Und wieder wandert die Kasse ins Netz: Inventorum zielt auf stationäre Einzelhändler

Inventorum (www.inventorum.com) will als “Kasse und Warenwirtschaftssystem für iPhone, iPod touch und iPad” den Markt aufrollen. Ein Segment, in dem auch 9Cookies (www.9cookies.com) oder Quandoo (www.quandoo.de) unterwegs sind. Während 9Cookies sich als Kassensystem […]
Und wieder wandert die Kasse ins Netz: Inventorum zielt auf stationäre Einzelhändler

Inventorum (www.inventorum.com) will als “Kasse und Warenwirtschaftssystem für iPhone, iPod touch und iPad” den Markt aufrollen. Ein Segment, in dem auch 9Cookies (www.9cookies.com) oder Quandoo (www.quandoo.de) unterwegs sind. Während 9Cookies sich als Kassensystem für Restaurants und Lieferdienste positioniert, ist Quandoo als “modulares Betriebssystem für lokale Gewerbetreibende” unterwegs.

Das junge Berliner Start-up Inventorum, das maßgeblich von Michael Brehm und Clemens Riedl unterstützt wird, wurde von Christoph Brem, dessen Mutter jahrelang eine Modeboutique betrieben hat, ins Leben gerufen. Das Unternehmen bringt sich als Lösung für Einzelhändler in Stellung, die “die täglichen Prozesse wie Kassenabwicklung und Warenmanagement” unterstützt. “Die erweiterten Funktion erlauben dann aus dem gleichen System, Waren auf eBay oder der eigenen Webseite anzubieten, sowie detaillierte Analysen der Geschäftsentwicklung darzustellen”, teilt die Jungfirma mit. Die Bandbreite von Inventorum reicht dabei von der Lagerverwaltung über das Scannen von Produkten bis zum Drucken und versenden von Rechnungen. Wichtig ist dabei sicherlich der Ansatz, Einzelhändler onlinefähig zu machen.

Eine ähnliche Bandbreite an Funktionen bietet auch Orderbird (www.orderbird.de). Das Start-up zielt aber nicht wie Inventorum auf lokale Einzelhändler aller Art, sondern auf die Gastronomie. Orderbird ist ein Bestell-, Kassen- und Abrechnungssystem für Restaurants. Gäste in einem Restraurant, dass Orderbird einsetzt, können direkt mit ihrem Smartphone Speisen und Getränke bestellen und auch bezahlen. Gastronomen wiederum können mit Orderbird ihren Betrieb organisieren, Rechnungen schreiben und Bons auszudrucken. Da ist Quandoo, früher als eCabo bekannt, näher an Inventorum dran. Über Quandoo sollen lokale Unternehmen künftig ihre “Neukunden akquirieren, Kundenbeziehungen pflegen und Geschäftsprozesse effizienter gestalten” können. Zielgruppe sind unter anderem Gastronomen, Frisöre und Bowlingcenter. Atlantic Capital Partners, Familie Sixt und Holtzbrinck Ventures, auch an ds beteiligt, investierten gerade einen “hohen siebenstelligen” Betrag in Quandoo. Ganz schön viel Bewegung im Kassensegment.



  1. MannoMaier

    Erst 1, dann 2, dann 3 und so weiter, langsam füllt sich der Markt mit iPad Kassensystemen aller Art. Stellt sich für den Kunden nur die Frage, wer ist davon in ein paar Jahren noch am Markt von diesen Startups. Diese Frage ist dann besonders interessant, wenn man bedenkt, dass die meisten Systeme per Datenwolke funktionieren. Was passiert wenn der Anbieter weg ist oder von einem anderen Investor übernommen wird und wo lagern eigentlich meine Umsatzdaten? Und gerade für kleinere Betriebe mit geringem Umsatz können die langen Laufzeiten von den Software-Abos Monat für Monat ein ernstes finanzielles Risiko darstellen. Zumal das bei einigen iPad Systemen deutlich teurer werden kann als bei gewöhnlichen Windows Kassensystemen wie zum Beispiel Posbill, Bistro-Cash oder LaCash. Im Besonderen für den kleineren Betrieb sind laufende Kosten Gift und wenn dann wie dieses Jahr noch das Frühjahr so schlecht ist wird es besonders schwer diese Kosten abzudecken. Grundsätzlich sind die iPad Kassensysteme sehr schicke Teile, aber ob das dann reicht um sich auf diesem Markt durchzusetzen wird man abwarten müssen.

  2. Bin ja mal gespannt, wie sich das alles entwickelt…



  3. eymo

    Total nutzlos es wird bald keine Einzelhändler geben es vermehen sih ganze ketten egal wo man ist immer die gleichen Geschäfte.



  4. steve

    wasch laberscht duh, eymo?
    keine ahnung, mhm?

    denke aber auch, dass dieser anbieter keine chance hat- geschäftsmodell sehr gut, aber da fehlt was..
    ich selbst arbeite auch an einem pos – launch dauert aber noch.



  5. Anja

    @MannoMaier: Und genau aus diesem Kritikgrund gibt es bei einigen Anbietern “die langen Laufzeiten von den Software-Abos Monat für Monat” erst gar nicht, so dass kein finanzielles Risiko entstehen kann.

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  7. Pingback: HTGF und Co. investieren in Inventorum | Vogel Ventures



  8. Reto

    hat schon jemand Erfahrungen, bin auf der Suche nach einem System für unsere Modeboutique. Ich habe zur Zeit an Angebot von einem Schweizerunternehmen, Adega.ch kennt jemand diese Firma?



    • Mr.Pepper

      Hallo Reto, ich habe immer das gleiche Problem gehabt ein gutes Programm zu finden und am Ende selbst eins schreiben lassen, da ich ja am Ende doch die Probleme am Besten kenne. Es ist (wirklich) ein ausgereiftes Programm, hab schon viel Geld investiert über 3 Jahre hinweg. Also wenn Du Lust hast…Es ist direkt für den Modehandel gemacht.
      Mein Programm läuft auf Mac und PC. Man kann jeden herkömmlichen Computer benutzen, Touchscreen, Scanner, Etikettendrucker u.s.w.
      Du kannst mich gern kontaktieren sgt.peppers@berlin.de, hab das Programm noch nicht im Web beworben, da ich noch am Design feile.
      Wenn Du mal sehen willst, was die anderen so machen, dann sieh mal hier nach: http://www.lightspeedretail.com und http://www.checkoutapp.com (leider nur in Englisch).
      Die Firma Adega kannte ich bisher noch nicht, man sieht aber nicht viel auf der Webseite. Man muß es testen oder eine Vorführung bekommen. Man braucht bestimmt 2 Wochen, um einen Überblick zu bekommen, was das Programm kann und ob es gut zu einem passt. Viele Grüße, René

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