Sonderveröffentlichung Schnelle Erkenntnisse aus Daten: KPIs via Self-Service visualisieren und flexibler agieren

Wissen heißt Überleben. Wissen ist heute in erster Linie die intelligente Analyse von Daten. Aber wie kann ein Start-up alle wichtigen Kennzahlen auf einen Blick erfassen, aussagekräftig und in Echtzeit visualisieren, für jeden Anwender bis hin zum Investor – und zwar auf allen mobilen Endgeräten?
Schnelle Erkenntnisse aus Daten: KPIs via Self-Service visualisieren und flexibler agieren

Self-Service BI-Lösungen ermöglichen genau das. Den Start-ups kommt dabei ihre demokratische Struktur zu Gute: Wenn sie Mitarbeitern relevante Daten und Analysen via Self-Service verfügbar machen können, ermöglichen sie diesen ein schlagkräftiges Handeln – jeder Anwender kann somit Informationen analysieren und wichtige Erkenntnisse daraus ziehen.

Doch brauchen sie das wirklich? Ja! Investoren verlangen Transparenz und knappe Mittel müssen möglichst effizient eingesetzt werden. So verschieden Start-ups und traditionelle Unternehmen sein mögen: Sie müssen Wege finden, um aus einer gewaltigen Masse interner und externer Daten einen echten Nutzen für das Unternehmen und dessen Kunden zu ziehen. Dafür müssen sie Kennzahlen (wie Marketingkanäle, Vertriebsmodelle, Produktkategorien, Nutzergruppen oder klassische BWL-Kennzahlen) und Erfolge bzw. Zielerreichung messen.

Geheime Potentiale nutzen

Noch besser: Mitarbeiter können mit diesem Self-Service-Ansatz Antworten auf Fragen finden, die sie vorher nie gestellt hätten. Die Visualisierung der Daten macht schnelles Verstehen und Handeln noch einfacher. Ob Diagramme, Tachometer oder Karten – ein Bild sagt mitunter mehr als tausend Zahlen.

Unternehmen profitieren von diesem Ansatz, weil sie unentdeckte Potentiale nutzen und ihre Wettbewerbsposition ausbauen können. Aus den Einsichten mehrerer Mitarbeiter entstehen auch Produkt- und Marketingideen oder gar neue Geschäftsmodelle. Die eingeschränkte, einseitige und oft auf die Anfangsidee beschränkte Sichtweise weicht einer größeren Perspektive.

Intuition und Datenanalyse?

Start-ups haben ihr eigenes Flair – einen intuitiven Zugang zum Markt, mit viel Elan umgesetzt. Intuition und Datenanalyse, passt das zusammen? Ja! Diese Kombination ist sogar ausgesprochen logisch. Denn wenn Zusammenhänge gesucht, nach Ursachen geforscht oder Abweichungen auf den Grund gegangen wird, ist es förderlich, sich nicht durch vorgegebene Analysepfade beschränken zu lassen. Harte Fakten sind die Grundlage jeder Datenanalyse. Doch gerade in der Gründungs- und Startphase kann es sinnvoll sein, öffentlich verfügbare Daten und auch Intuition einfließen zu lassen, da noch nicht so viele historisierte, eigene Daten verfügbar sind.

Business Intelligence wird immer wertvoller: Je länger ein Unternehmen am Markt besteht, desto mehr Daten werden über unterschiedliche interne und externe Datenquellen produziert. Das Navigieren zwischen verschiedensten Quellen kann neue Einsichten oder neue wichtige Fragen generieren und ein gesundes Wachstum fördern. Gerade weil die Daten aus so vielen Quellen stammen, muss der  Zugriff über verschiedenste Systemumgebungen hinweg gewährleistet sein.

Datengetriebene Kundenorientierung

Kunden von heute sind in der Regel sehr gut informiert und äußern sich auf verschiedensten Plattformen zu Unternehmen und deren Produkten und Services. Das verlangt eine schnelle Reaktion – doch je mehr das Unternehmen wächst, desto schwieriger wird es, individuellen Service und Problemlösung zu skalieren. Marketing-Verantwortliche müssen steigende Datenmengen auffangen, interpretieren und analysieren, um aus den vielen Kundendialogen die wirklich relevanten Informationen zu filtern. Manchmal steckt der entscheidende Hinweis im Detail – dann braucht es eine gehörige Portion “Data Discovery”, damit Marketer die Bedeutung aus den Daten erkennen und zur entsprechenden Erkenntnis, ihrem “Aha”-Moment, gelangen.

Insight-Everywhere-02

Warum fällt es manchen Unternehmen so schwer, die benötigten Kundeninformationen zu bekommen? Das ist eine Frage des Ansatzes: Je etablierter ein Unternehmen wird, desto mehr fokussiert es sich darauf, Märkte zu verstehen anstatt Individuen. Der Start-up-Charakter verliert sich langsam. Schade! Denn eine solche eingeschränkte Sicht auf das gesamte Business resultiert letztlich in verpassten Chancen, die Kundengewinnung und die allgemeine Sales- und Marketing-Leistung zu verbessern.

Ein Dashboard mit allen wichtigen Kennzahlen hilft, sich auf das zu konzentrieren, was das Unternehmen ausmacht – den Elan für das Kerngeschäft zu erhalten und dessen Wachstum voranzutreiben. Einsichten in Echtzeit, einfach visualisiert, flexibel für jeden Mitarbeiter erweiterbar und auf allen mobilen Endgeräten nutzbar… klingt gut! Denn es ist die Kombination aus Transparenz, Effizienz und Flexibilität, die auch Investoren beeindruckt.

Über den Autor
Alexander Klaus ist Marketing Director DACH beim Data-Discovery Marktführer Qlik. Mit Qlik Sense Desktop bietet das Unternehmen eine kostenfreie Windows-Desktop-Applikation, mit der Einzelpersonen auch auf mobilen Endgeräten über Drag-and-Drop interaktive Datenvisualisierungen, Reports und Dashboards aus verschiedensten Datenquellen erstellen und teilen können.

  1. Für Unternehmen, die keine Zeit für Self-Service haben und Hilfe bei der Zusammenstellung der Daten brauchen, oder denen noch Features fehlen, gibt es mit kpiwall.com aus Berlin noch eine serviceorientierte Alternative.

    Benjamin Dageroth (Founder of KPIWall.com)



  2. www.kernaussagen.de

    Die Applikation bietet sicher einen guten Ansatz. Kennzahlen sind ein unerlässliches Steuerungsinstrument. Ich möchte aber zu Bedenken geben, dass die Schwierigkeit darin besteht, die richtigen Kennzahlen des Unternehmens zu bestimmen. Eine Steuerung über wenige Kennzahlen ist ohne Vorkenntnis schwierig zu realisieren, weil Zusammenhänge bekannt und die Variablen des Geschäftsmodells hunderprozentig klar sein müssen. Die Frage ist auch, ob und wie viele Kennzahlen ich meinen Mitarbeitern zur Verfügung stellen soll(te), v.a. in Bezug auf Transparenz und Effizienz. Kleines Beispiel: Stelle ich meinem Vertriebsmitarbeiter lediglich Zahlen zum “Kundenwachstum” zur Verfügung, ohne die Liquiditätssituation zu berücksichtigen, kann dieser zu falschen Schlüssen, wie beispielsweise dem verstärktem Einsatz
    von Freelancern für Promotion-Aktionen, trotz knapper finanzieller Reserven,
    kommen. Ein begleitendes Controlling bietet hier klare Entscheidungsgrundlagen.

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