#StartupTicker Tinkerbots startet nach Insolvenz neu durch

Tinkerbots kämpft ums Überleben. Bis Ende 2018 flossen rund 5,3 Millionen Euro in das junge Robotik-Spielbaukasten-Startup. Das Unternehmen wurde 2014 von Leonhard Oschütz, Christian Guder und Matthias Bürger ins Leben gerufen.
Tinkerbots startet nach Insolvenz neu durch

+++ Das junge Robotik-Spielbaukasten-Startup Tinkerbots ist insolvent. Das Brandenburger Unternehmen hinter Tinkerbots, die Kinematics GmbH, befindet sich im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Das Startup wurde 2014 von Leonhard Oschütz, Christian Guder und Matthias Bürger ins Leben gerufen. Später führte dann Adrienne Fischer die Jungfirma, die 2017 massiv im TV für seine Spielbaukasten warb. Zuletzt wurde Tinkerbots von Udo Meinung geleitet.

+++ Via Indiegogo sammelte Tinkerbots bereits 2014 stattliche 265.915 Euro ein, um sein Produkt voranzutreiben. Später investierten dann die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), ein Unternehmen aus der Industrie-Robotik, Koelbe Unternehmensbeteiligungen und gruenwald electronic 2,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Zudem investierte auch der ProSiebenSat.1 Accelerator in die Robotik-Firma. Bis Ende 2018 flossen rund 5,3 Millionen Euro in Tinkerbots.

Update (7. Februar): Das Startup teilt mit, das man aus der Insolvenz heraus sei und ganz normal weitermache. Details nennt das Unternehmen leider nicht.

+++ Im #StartupTicker tickert die Redaktion von deutsche-startups.de kurz und knapp, was in der deutschen Startup- und Digital-Szene so alles los ist.

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