Podcast So etablierte Blinkist “eine Kultur mit Gewinnermentalität”

Als einer der Gründer von Blinkist kennt sich Niklas Jansen sehr gut mit Lernen durch das Lesen von Sachbüchern aus. Ebenso weiß er nach mehreren Jahren in der Berliner Startup-Szene aber auch, dass die Praxis am Ende meist die Theorie schlägt - insbesondere beim Thema “Unternehmenskultur”.
So etablierte Blinkist “eine Kultur mit Gewinnermentalität”

Im Jahr 2012 in Berlin gegründet, ist Blinkist mittlerweile eines der angesagtesten Startups der deutschen Hauptstadt. Das Unternehmen fasst die Kernaussagen von Sachbüchern zusammen, sodass diese in maximal 15 Minuten gelesen oder angehört werden können. Die Blinkist-Bibliothek, die den drei Millionen Nutzern der App zur Verfügung steht, umfasst bereits mehr als 2.500 non-fiktionale Bücher, unter denen etliche Bestseller und Klassiker auch von früher zu finden sind. Das Startup konnte mit seiner Vision und dem bisherigen Erfolg bereits einige VCs von sich überzeugen und sammelte bis dato mehr als 15 Millionen US-Dollar von deutschen und internationalen Risikokapitalgebern wie e.ventures und Greycroft Partners ein. Außer für sein erfolgreiches Wachstum ist Blinkist ebenso für seine hervorragende Unternehmenskultur bekannt. So unterstreichen durchweg positive Kommentare auf dem Arbeitgeber-Bewertungsportal Glassdoor und dem LinkedIn-Profil von Niklas Jansen zusätzlich, dass das Startup es geschafft hat, seinen Mitarbeitern eine überaus inspirierende Arbeitsumgebung zu bieten, in der sie sich wohlfühlen und die sie zu Höchstleistungen anspornt. Eine Leistung, die in Zeiten von Sexismus-Skandalen wie bei Uber, einer oft vorherrschenden “bro culture” in der Tech-Szene sowie teils sehr schlechten Arbeitsbedingungen bei jungen Unternehmen zu Recht besonders gelobt wird.

So erklärt Blinkist-Mitgründer Niklas Jansen im Gespräch mit der Podcast-Reihe Startup Notes ausführlich, wie er und das Management-Team des Startups es nach ersten Anlaufschwierigkeiten schließlich geschafft haben, über die Jahre eine Unternehmenskultur zu etablieren, die im zunehmenden Kampf um Talente immer mehr zu einem Wettbewerbsvorteil wird. Unter anderem gibt Jansen in dieser Hinsicht zu bedenken: “Eine positive Unternehmenskultur wird besonders wichtig, wenn man als Firma wachsen will. Möchte man sein Unternehmen erfolgreich skalieren, muss jeder Mitarbeiter wirksam eingesetzt werden. Jeder muss dabei die Unternehmenskultur beeinflussen und Verantwortung für sie übernehmen. Nur dann kann eine Kultur mit Gewinnermentalität entstehen.” Des Weiteren sei es ebenso enorm wichtig, in einem Team richtig und zeitig Feedback zu geben – so könnten aufkommende Probleme bereits direkt im Ansatz gelöst werden. Der Begriff “Unternehmenskultur” stünde laut des Blinkist-Gründers in dieser Hinsicht deshalb auch für viel mehr als nur den obligatorischen Kicker-Tisch und kostenloses Essen. “Dies sind nur nette Annehmlichkeiten. Eine Unternehmenskultur macht viel eher aus, wie man gemeinsam Herausforderungen angeht und welche Werte das Team lebt. Die Gründer eines Startups müssen die Kultur dabei bereits früh prägen und mit gutem Beispiel vorangehen”, so Jansen im Gespräch mit Startup Notes weiter.

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Foto (oben): Shutterstock

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