LiveSlide Live-Foto-Slideshows für Partys und Events

Fotos von Partygästen sieht man bei öffentlichen Veranstaltungen oft erst nach Schluss in entsprechenden Websites. Doch nun kommt LiveSlide: Gäste schicken dabei ihre Schnappschüsse an den Veranstalter, der sie auf einem Bildschirm oder per Beamer auf der Veranstaltung präsentiert.
Live-Foto-Slideshows für Partys und Events

Eine Live-Foto-Show für private Partys und auch größere Events bietet LiveSlide aus Berlin seit Anfang November. Gäste schicken ihre Schnappschüsse per E-Mail an den Veranstalter, der sie auf einem großen Bildschirm oder per Beamer auf der Veranstaltung durchlaufen lässt. Der Onlinedienst ist für Privatleute kostenlos, dafür müssen sie allerdings eingeblendete Werbung in Kauf nehmen.

Fotos von Partygästen sieht man bei öffentlichen Veranstaltungen oft erst nach Schluss in entsprechenden Portalen oder auf Websites. Wer als Veranstalter schon während des Events Eindrücke präsentieren möchte, kann von der Crowd selbst erstellte Schnappschüsse auf einem großen Bildschirm oder über einen Beamer anzeigen lassen. Mitgründer Thomas Gawlitta erläutert: “Grundsätzlich ist LiveSlide für jeden Event geeignet. Das größte Potenzial sehen wir aber bei der großen Menge der täglich stattfindenden Privat-Parties. LiveSlide ist auf diversen kleineren Events als Test gelaufen und funktioniert reibungslos. Wir haben die Technik skalierter angelegt, so dass wir problemlos auch größere Events mit höherer Belastung fahren können.”

Wie funktioniert’s?

Vor dem Live-Slide-Event müssen die potenziellen Gäste über die Veranstaltung informiert werden, was der Gastgeber im Backend über eine Massenmail-Funktion erledigt, die auch gleich einen E-Mail-Verteiler erzeugt. Gäste schicken ihre erstellten Fotos während der Party an eine spezielle E-Mail-Adresse, über die das Material dann beim Veranstalter eingeht. Ihm stehen verschiedene Optionen für die Slideshow zur Verfügung: Fotos können direkt im Stream angezeigt, moderiert, per Drag’n’Drop sortiert oder zufällig platziert werden – für die Übergänge stehen 10 Animationstypen bereit. Damit die Partygäste immer schön weiter fotografieren, kann ein Teasertext inklusive der LiveSlide-Mail-Adresse in regelmäßigen Abständen eingeblendet werden. Schon während der Veranstaltung, und auch nach Ende, stehen die Slideshow-Fotos im Backend als gezippter Download für weitere Marketingzwecke zur Verfügung. Eine Funktion zum automatischen Weißabgleich von sehr dunklen Fotos rundet die Werkzeuge ab.

Thomas Gawlitta als Mitgründer und Business Angel

Christian Gambardella, Kenn Pfefferkorn und Thomas Gawlitta gründen momentan die LiveSlide UG (haftungsbeschränkt). Mitgründer Gawlitta ist als Entrepreneuer kein Unbekannter, hat er sich doch mit Unternehmungen im Immobilien-Bereich bereits einen Namen gemacht. Als Mitgründer und gleichzeitiger Business Angel finanziert er die Firma zusammen mit den anderen Gründern, Gespräche mit weiteren Angels und strategischen Partnern werden gerade geführt.

Werbung wird direkt in die Slideshow injiziert

Für Privatpersonen ist LiveSlide kostenlos, an einer kostenpflichtigen Version mit erweiterten Funktionen wird gerade gearbeitet. Das Geschäftsmodell bezieht Werbetreibende direkt ein und ermöglicht die Einblendung von Grafiken, Texten oder Filmen in die Fotoshow und auf externen Landingpages zur Veranstaltung. Die Ausstrahlung garantiert LiveSlide dabei über ein Kontrollsystem. Slideshows können durch Einbindung eines Logos gebrandet werden. Weitere Möglichkeiten ergeben sich auch nach Ende der Veranstaltung, indem Satelliten-Produkte wie Fotobücher angeboten oder die Gäste über den aufgebauten E-Mail-Verteiler nochmals angesprochen werden können.

Mitbewerber setzen auf Instagram

LiveSlide sieht bislang keine direkten Wettbewerber neben sich. Es gibt allerdings Anbieter, die auf Instagram als Basis setzen, um gleichermaßen crowdgenerierte Slideshows zu erzeugen, beispielsweise instafeedLIVE (www.instafeedlive.com) oder eventstagram (www.eventstagr.am).

Fazit

LiveSlide setzt etwas früher an als die sonst bekannten Party-Schnappschüsse und zeigt schon während der Veranstaltung die von Teilnehmern gemachten Fotos. Das Prinzip erinnert an den Party-Modus bei Google Plus, mit dem Party-Gäste ihre Fotos über die G+-App automatisch in ein Fotoalbum zur Party posten.

Kommt beruflich aus den Bereichen der Mediengestaltung und der Betreuung demenziell erkrankter Menschen. Seit Ende 2012 ist er freier Journalist mit dem Schwerpunkt Start-ups, interessiert sich aber auch für E-Reading und Open Source.