#Brandneu 12 megaspannende Startups, die wir im Blick behalten

Es ist mal wieder Zeit für neue Startups! Hier wieder eine ganze Reihe ganz junger Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.
12 megaspannende Startups, die wir im Blick behalten

Jeden Tag entstehen überall im Lande neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal eine Reihe ganz junger Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

bobbie

Eine ganze Reihe Startups versucht derzeit die Baubranche zu digitalisieren. Darunter auch bobbie aus München, das von Tim Kuhlmann und Alexander Gran gegründet wurde. “Am Bau ist das Verhältnis von Preis und Leistung entscheidend. Das können wir besser als alle anderen. Den Herstellern bieten wir Digitalization as a Service und unterstützen Sie bei der Digitalisierung Ihres Vertriebs, den Kunden bieten wir bessere Preise – durch die digitale Lösung können wir mit bobbie trotz komplexer Abläufe und Produkte günstige Baustoffe für alle Akteure anbieten, mit denen die Hersteller weiterhin Gewinne machen”, sagen die Gründer.

Welches Problem wollt Ihr mit bobbie lösen?
Obwohl der Markt in Deutschland rund 86 Milliarden schwer ist, gab es bisher noch keine ganzheitliche digitale Handelslösung für Hersteller, Endkunden und Profikunden wie Handwerker, Verarbeiter und Architekten. Das ist mühsam für alle Beteiligten. Baustoff-Handel ist für Abnehmer und Hersteller ziemlich teuer, weil der Handel hohe Margen aufschlägt. Außerdem stehen zurzeit offline für den Verarbeiter nicht genügend Informationen über die Produkte bereit oder er muss sie stundenlang zusammentragen. Mit bobbie können wir als einziger Baustoff-Händler Preistransparenz, vollständige Informationen zum Produkt und eine durchgängige Datenkette vom Hersteller zum Abnehmer anbieten, indem wir alle Produkte und Produkteigenschaften online abbilden.

Circula

“Wir digitalisieren ein leidiges Thema, das in Deutschland 11 Millionen Menschen betrifft: Die Reisekostenabrechnung”, sagt Nikolai Skatchkov, Mitgründer von Circula. Zum Gründerteam der Jungfirma gehört ansonsten noch Roman Leicht. “Zuvor haben wir gemeinsam das FinLeap-Venture FinReach aufgebaut. Während unserer Zeit bei FinReach pilotierten wir erfolgreich den voll-digitalen Kontowechsel-Service bei der Deutschen Kreditbank und Hypovereinsbank”, erzählt Skatchkov. Davor haben die Gründer unter anderem bei Payleven, Epic Companies und der CompareAsia Group gearbeitet.

Welches Problem wollt Ihr mit Circula lösen?
Spesen- und Reisekostenabrechnungen sind deutschen Unternehmen ein Dorn im Auge. Laut einer Studie des Deutschen Reisemanagement Verbands (VDR) gibt es in Deutschland 11 Millionen Geschäftsreisende. Ein Großteil davon ist bei kleinen und mittelständischen Unternehmen beschäftigt. Diese Unternehmen erledigen die Abrechnungen manuell mit Excel und Papierformularen. Die Abrechnungen verschlingen nicht nur viel Zeit, sondern bergen auch erhebliche steuerliche Risiken bei falscher Deklaration. Wir digitalisieren die Reisekostenabrechnung vollständig. Ob Bewirtung, Flugticket, Berechnung der Tagespauschale oder Fahrt mit dem eigenen Auto. Mit unserer App können Geschäftsreisende ihre komplette Erstattung unterwegs mit dem Smartphone einreichen. Dabei legen wir großen Wert auf die in Deutschland geltenden Rahmenbedingungen: Circula ist als schlüsselfertiger Software-as-a-Service für den deutschen Markt optimiert. Wir sind GoBD-konform für eine papierlose Verarbeitung, alle Pauschalen aus dem aktuellen BMF-Schreiben sind bei uns Standardmäßig hinterlegt, wir sind DATEV-kompatibel und hosten in Deutschland.

DeepCode

Das junge Schweizer Startup DeepCode entwickelt auf der Basis von maschinellem Lernen und Programmiersprachen einen intelligenten Programmierassistenten für Unternehmen und einzelne Entwickler. Das Gründer-Team hinter DeepCode besteht aus Veselin Raychev, Martin Vechev und Boris Paskalev. btov Partners sowie Business Angels wie Thomas Hofman, Professor an der ETH Zürich, und Joachim Schoss, Gründer von Scout24, investierten kürzlich 1,1 Millionen Schweizer Franken in DeepCode.

Welches Problem wollt Ihr mit DeepCode lösen?
Unsere Plattform versteht die Absicht von Software-Code. Nachdem wir diese Absicht kennen, können wir verschiedene Dienstleistungen anbieten. Der erste Service, den wir eingeführt haben, zielt auf den manuellen Code-Review-Prozess ab: Dieser ist zeitaufwendig und anfällig für menschliche Fehler. Solche Code-Reviews verbrauchen wertvolle Entwicklungszeit und konzentrieren sich nur auf die letzte Code-Änderung. DeepCodes KI-Code-Review liefert Ergebnisse in Echtzeit, berücksichtigt das neueste Entwicklungswissen aus der Community und überprüft immer das gesamte Repository, nicht nur einen bestimmten Commit.

Cartwatch

Mit Cartwatch drängt ein brandneues Startup auf den Markt, das eine Lösung gegen Ladendiebstahl anbietet. “Wir haben mit Cartwatch eine Lösung auf Basis von künstlicher Intelligenz und Deep Learning in Verbindung mit Bildverarbeitung entwickelt, die verhindern soll, dass Ware ungesehen im Einkaufwagen aus dem Laden geschoben werden kann. Cartwatch lernt ähnlich wie der Mensch, erkennt volle und leere Einkaufswagen, unterscheidet zwischen Ware und harmlosen Inhalten, verfolgt diese optisch und löst beim Überschreiten einer unsichtbaren Grenze einen Alarm aus”, sagt Mitgründer Christoph Schwerdtfeger.

Welches Problem wollt Ihr mit Cartwatch lösen?
Schwerdtfeger: Unehrliche Kunden, oft professionelle Banden, verursachen dem Handel durch Ladendiebstahl jährlich einen Schaden von über 2,2 Milliarden Euro allein in Deutschland. Das ist ein immenses Problem für den Einzelhandel. Wir haben deshalb mit Cartwatch eine Lösung auf Basis von künstlicher Intelligenz und Deep Learning in Verbindung mit Bildverarbeitung entwickelt, die verhindern soll, dass Ware ungesehen im Einkaufwagen aus dem Laden geschoben werden kann. Cartwatch lernt ähnlich wie der Mensch, erkennt volle und leere Einkaufswagen, unterscheidet zwischen Ware und harmlosen Inhalten, verfolgt diese optisch und löst beim Überschreiten einer unsichtbaren Grenze einen Alarm aus. Die Privatsphäre des ehrlichen Kunden bleibt dabei aber geschützt. Die Technologie kann damit sowohl im Eingangsbereich verwendet, als auch in Warenschutzsysteme am Kassenbereich integriert werden.

nxtBase

Bei Wearables denken die meisten noch immer an Einsatzmöglichkeiten im privaten Umfeld – etwa beim Sport oder in Sachen Gesundheit. nxtBase dagegen bringt Wearables – in diesem Fall Smart Glasses – in die Industrie. “nxtBase digitalisiert Unternehmensprozesse, indem es moderne Endgeräte wie Datenbrillen sprachgesteuert einsetzt und die korrespondierenden Applikationen auf seiner selbst entwickelten Plattform zu ganzheitlichen digitalen Prozessen zusammenführt. Wir sind das Alexa fürs SAP!”, sagt Mitgründer Jörg E. Jonas-Kops.

Welches Problem wollt Ihr mit nxtBase lösen?
Immer komplexere Produktions- und Arbeitsumgebungen. Dokumentationszwänge fressen Zeit und Ressourcen. Die Mitarbeiter sind häufig überfordert und abgelenkt. Die Lösung: Datenbrille aufsetzen und wissen, was zu tun ist. Freie Hände, statt Kladde! Unserer Assisted Reality-Lösungen erweitern die Qualifikationen des Werkers. nxtBase digitalisiert Unternehmensprozesse, indem es moderne Endgeräte wie Datenbrillen sprachgesteuert einsetzt und die korrespondierenden Applikationen auf seiner selbst entwickelten Plattform zu ganzheitlichen digitalen Prozessen zusammenführt. Wir sind das Alexa fürs SAP!

EgoSession

Im Sommer des vergangenen Jahres gründeten die Therapeutin Kamila Ecker und ihr Ehemann Christian Ecker, Ingenieur aus Bereich der Automatisierungstechnik, EgoSession. “Durch EgoSession können Therapeuten die Kommunikation mit ihren Patienten digitalisieren, indem sie etwa einzelne Sitzungen per Videotelefonie abwickeln. Darüber hinaus erleichtern wir viele Verwaltungsaufgaben des Praxisalltags spürbar, durch automatisierte Abläufe der Plattform”, erklärt Mitgründerin Ecker das Konzept hinter EgoSession.

Welches Problem wollt Ihr mit EgoSession lösen?
EgoSession ist eine E-Health-Plattform für Psychotherapeuten. Durch EgoSession können Therapeuten die Kommunikation mit ihren Patienten digitalisieren, indem sie etwa einzelne Sitzungen per Videotelefonie abwickeln. Darüber hinaus erleichtern wir viele Verwaltungsaufgaben des Praxisalltags spürbar, durch automatisierte Abläufe der Plattform. Die Idee ist aus Erfahrungen entstanden, die ich als Therapeutin in meiner eigenen Praxis gesammelt habe. Was viele nicht wissen: Psychotherapeuten sind meist Ein-Personen-Unternehmen. Sie müssen daher häufig alle betrieblichen Aufgaben selbst übernehmen und verdienen in Deutschland deutlich weniger als Ärzte. Dies führt dazu, dass sie neben ihrer sehr anspruchsvollen therapeutischen Tätigkeit zusätzlich stark belastet werden. Zu den täglichen Herausforderungen zählen das Abrechnungsmanagement, die Kommunikation mit Patienten und ihre Terminvergabe sowie zunehmend auch die Vermarktung freier Praxiskapazitäten – kurzum das gesamte Praxismanagement. Unsere Plattform automatisiert diese Aufgaben vollständig und schafft somit neuen Platz für Patienten.

DoctorBox

Das Berliner E-Health-Startup DoctorBox positioniert sich als “unabhängige digitale Gesundheitsakte”. “Mit der DoctorBox-Gesundheitsakte sind die Patienten wieder auf Augenhöhe bei jedem Arzttermin. Für uns Ärzte ist es ein wichtiger Schritt hin zu einer besseren und effizienteren Betreuung der Patienten, ohne Aufwand für Hard- und Software. Sogar das Abspielen von Patienten-MRTs ist im Browser möglich und die Upload-Funktion entlastet das Praxis-Team bei Anforderungen von Patientendaten”, sagt Mitgründer Oliver Miltner, der Privatdozent, Orthopäde und Unfallchirurg ist. Zur Seite steht ihm Privatdozent, Orthopäde und Unfallchirurg, Chef der IEG – Investment Banking Group.

Welches Problem wollt Ihr mit DoctorBox lösen?
Bisher befinden sich unsere sensiblen Gesundheitsdaten vor allem in EDV-Systemen von Arztpraxen und bei Krankenkassen. Patienten verfügen in Regel nur über unstrukturierte und unvollständige Leitz-Ordner mit Befunden, Röntgenbildern und Medikationsplänen. Wir wollen den Patienten die Hoheit über Ihre Gesundheitsdaten zurückgeben. Nutzer der DoctorBox-Gesundheitsakte haben alle Daten per App organisiert und griffbereit, können bei Bedarf einen schnellen Einblick in die Gesundheitshistorie geben, Daten mit dem Arzt teilen oder sich Daten vom Arzt in die DoctorBox hochladen lassen. Das geht sogar mit MRT-Bildern. Damit sind Patienten beim Praxistermin auf Augenhöhe mit dem Arzt. Die ärztliche Betreuung wird gezielter und effizienter und unnötige Doppeluntersuchungen entfallen.

Orbix

Das Münchner Startup Orbix, das von Jürgen Benzinger, Sebastian Förster, David Halko und Thomas Theinert gegründet wurde, will Händlern helfen, ihre Bestände zu verkaufen. “29,4 Millionen gebrauchte Reifen liegen in den Lagern von deutschen Autohäusern, Leasingfirmen oder auch Autovermietern. Das Problem für die Händler ist, dass sie diese Reifen nicht mehr zu Geld machen können, obwohl die Reifen meistens kaum gefahren sind”, sagt Mitgründer Benzinger, gelernter Großhandelskaufmann mit über 18 Jahren Vertriebs- und Verkaufsleitungserfahrung.

Welches Problem wollt Ihr mit Orbix lösen?
29,4 Millionen gebrauchte Reifen liegen in den Lagern von deutschen Autohäusern, Leasingfirmen oder auch Autovermietern. Das Problem für die Händler ist, dass sie diese Reifen nicht mehr zu Geld machen können, obwohl die Reifen meistens kaum gefahren sind. Ein Neureifen wird mit 8 bis 9 Millimeter Profiltiefe ausgeliefert. Die gebrauchten Reifen von denen wir sprechen haben im Schnitt um die 7 Millimeter. Das Problem der Händler ist, dass sie die Gebrauchten nur noch über undurchsichtige Kanäle verkaufen können, was einen großen Zusatz-Aufwand bedeutet. Also wurden die Radsätze teilweise verschenkt. Dabei kann man rechnen, dass ein mittelgroßer Händler, der 5000 PKW im Jahr verkauft, Radsätze im Wert von 25.000 Euro bei sich lagernd hat. Sind diese dann irgendwann zu alt, müssen sie sogar vernichtet werden. Das ist nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch der Super-GAU. Bei der Herstellung eines Neureifens werden bis zu 40 verschiedene Rohstoffe verwendet. Das ist eine enorme Belastung für unsere Umwelt. Diese beiden Punkte haben uns auf die Idee gebracht, eine Transaktionsplattform zu schaffen, die Händler und Kunden zusammenbringen.

Brandriders

Mit den Worten: “Nachdem wir die Operations getestet haben und nun bereit für einen raketenmäßigen Start sind, möchte ich unser Unternehmen einmal bei euch vorstellen” stellt Luca Hoffmann, der zusammen mit Thomas Huber Brandriders gegründet hat, sich bei uns vor. Hoffmann und Huber haben sich während ihres Studiums in München kennengelernt. Mit Brandriders will das Duo nun den “Bereich der klassischen Außenwerbung um innovative Verkehrsmittelwerbung auf privaten Fahrzeugen” erweitern.

Welches Problem wollt Ihr mit Brandriders lösen?
Wir sind riesige Fans von Außenwerbung, da es unseren Alltag bunter, unterhaltsamer und interessanter macht. Die Zahlen sprechen für sich: Die Werbeausgaben im Bereich Außenwerbung sind in den letzten Jahren konstant gestiegen, was die Außenwerbung zu einem der Wachstumstreiber der Branche macht. Viele Unternehmen scheinen langsam begriffen zu haben, dass Onlinemarketing zwar tolle Daten liefert und für E-Commerce-Companies wohl der wichtigste Kanal überhaupt ist, aber jedoch alleine nicht genügt, um Markenbekanntheit aufzubauen. Der Hauptgrund, warum nicht noch mehr vor allem kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich Außenwerbung investieren, liegt unserer Meinung nach hauptsächlich am Preis. Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben alternative Lösungen anzubieten. Wir erweitern den Bereich der klassischen Außenwerbung um innovative Verkehrsmittelwerbung auf privaten Fahrzeugen. Wir folieren Fahrzeuge mit Werbebotschaften von Werbetreibenden und können diese somit überall dort hinbringen, wo es so gut wie kein klassischer Werbeträger hinschafft – in die Herzen der Wohngebiete und somit vor die Haustüren der Menschen.

EverReal

Auch im Jahre 2018 finden viele Aspekte rund um Vermietung und Auszug noch immer offline statt. Doch nun kommt EverReal ins Spiel. “Mit EverReal gelingt es Immobilienunternehmen, ohne großen Mehraufwand über ihr Kerngeschäft hinaus tätig zu werden und sich zu Full-Service-Anbietern weiterzuentwickeln. Durch unseren Marktplatz für Zusatzleistungen holen Wohnungs- und Immobilienunternehmen mehr aus der Beziehung zu ihren Mietern heraus und erleichtern Neumietern gleichzeitig viele lästige Umzugsaufgaben”, sagt Nessim Djerboua, der das Startup gemeinsam mit Liviu Ignat gegründet hat.

Welches Problem wollt Ihr mit EverReal lösen?
Erstens: Die professionelle Vermietung von Wohnungen dauert zu lange, im Schnitt fallen 20 Arbeitsstunden bis zur Vertragsunterzeichnung an. Zweitens: Neue Mieter haben Bedürfnisse: Internet-Anschluss, Energieversorgung, Versicherungen, etc., und diese Bedürfnisse werden bisher nur sehr umständlich befriedigt. Viel einfacher ist es, wenn der Vermieter sich seinen Wissensvorsprung zunutze macht und neuen Mietern einen leichten Zugang zu Produkten und Dienstleistungen rund um Haus und Umzug verschafft. EverReal bringt alle notwendigen Daten, Abläufe und Beteiligten zusammen: Vermieter, also Wohnungsunternehmen, Property Manager und Verwalter, können den kompletten Vermietungsablauf von der Kündigung über die Vermarktung bis hin zur Wohnungsübergabe digital steuern. Mietinteressenten werden dabei digital durch den Mietprozess geführt. Durch die Anbindung von Partnern an die Plattform können neue Mieter schnell und einfach Produkte und Dienstleistungen wie Internet, Strom und Versicherungen buchen. Die webbasierte Software-Lösung von EverReal reduziert die Kosten bei der Vermietung, ermöglicht Zugriff auf Daten in Echtzeit, stärkt die eigene Marke und steigert die Mieterzufriedenheit.

snabble

Im Supermarkt ist die Schlange an der Kasse immer das Nadelöhr schlechthin. Sebastian Mancke und seine Mitstreiter wollen dies mit snabble ändern! “Wir einwickeln eine App und SaaS-Plattform für mobiles Self-Scanning! Der User kann seine Produkte in einem stationären Geschäft selber Scannen, in der App bezahlen und raus gehen, ohne nochmal an die Kasse zu müssen”, beschreibt er das Konzept des Unternehmens, das ein Spin-Off der Softwareschmiede tarent ist.

Welches Problem wollt ihr mit snabble lösen?
Ein Problem, das tatsächlich jeder kennt, der in Geschäften einkaufen geht: Das Warten an der Kassenschlange. Durch Online-Shopping, wie Amazons 1-Click-Bestellung, sind Konsumenten heutzutage eine deutlich höhere Convenience gewohnt. Unser Ziel ist es, diese Einfachheit des Online-Shoppings in Ladengeschäfte zu bringen. Einfach während des Einkaufens die gewünschten Artikel mit unserer App scannen und in der App bezahlen. Ohne sich an der Kassenschlange anzustellen und ohne die Artikel nochmal auf ein Kassenband zu legen. Wir haben dazu aber nicht nur eine App gebaut, sondern eine ganze Plattform. Für diese Plattform gibt es eine API, mit der Händler ihre Produktdaten zu uns bekommen – und die Daten der Einkäufe auch wieder zurück. Außerdem sind noch der „Checkout Supervisor“ sowie unser „Retailer-Portal“ teil der Plattform. Der Checkout Supervisor ist quasi das Gegenstück zur App. Ein Mitarbeiter im Laden überwacht den Self-Checkout-Bereich wie das heute auch schon ist, nur hat er dabei etwa ein kleines Tablet in der Hand, auf der der Checkout Supervisor läuft. Hier sieht der Mitarbeiter, welche Kunden sich gerade im Laden bewegen und wer gerne bezahlen möchte. Der Mitarbeiter kann jetzt den virtuellen und physischen Warenkorb durch eine einfache Sichtkontrolle abgleichen und den Einkauf freigeben. Das dauert tatsächlich nur wenige Sekunden – ein durchschnittlicher Bezahlvorgang am Kassenband dauert hingegen mehrere Minuten.

Gastro Page

Von Köln aus wollen Alexander Rettke, Stephan Köllen, Michael Schneider und Alexander Schneider mit Gastro Page den vielen Gastronomen im Lande unter die Arme greifen. Grundlage dafür ist der Videokurs “Das große Business 1×1 für Gastronomen”. “Wir bieten einen einzigartigen Mix aus praxiserprobten Expertenwissen, viel Erfahrung und frischen Ideen. Wir launchen unseren Videokurs als erstes Produkt auf unserer Plattform Gastro Page und wollen von dort aus schnell expandieren. Dies könnte uns einen gesunden Start ermöglichen, um sich zukünftig einen Namen als die Gastro-Experten zu machen. Damit decken wir einen großen Bedarf und nehmen die Sorgen vorm Scheitern”, teilen die Rheinländer mit.

Welches Problem wollt ihr mit Gastro Page lösen?
Das Gastro-Business ist komplex, kräftezehrend und im schlimmsten Fall undankbar. Jährlich kriegen das rund 50.000 Gastronomen alleine in Deutschland zu spüren und stürzen in die Insolvenz. Zudem gilt die Annahme, dass sich Erfolg nur durch viel Arbeit, 24/7 am besten, einstellt.Und wir sagen: Das muss nicht sein. Wir haben einen Gastro-Business-Videokurs entwickelt, welcher Gastronomen gerade in dieser betriebswirtschaftlichen Grauzonen zwischen Zeit-, Personal-, und Betriebsmanagement helfen soll, getreu dem Motto: “Mehr Geld, mehr Freizeit”. Der Kurs mit dem Namen “Das große Business 1×1 für Gastronomen” wurde von den Gastro-Experten Michael und Alexander Schneider entwickelt, welche beide seit über 17 Jahren erfolgreich in der Gastro-Szene tätig sind. Vertrieben wird der Kurs online über die Gastro-Plattform Gastro Page, welche als Anlaufstelle für alle Gastronomen dient, die praxistaugliche Tipps & Tricks für ihren Betrieb suchen.

Podcast

Auch im zweiten ds-Podcast kommentieren OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und ds-Chefredakteur Alexander Hüsing wieder die Startup- und Digital-News der Woche. Wir sprechen unter anderem über den Exit von nu3 an Shop Apotheke und die Stand der Dinge bei Lesara.

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Foto (oben): Shutterstock