Bei omnidoo finden Geräte aller Art ein Zuhause

Wer schon einmal verzweifelt eine Bedienungsanleitung für sein Notebook, seine Waschmaschine oder seinen monströsen Kaffeevollautomaten gesucht hat, weiß, dass man diese nie findet, wenn man sie braucht. Die Frage zum Gerät bleibt somit […]
Bei omnidoo finden Geräte aller Art ein Zuhause

Wer schon einmal verzweifelt eine Bedienungsanleitung für sein Notebook, seine Waschmaschine oder seinen monströsen Kaffeevollautomaten gesucht hat, weiß, dass man diese nie findet, wenn man sie braucht. Die Frage zum Gerät bleibt somit offen, denn im Netz findet man auf die schnelle meist keine kompetente Antwort. An diesem Punkt setzt omnidoo (www.omnidoo.de) an.

Das omnidoo-Team rund um Christian Langenhan und Carsten Mohs beschreibt ihr Projekt als Geräte-Netzwerk. Ein Schlagwort, das recht gut passt zur Plattform. Beim sozialen Netzwerk für Fernseher, Smartphones und Tablets steht eindeutig das jeweilige Gerät im Vordergrund. Jeder Nutzer kann bei omnidoo seine Geräte, die er in der Wohnung rumstehen hat, auswählen und bewerten. So weit so unspektakulär. Spannend wird omnidoo als Frage- und Antworttool sowie Speicherort für Garantie-Informationen und Kassenzettel (was auch andere bieten). Push-Informationen sorgen zudem dafür, dass man eine Rückrufaktion für sein Gerät garantiert nicht übersieht. Wenn dann bald noch ein direkter Draht zum Hersteller über omnidoo möglich ist, ist das Geräte-Netzwerk ein absoluter Mehrwert für jeden, der seine Geräte mag, liebt und jahrelang an ihnen Freude haben möchte. Und omnidoo gelingt dann mit seinem b2b-Ansatz auch die Refinanzierung seines Konzeptes.

Damit omnidoo funktioniert, müssen aber erst einmal viele Nutzer die Plattform entdecken. Die sogenannte omniThek, also die Gerätedatenbank von omnidoo, dürfte aber auf jeden Fall auch für andere Plattformen interessant sein – wenn reichlich Geräte in der Datenbank vorhanden sind. Denn nur dann geht das System auf. Bleibt ein anders Problem:Nicht immer ist es einfach, genau die Waschmaschine zu finden, die man im Keller oder im Badezimmer stehen hat. Eine weitere wichtige Säule ist die Hersteller-Komponente, der direkte Draht zu den Produzenten der vielen Waren. In diesem Punkt kommt omnidoo zu gute, dass das Start-up ein Ableger von arvato, also Bertelsmann ist. Das wichtige Thema Customer Service gehört somit bereits zur Unternehmens-DNA von omnidoo. Wobei anzumerken ist, dass omnidoo losgelöst vom Mutterkonzern arbeitet – und kein blanker Konzernableger ist, sondern lebt und atmet wie ein echtes Berliner Start-up.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.