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Verpasst Deutschland eine Trendwende im Medienmarkt?

Mit der zunehmenden Diversifizierung des Content-Marktes sowie dem Erstarken großer US-Content-Startups wird es für deutsche Anbieter zunehmend schwerer, sich zu etablieren. Dazu kommen hohe Anlaufkosten, schlechte Skalierbarkeit und wenige Exit-Chancen. Katja Nettesheim über mögliche Lösungen.
Verpasst Deutschland eine Trendwende im Medienmarkt?
Donnerstag, 23. Februar 2017Vonds-Team

Im Rahmen seiner Medienkooperation mit digital kompakt veröffentlicht deutsche-startups.de regelmäßig die Podcasts von digital kompakt. In der fünften Folge ihres „Medien Digital?!“-Podcasts diskutieren Katja Nettesheim und Joel Kaczmarek darüber, warum Content-Startups in den USA eher finanziert werden und was sich von diesen für den deutschen Markt abschauen lässt.

Die Finanzierung von Content-Startups stellt in Deutschland ein denkbar schwieriges Unterfangen dar und hat dementsprechend wenige Vertreter in den letzten Jahren hervorgebracht. Gleichzeitig vermögen es immer mehr US-Unternehmen mit Content-Ansätzen hohe Investitionssummen zu akquirieren – seien es etwa Buzzfeed (246 Millionen Dollar), Vox Media (307 Millionen), Business Insider (56 Millionen), Vice (770 Millionen), NowThis (27 Millionen) oder Mic (32 Millionen). Laut CB Insights stieg das Investitionsvolumen dabei von 331 Millionen Dollar 2013 auf 813 Millionen im Folgejahr.

In der neuesten Folge ihres Medienpodcasts Medien Digital?! diskutieren Katja Nettesheim und Joel Kaczmarek daher, ob es jenseits von Marktgröße und Investitionsklima nicht doch Faktoren gibt, welche die zugenommene Investitionsbereitschaft in den USA erklären und inwieweit diese auf den deutschen Markt übertragbar wären. Dabei behandeln sie drei große Themenkomplexe, die sich in der New Yorker Medienlandschaft als zentral erwiesen haben: Die Technologieorientierung der jüngsten Content-Gründungen, der thematische Fokus auf spitze Zielgruppen und hohe Contentqualität sowie dezidierte Reichweitenmodelle.

Der Podcast in der Übersicht:

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