Kurzmitteilung: German Silicon Valley Accelerator, Shpock, Schlemmertüte, hub:raum, Night of the Start-Ups

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige Nachrichten ein. Leider können wir nicht alle Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In den “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger […]
Kurzmitteilung: German Silicon Valley Accelerator, Shpock, Schlemmertüte, hub:raum, Night of the Start-Ups

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige Nachrichten ein. Leider können wir nicht alle Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In den “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht. Heute geht es um German Silicon Valley Accelerator, Shpock, Schlemmertüte, hub:raum und die Night of the Start-Ups.

Rösler kündigt Aufstockung des GSVA an

Verdoppelung: Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler absolviert derzeit seine zweite Reise im Silicon Valley mit einer Reihe ausgesuchter deutscher Start-ups – siehe “Wir wollen etwas mitnehmen vom Spirit” – Bundesminister Philipp Rösler über die Start-up-Reise ins Silicon Valley“. Die Reise mit den Unternehmern und der Austausch mit der Szene scheint ihm so gut zu gefallen, dass er während dieser Tage eine Aufstockung des German Silicon Valley Accelerators (GSVA, www.germanaccelerator.com) angekündigte. Ab Herbst werden doppelt so viele IT-Start-ups – von drei auf sechs bis sieben – für drei Monate ins Silicon Valley entsandt wie bisher. Die Aufstockung soll ab dem 4. Quartal gelten. Der GSVA wurde Anfang 2012 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gestartet. Die Auswahl der Unternehmen durch den GSVA wird jeweils einmal pro Halbjahr von einer mit Experten besetzten Jury durchgeführt. Die IT-Start-ups erhalten jeweils für drei Monate einen Workspace in einem führenden Inkubator des Silicon Valleys. Im Rahmen von Workshops und Seminaren werden sie mit IT-Konzernen sowie Venture-Capital-Gebern.

Kleinanzeigen-App Shpock nennt Zahlen

beliebt: Gut ein halbes Jahr nach Live-Gang meldet sich die Kleinanzeigen-App Shpock (www.shpock.com) aus dem Hause finderly aus Wien. Eigenen Angaben zufolge verwenden seit dem Launch über eine halbe Million Nutzer die Flohmarkt-App auf ihrem Smartphone. Zeitgleich wurden über 500.000 Produkte im Wert von mehreren Millionen Euro seit dem Start hinzugefügt und täglich werden tausende von ihnen verkauft. Die Smartphone-App ermöglicht Durchstöbern, Kauf und Verkauf von verschiedensten Produkten und ist für iOS und Android erhältlich. „Die vielen erfolgreich abgeschlossenen Käufe und Verkäufe über Shpock, sowie die durchgehend hohe Zufriedenheit der User bestärkt uns auch in Zukunft den Weg, den wir mit Shpock eingeschlagen sind, beizubehalten,“ sagt Gründer Armin Strbac.

Schlemmertüte verabschiedet sich vom Abomodell

Erfahrung: Während derzeit alle Welt auf Abomodelle und -Kisten setzt, geht die Schlemmertüte (www.schlemmertuete.de), einen gegenläufigen Weg und schafft genau dieses wieder ab. Grund hierfür sei das zurückhaltende Bestellverhalten der Verbraucher, sagt Geschäftsführer Björn W. Schäfer zur Umstellung. “Während Kunden im Ausland gerne auf den Komfort von Abonnements zurückgreifen, sind Deutsche sehr zurückhaltend bei langfristigen Bestellungen und haben schnell Sorge, die Kontrolle zu verlieren”, so Schäfer weiter. Als Tochterfirma des schwedischen Unternehmens Linas Matkasse war die Schlemmertüte 2011 eines der ersten Abomodelle im Food-Bereich auf dem deutschen Markt. Durch genaue Marktanalyse hätten die letzten zwei Jahre gezeigt, dass der deutsche Konsument eher individuell und flexibel bestellen will.

hub:raum geht in die zweite Runde

Förderung: Am 7. Oktober dieses Jahres startet das zweite Accelerator-Programm von hub:raum. Bis zum 11. August haben Gründerteams (mind. zwei Mitglieder) einen der zehn Plätze zu erhalten, um in achtwöchigen Intensivkursen fit fürs eigene Start-up zu werden. Gesucht werden Teams aus aller Welt, die an Internet- und mobile-basierten Geschäftsmodellen, digitalen Medien und neuen Technologien arbeiten. Die Teilnahme am hub:raum-Accelerator ist kostenlos. Der Accelerator findet in den Räumen des hub:raum in der Winterfeldstraße statt. Das betahaus ist weiterhin Partner und unterstützt beispielsweise mit flexiblem Arbeitsraum und der Teilnahme an Community-Events. Als Abschluss des Programms präsentieren die Start-ups sich und ihre Ideen vor einer ausgewählten Runde von Investoren am 28. November auf dem Demo Day. Bewerbungen bitte bis zum 11. August unter https://www.hubraum.com/en/accelerator.

Leuphana Uni richtet Night of the Start-Ups aus

Wiederholung: Nach einer erfolgreichen Premiere im vergangenen Oktober lädt die Leuphana Universität Lüneburg am 30. Mai erneut zur „Night of the Start-Ups!“. In lockerer Atmosphäre sollen wieder Business-Kontakte geknüpft, Kooperationsideen entwickelt sowie Inspirationen für neue Geschäftsmodelle gesammelt werden. Auf der Gästeliste stehen regionale Gründer, Unternehmer, potenzielle Investorinnen und Investoren, Wissenschaftler – aber auch bekannte Persönlichkeiten der nationalen Start-Up-Szene. Darüber hinaus wird der Preis für die Gewinnerinnen und Gewinner des Gründerwettbewerbs Leuphana Business Accelerator verliehen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind ab sofort im Internet unter folgendem Link möglich: www.leuphana.de/night-of-the-start-ups

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.