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Darum setzt Venista Ventures auf Pinkbus

Venista Ventures investiert in den ganz jungen Fernbusbetreiber Pinkbus. Derzeit bereitet sich das Pinkbus-Team auf den Neustart nach dem Corona-Lockdown vor. Zum Neustart, dessen Termin noch nicht klar ist, wird es ein MobilityCard geben.
Darum setzt Venista Ventures auf Pinkbus
Dienstag, 21. April 2020Vonds-Team

+++ Der Kölner Geldgeber Venista Ventures investiert – wie bereits im aktuellen ds-Insider-Podcast berichtet – eine sechsstellige Summe in Pinkbus. Das junge Unternehmen, das von Tino Engelmann und Christian Höber gegründet wurde, will sich als Alternative zu Flixbus und BlaBlaBus etablieren. Die Rheinländer setzen dabei auf Direktverbindungen. Wie alle anderen Fernbusbetreiber hat auch Pinkbus derzeit seinen Betrieb eingestellt.

+++ “Zur Zeit nutzen Direktreisende die Bahn und das Flugzeug, der Bus stellt für viele – aufgrund der vielen Zwischenhalte – keine attraktive Alternative dar. Unser Ziel ist, den Fernbusmarkt wiederzubeleben und eine echte Direktfahr-Alternative zu Bahn und Flug zu bieten, die zudem noch nachhaltig und deutlich preisgünstiger ist”, sagte Mitgründer Engelmann zum Start von Pinkbus. Wie beim großen Wettbewerber Flixbus, der derzeit auch stillsteht, stellen und betreiben Partnerunternehmen die Busse des Startups. Zunächst verband die pinke Flotte des Unternehmens die Großstädte Berlin, Düsseldorf und München miteinander.

+++ Derzeit bereitet sich das Pinkbus-Team auf den Neustart nach dem Corona-Lockdown vor. Zum Neustart, dessen Termin noch nicht klar ist, wird es ein MobilityCard geben. “Sobald die Krise überstanden ist, kannst du einen Monat deiner Wahl alle Städte und Strecken grenzenlos nutzen”, teilt die Jungfirma dazu mit. Zudem ist ein Rebranding geplant. Ob das wohl jemand etwas gegen die Farbe pink hat? Wir werden es hoffentlich bald sehen.

+++ “Wir sind sehr froh, in dieser außergewöhnlichen Zeit einen wichtigen Grundstein für die weitere Entwicklung von Pinkbus gelegt zu haben“, freut sich Mitgründer Engelmann. “Obwohl unsere Busse gerade stillstehen und unser Umsatz quasi komplett weggebrochen ist, spiegelt dieses Investment das Vertrauen in unser Team und den Glauben an unser Geschäftsmodell wider.” “Der Fernbusmarkt ist weiterhin ein Wachstumsmarkt und Pinkbus sticht hier als unverkennbare Marke hervor”, sagt Tobias Neveling von Venista Ventures. “Wir sind überzeugt, dass die Corona-Zeit für das Team Chancen birgt, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Wir freuen uns sehr ein Teil von dieser Reise zu sein.” Für den Kölner Geldgeber ist es das erste Investment im Mobility Bereich. 

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Foto (oben): Pinkbus