Infografik 4 Branchen, die ganz großes Potenzial versprechen

Wenn neue Trends zu lange existieren, sind sie häufig kein Trend mehr, sondern eine große Bewegung. Für Entrepreneure und Investoren ist es deshalb wichtig, entweder frühzeitig in erfolgversprechende Entwicklungen zu investieren oder in bestehenden Trends nach bisher unentdeckten Nischen zu suchen.
4 Branchen, die ganz großes Potenzial versprechen

Wenn schon in der Politik von Flugtaxis gesprochen wird, scheint die Zukunft nicht mehr weit zu sein. Tatsächlich sind Virtual Reality und digitale Assistenten heute bereits mitten unter uns und erleichtern schon jetzt vielfach unseren Alltag. Für Unternehmern ergeben sich dadurch unzählige Möglichkeiten, Geschäftsideen zu entwickeln und neue Branchen zu erschließen. Allerdings bleiben viele Trends Eintagsfliegen. Wer in Sachen Business mit der Zeit gehen will, sollte die neuesten Entwicklungen besser genau im Auge behalten. Diese vollziehen sich nämlich nicht nur im Silicon Valley, sondern auch in der DACH-Region – wie eine 99designs-Untersuchung zeigt.

1. Kryptowährung: zwischen Spekulation und einer gerechteren Bankenwelt
Spätestens mit der öffentlichen Berichterstattung über Bitcoin-Millionäre und Nutzungsmöglichkeiten der alternativen Währung sind Kryptowährungen auch in der deutschen Unternehmenslandschaft angekommen. Für Investoren kann der Einstieg in ein unabhängiges Zahlungssystem immer noch lohnenswert sein. Der Name Bitcoin ist heute in aller Munde. Er hat dazu geführt, dass das große Thema Kryptowährung überhaupt erst so enorm an Fahrt gewonnen hat. Inzwischen gibt es neben dem Bitcoin mehr als zehn weitere Währungen, die nicht nur die Finanzwelt beschäftigen. Für Unternehmer und Investoren ist meist weniger die Währung an sich attraktiv als die dahinter liegende Technik, die sogenannte Blockchain. Sie ist nicht nur für alternatives Banking nutzbar, sondern auch für die Industrie, das autonome Fahren oder das Internet of Things relevant. Auch wenn eine aktuelle Studie des Hasso Plattner Instituts die Euphorie für Kryptowährungen und die Blockchain etwas dämpft, sieht sie jedoch in der Technik ausreichend Potential für die Revolutionierung gesellschaftlicher Prozesse. Zugleich trifft gerade das unabhängige Banking mit Kryptowährungen den Nerv der „Millenials“, wie eine Studie des US-Unternehmens FICO verdeutlicht.

2. Virtual Reality: offenes Feld für reale Investitionen
Ob lebensechtes Gaming in virtuellen Welten oder die Anprobe von Klamotten: Virtual Reality (VR) bietet vielfältige Möglichkeiten für Unternehmen und damit auch für Investoren. Schon 2015 hat Google seine YouTube-Plattform mit VR-Fähigkeiten ausgestattet. Inzwischen bieten Unternehmen wie Oculus Rift, HTC oder Samsung VR-Brillen an, mit denen Gamer in wenigen Sekunden in virtuelle Welten eintauchen können. Darüber hinaus können Nutzer selbst gedrehte VR-Videos oder Live-Events anzuschauen. Ähnlich wie VR erlebt auch die sogenannte Augmented Reality (AR) einen echten Hype. Diese Technik sorgt für die Verschmelzung der virtuellen mit der realen Welt. So können zum Beispiel Navigationsapps auf der Basis der Umgebung Erläuterungen zu Sehenswürdigkeiten oder Hinweise zum nächstgelegenen Café geben.

3. Reisen: Individualismus als Triebfeder
Es war vermutlich noch nie so einfach, so weit, so individuell und zugleich günstig zu reisen wie heute. Dabei spielt das klassische Hotel eine immer geringere Rolle. Einen großen Einfluss auf die gesamte Reisebranche hatte und hat immer noch die Plattform Airbnb. Ihr disruptiver Markteintritt hat sukzessive zu einem echten Strukturwandel im Hotel- und Gaststättengewerbe, aber auch zum veränderten Denken der Reisenden geführt. Zugleich sind erschwingliche Reisemöglichkeiten via Bus oder Billigairline weitere Anreize, um sich für kleines Geld im Ausland zu erholen. Der Trend zu alternativen Übernachtungsmöglichkeiten und Reiserouten wird auch 2018 weiter bestehen. Dabei geben nicht mehr nur individuelle Unterkünfte den Ausschlag zum Reisen, sondern vor allem der Erlebnisfaktor des jeweiligen Urlaubs. Zusammen mit dem Mega-Trend „Individualisierung“ ergeben sich für Entrepreneure und Investoren hier vielfältige Möglichkeiten, um den Bedarf der Zielgruppe zu erfassen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

4. Cannabis: ein monetär berauschendes Geschäftsfeld
Einst als „Einstiegsdroge“ verpönt, erlebt Marihuana heute ein vielbeachtetes und zum Teil auch staatlich gestütztes Revival. Selbst in den in Drogenfragen so restriktiven USA gibt es mittlerweile 29 Bundesstaaten, in welchen Marihuana legal konsumiert und gekauft werden kann. In Deutschland unterstützen seit 2017 sogar einige gesetzliche Krankenkassen die Therapie mit Cannabis. Für Unternehmer ergeben sich durch diese Entwicklung völlig neue Möglichkeiten, sei es im Marketing oder im Vertrieb. Auch für Investoren ist der Cannabis-Boom attraktiv. Allein für die USA wird mit einem Marktvolumen von 24 Milliarden US-Dollar für Cannabis-Produkte im Jahr 2020 gerechnet.

Neue Trends in pulsierenden Startup-Metropolen aufspüren und umsetzen
Investoren und Startup-Gründern blickten in der Vergangenheit häufig neidisch gen Silicon Valley, wenn es neue Business-Trends ging. Hier verorteten viele das „echte“ Startup-Gefühl. Doch inzwischen muss sich die DACH-Region nicht mehr verstecken. Im Gegenteil, mit Zürich und Berlin gibt es zwei Großstädte, die Gründern und Kreativen vielfältige Möglichkeiten bieten, um eine Geschäftsidee erfolgreich in die Tat umzusetzen. So haben laut Startupmonitor fast 17 Prozent aller deutschen Startups ihren Sitz in Berlin. Großer Vorteil der bundesdeutschen Hauptstadt ist die enorme Dichte an Forschungseinrichtungen, mit denen Startups kooperieren können. Darüber hinaus bündeln sich Politik, Medien und Marketing an der Spree – produktive Partnerschaften finden sich also quasi an jeder Ecke.

Chancen erkennen und frühzeitig nutzen
Wenn neue Trends zu lange existieren, sind sie häufig kein Trend mehr, sondern eine große Bewegung. Für Entrepreneure und Investoren ist es deshalb wichtig, entweder frühzeitig in erfolgversprechende Entwicklungen zu investieren oder in bestehenden Trends nach bisher unentdeckten Nischen zu suchen. Der wohl wichtigste Tipp: Heben Sie sich mit Ihrem USP auch hier deutlich von möglichen Wettbewerbern ab. Nutzen Sie Ihre Chance und machen Sie die Branchentrends 2018 zu Ihrem beruflichen Sprungbrett!

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