#StartupTicker Alles zur Wetter- und Management-Krise bei zalando

"Wir sind mit unserem Ergebnis ganz klar nicht zufrieden. Das ändert nichts an unserem Ziel, unser Geschäft bis 2020 auf 10 Milliarden Euro Bruttowarenvolumen zu verdoppeln", sagt Zalando-Macher Rubin Ritter. Er stellt aber auch klar: "Im vierten Quartal liegt der Fokus darauf, das Jahr erfolgreich abzuschließen".
Alles zur Wetter- und Management-Krise bei zalando

+++ Der Moderiese zalando steckt in der Krise. So etwas gab es bisher gefühlt nicht! Im dritten Quartal wuchs der Umsatz des Grownupsum 11, % auf 1,20 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT liegt bei -38,9 Millionen Euro. “Das hinter den Erwartungen zurückgebliebene Wachstum ist hauptsächlich auf den langen und außergewöhnlich heißen Sommer sowie einen verspäteten Start in die Herbst-/Wintersaison zurückzuführen. Darüber hinaus entwickelte sich das Partnerprogramm sehr stark, was sich nur in Höhe der Provision auf den Umsatz auswirkte”, teilt das Unternehmen mit. Die Berliner verweisen dabei auch auf die “ineffiziente Aufbereitung retournierter Artikel”. Jetzt wird es brisant: Diese seien “auf operative Fehler zurückzuführen”. Ein weiteres Problem bei zalando: Die durchschnittliche Warenkorbgröße wird immer kleiner. Damit am Ende des Jahres noch ein Umsatzwachstum von 20 bis 25 % steht und ein bereinigtes EBIT von 150 bis 190 Millionen, fährt das Unternehmen nun seine Investitionen runter (300 statt 350 Millionen). Nachfolgend einige lesenswerte Artikel zur Krise bei zalando.

Zalando-Chef gesteht Managementfehler ein
Der lange Sommer ist schuld. Das war zuletzt von allerlei Onlineshops zu hören, die sich und ihre schlechten Geschäftszahlen herausreden wollten. Während die ungewöhnlichen Saisoneffekte in diesem Jahr sicherlich eine Auswirkung hatten, war das Ausmaß bei manchen Anbietern verwunderlich. So auch bei Zalando.
manager magazin

Zalando-Verluste: An dieser Stelle ist die Achillesferse
So zerknirscht hat man Rubin Ritter, Zalando-Finanzvorstand, lange nicht erlebt. Das dritte Quartal enttäuschte. Doch es ist nicht allein der Verlust von knapp 42 Millionen Euro, der schockiert. Wir sagen, welche Details besonders prekär sind und wo die Achillesferse von Zalando ist.
etailment

Zalando mit neuer Online-Offline-Strategie: Viele Vorteile, ein Nachteil
Für den deutschen E-Commerce-Akteur Zalando (WKN: ZAL111) lief es in diesem Jahr nicht besonders rund. Nachdem im September bereits zum zweiten Mal die Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr nach unten korrigiert worden ist, haben so manche Investoren die langfristige Wachstumsstory des Unternehmens durchaus kritisch hinterfragt.
The Motley Fool

+++ Im #StartupTicker tickert die Redaktion von deutsche-startups.de kurz und knapp, was in der deutschen Startup- und Digital-Szene so alles los ist.

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Foto (oben): zalando