Start-up-Radar: mifitto

Schon bald geht mifitto (www.mifitto.com) an den Start. Zum Konzept heißt es auf der Website: “Mit mifitto findest du schon bald online deine passende Schuhgröße. Mit unserer neuen Technologie kannst du ganz einfach, […]
Start-up-Radar: mifitto

Schon bald geht mifitto (www.mifitto.com) an den Start. Zum Konzept heißt es auf der Website: “Mit mifitto findest du schon bald online deine passende Schuhgröße. Mit unserer neuen Technologie kannst du ganz einfach, kostenlos und schnell deine exakten Fußmaße ermitteln. Um dir eine perfekte Beratung zu ermöglichen, wurden viele Schuhe unserer Partnershops vermessen”.

Das Krefelder Start-up wird von Thomas Harmes, Dominic Köhler und Dominik Lessel vorangetrieben. Es gibt drei Arten, seine Füße zu Vermessen: Per Foto, per App oder per Zeichnung.

Schon vor dem offiziellem Start hinterlassen viele Start-ups, die demnächst an den Start gehen wollen, erste Lebenszeichen im Netz. Alle diese Jungfirmen sammelt deutsche-startups.de im Start-up-Radar. Unser Start-up-Radar ist somit eine Liste mit Jungfirmen, die die Gründerszene demnächst bereichern werden. Start-ups, die in den nächsten Wochen das Licht der Welt erblicken und schon ein Lebenszeichen hinterlassen haben, dürfen sich bei uns melden.

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar



  1. Anwalt

    Fußvermessung per Zeichnung? Dabei steht doch da was von “neuer Technologie”! Wie soll das gehen? An die Gründer: Wie soll hiermit bitte Geld verdient werden? Sind Shops angebunden, die mir Schuhe in der richtigen Größe anzeigen und Ihr kassiert Provision?
    Wenn ich ein Unternehmen gründe, sollte das Konzept profitabel sein. Hier sehe ich das nicht. Warum also gründen, wenn man kein Geld verdienen kann/wird? Built to fail

  2. @Anwalt17: Na, das Geld wird ja wohl nicht mit dem Vermessen der Größen verdient.
    Ich kann mir vorstellen, dass entweder über ein Partnerprogramm Provision von den Shops pro Bestellung gezahlt wird oder aber, dass die Shops sogar Interesse haben selbst die Software zu nutzen und dafür eine Gebühr zahlen, um ihre Retouren-Quote zu senken.

    Mir gefällt die Idee sehr gut, da es den Online Schuhkauf etwas vereinfachen könnte!

  3. Damit dieses System hier funktioniert, muss der Shop alle seine Schuhe vermessen. Dann kann er aber doch gleich seinen Kunden mit diesen Daten Größenvorschläge machen: “Du hasst bei Lloyd Modell Hudson 8 1/2, dann passt Dir bei Timberland Modell Authentics 3 Eye Classic die Größe 11″. Dass läßt sich noch feintunen, in dem der Kunde mehrere passende Schuhe aus seinem Schrank angibt.
    Da muss doch keiner aufwändig malen, ausschneiden, fotografieren und vermessen. Zumal bei der kundenseitigen Vermessung sicher auch häufig sehr abeteuerliche Werte rauskommen. ;-)



  4. Dieter

    @Anwalt: Klassisches Affiliate Programm. Nur der Aufwand (falls er denn wirklich betrieben wird) die Schuhe wirklich zu vermessen sind relativ hoch.
    Aber ich schätze mal da werden einfach Bilder übereinander gelegt und pi mal Daumen “ja passt schon” vom Server ermittelt.



  5. Anwalt

    @Arne Schuhverkauf im Internet vereinfachen? Ich bestelle mir einfach zwei Paar…eines wird schon passen.
    @ Andreas Frank Ich teile Ihre Meinung. Das gleiche können die Shops selbst machen. Außerdem ist dem User bei der Vermessung nicht zu trauen ;) Der Mehrwert ist überschaubar



  6. Lucas

    Als App selber sehe ich da kein Potenzial. Bevor der Kunde den Stress mit Vermessen etc hat, bestellt er eher weiter zwei Größen und retourniert.
    Wenn das System aber als White Label in Shops eingebunden wird, macht das total Sinn. Das Geschäftsmodell muss dann eine Gebühr, oder eine Vergütung pro Nutzung der Funktion beim Partner sein. Für Shop Betreiber sind die Auswahlbestellungen und anschließenden Retouren bei Schuhen ein massiver Margen Killer. Die haben da ein Riesen interesse den Anteil zu senken.



  7. steve

    die Idee von Andreas frank wird sich durchsetzen..

    zalando zb hat doch genug Daten über ihre Käufer: welche Schuhgrößen wurden behalten – welche nicht-> auf dieser datenbasis kann man dem kunden sagen, bevor er bestellt, nimm lieber ne nummer größer

    top Sache.
    wird sowas nicht gebraucht. hätten lieber nen algo in diese richtung entwickeln sollen und das verkaufen.

  8. Hier habe ich mal etwas mehr darüber geschrieben und die App ausprobiert: http://pixeltalk.de/ecommerce/die-falsche-losung-fur-das-richtige-problem

  9. Hallo zusammen,

    als erstes möchten wir uns bei DS für die Erwähnung im Radar bedanken.

    Als einer der Gründer von mifitto möchte ich gerne kurz ein Feedback zu einigen oben genannten Punkten geben.
    Die hier präsentierte App zur Messung von Füßen, dient der einfachen und nutzerfreundlichen Bestimmung von Fußabmessungen. Gängige und weitverbreitete Systeme zur Ermittlung der Fußlänge und -breite werden seit Generationen im Schuhfachhandel genutzt.

    Soweit „nichts Neues“ nur eben anders und für fast jeden anwendbar. Wir haben das System mit ausreichend vielen Testnutzern validiert und für mehr als gut befunden, dennoch arbeiten wir täglich daran, dass mifitto noch besser wird. Gerne möchten wir aber auch auf Herrn Frank eingehen, welcher unserem Produkt einen eigenen Beitrag gewidmet hat. Wir sind uns absolut bewusst, dass jedes Produkt, welches auf eine Interaktion mit dem Nutzer aufbaut, nur so gut sein kann wie sein Nutzer selbst bereit ist gewisse Nutzungshinweise anzunehmen. Jeder kann unser App gerne selbst testen und wird bald sehen, solange man die Hinweise zur Nutzung beachtet, funktioniert es so wie wir es uns gedacht haben, als wir diese App entwickelt haben.

    Und das ist ja noch nicht alles, wir haben zudem auch eine Lösung für das andere – fast jedem bekannte -Problem, die inkonsistenten Größenangaben entwickelt.

    Hiermit können wir jede, für die Passform wichtige Abmessung von Produkten ermitteln und das in einer für jeden Shop, egal welcher Größe, ausreichenden Geschwindigkeit. So dass man nicht bis in die nächste Saison warten muss, bis jeder Artikel gemessen ist. Somit muss auch nicht jeder Händler seine Ware selbst messen.

    Gerne möchten wir auch den Ansatz von Herrn Frank noch aufgreifen, er liegt vollkommen richtig, die Zukunft gehört der Kaufhistorie, damit kann jeder in Zukunft diese zur Größenberatung mit mifitto nutzen. Somit wird sogar eine subjektive Größenberatung möglich sein, welche es uns sogar ermöglicht persönliche Tragegewohnheiten zu berücksichtigen. Doch dafür ist es notwendig, eine umfangreiche Datenbank aufzubauen, welche in unserem Fall schon Tag für Tag wächst.

    Jeder wird sicherlich verstehen, dass wir nicht warten wollten, daher haben wir jetzt schon die Vorstufe, welche jetzt schon sehr gute Ergebnisse liefert, gestartet.

    Mehr wird bei gegebener Zeit sicherlich auch hier zu lesen sein.

    Sehr gerne stehe ich auch zum persönlichen Austausch bei Fragen und Anregungen zur Verfügung.

    tl;dr

    mifitto ermöglicht dem Käufer einfach und schnell seine richtige Größe zu finden.

    Dem Händler bietet mifitto die Möglichkeit passformbedingte Retouren signifikant zu senken

    Mit besten Grüßen,
    Thomas



  10. Charlie

    Die Aussage “Ich bestelle mir einfach zwei Paar…eines wird schon passen” finde ich grenzwertig. Daraus entstehende hohe Retourenquoten haben auch etliche LKW’s zur Folge, welche täglich unnütz auf unseren Straßen hin und her fahren…
    Eine App die dem entgegenwirkt ist doch im Interesse von uns allen und somit längstens überfällig im digitalen Zeitalter!



  11. Tobi

    @Charly:
    Du hast recht.

    Ich Umweltschützer mache es nochmal anders. Gehe in einen Schuhladen, probiere ein Paar an, und wenn es schön aussieht, passt und sich gut anfühlt, dann kaufe ich es.

    Und in letzter Zeit auch vorgekommen: Alte, perfekt passende und gut eingelaufene Schuhe zum Schuster gebracht. Fördert das lokale Handwerk und meine Fußgesundheit.

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