Anzeige So holen Sie Gold aus dem Datenberg

Jedes Unternehmen häuft Berge von Daten an - aber nur, wer darin gräbt, kann sie für sich nutzen. Viele Firmen scheuen das und fragen sich: Wo anfangen? Am besten mit diesen Tipps.
So holen Sie Gold aus dem Datenberg

Big Data – ist das nur etwas für die Googles dieser Welt, die digitale Spuren der Nutzer direkt in Gewinne ummünzen? Keinesfalls. Ein Beispiel: Ein Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen entwickelt seit 40 Jahren IT-Systeme für die Reisebranche. Nun hat es ein neues Geschäftsmodell: Die Firma bietet ihren Kunden automatisierte Reisewarnungen – bislang mussten diese mühsam im Netz zusammengesucht werden, galten häufig nur für einen Teil einer Reise. Das Unternehmen hat jetzt ein System entwickelt, das automatisch die Daten von Fluggesellschaften, Statusmeldungen auf Twitter oder Wettermeldungen auswertet und mit den jeweiligen Reisen verknüpft.

Das nötige Wissen hatte der Hersteller längst bei sich im Haus – versteckt in Rohdaten, wie es sie überall gibt, beim Mittelständler genauso wie beim Weltkonzern. Oft bleiben sie allerdings ungenutzt. Dabei können sie Triebfeder sein für Innovation und Wachstum. Doch wie werden Daten zu Informationen?

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Wenn alle Daten durchsuchbar sind, intelligent zusammengestellt und zielgenau ausgewertet werden, verstehen Betriebe ihr eigenes Geschäft besser – und das ihrer Kunden. In einer vernetzten Welt, in der jeder Spuren hinterlässt, der einen Facebook-Beitrag liked oder eine Newsseite ansurft, wird der Datendschungel zwar unübersichtlicher. Mit den folgenden Tipps aber kann jedes Unternehmen das für sich nutzen, was ohnehin schon vorhanden ist.

Verschaffen Sie sich einen Überblick

Einer Befragung von Bitkom zufolge ist den allermeisten deutschen Unternehmen bewusst, wie wichtig Datenanalyse ist – aber nur ein Drittel von ihnen nutzt bereits entsprechende Technologien. Höchste Zeit also, sich die Daten im Unternehmen anzusehen. Welche gibt es? In welcher Form liegen sie vor und wo? Wie können sie miteinander vernetzt werden? Und, ganz wichtig: mit welchem Ziel? Es macht einen Unterschied, ob neue Kunden akquiriert, die Bindung zu den bestehenden gefestigt – oder ein ganz neues Geschäftsmodell entwickelt werden soll.

Schaffen Sie sich eine geeignete IT-Infrastruktur

Wer Daten auswerten will, braucht Speicherplatz. Unternehmen sollten sich überlegen, ob die bestehenden Serverkapazitäten ausreichen und was in der Cloud verwaltet werden kann. Kompatibilität ist dabei das Stichwort: Kann das Unternehmen die Daten untereinander verknüpfen und zwischen den Systemen austauschen?

Es gibt – gerade für internetbasierte Geschäfte – viele Analysetools, die präzise arbeiten. Oft passen sie aber nicht zueinander. Firmen sollten also lieber in integrierte Systeme investieren. Die sind oft auch besser in der Lage, große Datenmengen zu verarbeiten und sich anzupassen. Schließlich ändern sich die Ziele, die Unternehmen mit der Datenanalyse verfolgen – die Systeme müssen deshalb anpassungsfähig bleiben an die wirtschaftliche Dynamik.

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kunden

Zwar spricht man inzwischen in allen Unternehmensteilen von Data-driven Business, vom Controlling bis zur Personalentwicklung. Besonders wichtig ist eine gute Datenauswertung aber mit Blick auf den Kunden, das Stichwort: User Centric Analytics.

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Der Kunde hinterlässt, ob er will oder nicht, wertvolle Daten. Was bestellt er über die Webseite und wann? Wo wohnen die Menschen, die sich eine Internetseite angucken oder sich mit ihrem Smartphone in der Nähe eines Geschäfts einloggen? Über welche Wege ist der Kunde auf die Webseite gekommen? Es reicht aber nicht aus, diese Daten nur zu erheben – es kommt auch darauf an, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

Vergessen Sie bei all dem den Datenschutz nicht

Vielen Kunden ist längst nicht mehr wohl angesichts der Spur aus persönlichen Daten, die sie im Netz hinterlassen. Die Europäische Union hat darauf reagiert und eine neue Datenschutzrichtlinie beschlossen, die im Mai 2018 in Kraft tritt. Diese soll die Rechte der Verbraucher in vielen Punkten deutlich stärken und Unternehmen umfassender in die Pflicht nehmen, für einen wirksamen Datenschutz zu sorgen.

Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage haben 44 Prozent aller deutschen Unternehmen das noch nicht auf dem Schirm. Dabei haben sie einen Vorteil: Die neue Richtlinie schafft das Nebeneinander nationaler Regeln ab – und übernimmt vieles aus dem deutschen Recht. Was Firmen hierzulande von 2018 an dennoch zusätzlich tun müssen, hängt vom Geschäftsmodell ab und sollte bald überprüft werden.

Schon jetzt können deutsche Unternehmen damit werben, dass sie sich längst an strenge Regeln halten – gerade gegenüber US-amerikanischen Unternehmen ist das ein Wettbewerbsvorteil.

Etablierte Unternehmen haben Big Data entdeckt

Das Bundeswirtschaftsministerium prognostiziert, dass in diesem Jahr weltweit mehr als 50 Milliarden Euro mit Big-Data-Lösungen umgesetzt werden. Wie sehr eine intelligente Datenverarbeitung auch für traditionelle Unternehmen von Bedeutung ist, zeigt das Beispiel TA Triumph-Adler. Früher ausschließlich ein Hersteller für Bürogeräte, hat TA sein Portfolio inzwischen in Richtung moderner Software-Lösungen erweitert und hilft seinen Kunden, ihre Daten effizient und gewinnbringend zu nutzen. Hier arbeitet TA Triumph-Adler in Berlin eng mit Start-ups zusammen. Während diese für Kunden des Spezialisten im Document Business neue Tools und Lösungen entwickeln, stellt Triumph-Adler attraktive Vertriebsmöglichkeiten und Zugang zum Markt bereit.