Mit Kirondo schnell Platz im Kinderkleiderschrank schaffen

Nun also auch Team Europe! Auch der Berliner Inkubator steigt im großen Stil in das derzeitige Boomsegment Preloved Fashion, also Second Hand-Klamotten, ein. Das brandneue Start-up von Team Europe, welches von Sarah Seeliger […]
Mit Kirondo schnell Platz im Kinderkleiderschrank schaffen

Nun also auch Team Europe! Auch der Berliner Inkubator steigt im großen Stil in das derzeitige Boomsegment Preloved Fashion, also Second Hand-Klamotten, ein. Das brandneue Start-up von Team Europe, welches von Sarah Seeliger und Julius Bertram geführt wird, wählt dabei die Nische Kinderkleidung. Bei kirondo (www.kirondo.de) können onlineaffine Eltern die Klamotten ihrer Kids verkaufen.

“Alles was Eltern machen müssen ist, die Tüte füllen und zukleben”, sagt Gründerin Seeliger. Zunächst einmal müssen Eltern wie die Gründer Seeliger und Bertram, die gemeinsam zwei Kinder haben, dafür aber bei kirondo kostenlos eine sogenannte Versandtüte bestellen, diese befüllen und dann kostenlos wieder zurückschicken. “Eltern bekommen ihr Geld unabhängig davon, wann oder ob ein Kleidungsstück verkauft wird”, versichert Seeliger. Das kirondo-Team kümmert sich ansonsten um alles andere, also die Prüfung der vielen Kleidungsstücke, das Fotografieren der Klamotten und schließlich den Verkauf. Momentan kauft kirondo aber nur Klamotten an, der Verkaufsstart soll in “wenigen Wochen beginnen”. Sobald der Shop qualitativ und quantitativ aufgefüllt sei, werde der Verkauf starten.

Aufmerksame Leserinnen und Leser von deutsche-startups.de kennen kirondo bereits unter dem Namen njunju – siehe “Start-up-Radar: njunju“. kirondo ist aber sicherlich der bessere Name als njunju – was wohl kaum jemand aussprechen kann. Bleibt die Frage nach der Konkurrenz, denn die ist groß im Second Hand-Segment. Zunächst einmal wäre der Kleiderkreisel-Ableger MamiKreisel (www.mamikreisel.de) zu nennen. Aber auch Kidskarton (www.kidskarton.de), kinderado (www.kinderado.de) und Mylittlebigswap (www.mylittlebigswap.de) bearbeiten das Boomsegment. Auf eine Art Rundum-sorglos-Paket mit Versandservice wie kirondo es anbietet, setzen auch Mylittlebigswap und Mädchenflohmarkt (www.maedchenflohmarkt.de). Wobei die Zielgruppe bei Mädchenflohmarkt eher Mädchen und Frauen sind, die gebrauchte Kleidung und Accessoires kaufen und vor allem verkaufen möchten. Mit kirondo dürfte nun noch mehr Leben in die Bude der An- und Verkaufplattformen kommen, die das Potenzial haben, Flohmärkte als erste Verkaufsadresse für Kinderklamotten abzulösen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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