Springer-Chef Mathias Döpfner über Berlin, das Silicon Valley und Geld

Mit Zitiert! spießt deutsche-startups.de knackige Aussagen von bekannten Menschen aus der deutschen und internationalen Gründer- und Internetszene auf. Diesmal spricht Springer-Chef Mathias Döpfner, der in den vergangenen Jahren massiv in Start-ups investierte und […]
Springer-Chef Mathias Döpfner über Berlin, das Silicon Valley und Geld

Mit Zitiert! spießt deutsche-startups.de knackige Aussagen von bekannten Menschen aus der deutschen und internationalen Gründer- und Internetszene auf. Diesmal spricht Springer-Chef Mathias Döpfner, der in den vergangenen Jahren massiv in Start-ups investierte und zudem Springer in den kommenden Jahren zum führenden digitalen Medienhaus ausbauen will, über Berlin, das Silicon Valley und Geld.

“Wenn eine Stadt in Europa die Chance hat zu einer ähnlichen Kreativität wie das Silicon Valley zu finden, dann ist es sicher Berlin. Berlin ist kreativ, disruptiv, progressiv, plural, freiheitlich und zieht Talente an, die hier zu günstigen Bedingungen gut leben können. Ich bin da ganz sicher, das Geld wird dem Geist folgen. Im Moment besteht Berlin nur aus Politikern, Staatsbeamten, ein paar Medienleuten, und allem was im Entertainment singt und springt. Geld gibt’s nicht. Nur Ideen und innovative Leute. Als nächstes kommt das Geld. Es werden sich neue Industrien entwickeln. Es entsteht Wertschöpfung und irgendwann auch Wertabschöpfung”. (Quelle: Gründerszene)

Im Fokus: Weitere lesenswerte Ziate von Netzmenschen gibt es in unserem Special Zitiert!

  1. D´accord! Berlin hat schon seine ganz eigene Atmosphäre. Der häufige Vergleich mit dem Silicon Valley hinkt zwar (noch) etwas, aber der eingeschlagene Weg passt. Letztlich bleibt es m.M. trotzdem fraglich, ob es jemals nur annähernd zu einem so legendären Ruf wie S.V. kommen kann. Da gehört mehr dazu als nur zu kopieren…



  2. Gast

    Die Raubritter (VCs, Konzerne, Rechtsanwälte, Notare und Staatliche Institutionen) sind längst am abgrasen, aufteilen und verteilen der Reviere. Sie warten nur noch auf die Herschaaren der Kommenden Naivlinge, um diese nach allen Regeln der Kunst end-verwerten zu können. Die Historie lässt grüsen.

    Gründer welche dies längst erfahren mussten, nutzen längst die Gunst der Stunde, sich außerhalb der EU neue Wege zu eröffnen und in Berlin / D. die Zelte abzubauen, wenn diese ihre Unternehmen behalten wollen.

    Die Raffgier der gierigen VCs wird zwar Geld bringen, aber der Schaden welcher angerichtet wird – bleibt ewig.

    Wer Berlin und D. kennt, weis, das Berlin nicht als Gründerstadt längerfristig gesetzt ist und das dies nur ein temporäres Geschehen ist, welches spätestens in 2 Jahren seinen Untergang findet.

    Wer jetzt noch rätselt, warum, hat den Stand der Dinge noch nicht erfasst – und wird wie alle Anderen vor vollendeten Tatsachen gesetzt (EU Verhalten verfolgen !).

    Berlin mit Silicon Valley zu vergleichen zeigt die wie immer unrühmliche Größenwahn-Position des Mittelalter-Dorfes Berlin.

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