Konabeo: Online-Monitoring für die eigene Website – und die der Konkurrenz

Konabeo (www.konabeo.com) aus Gladbeck bietet eine neue Online-Plattform, auf der Kunden zentral ihre Websites auf Performance, Status und Suchmaschinen-Kennzahlen überwachen lassen können. In verschiedenen Dashboads und Tabellen präsentiert der Dienst seinen Nutzern die […]
Konabeo: Online-Monitoring für die eigene Website – und die der Konkurrenz

Konabeo (www.konabeo.com) aus Gladbeck bietet eine neue Online-Plattform, auf der Kunden zentral ihre Websites auf Performance, Status und Suchmaschinen-Kennzahlen überwachen lassen können. In verschiedenen Dashboads und Tabellen präsentiert der Dienst seinen Nutzern die Ergebnisse der Überwachung – der Dienst kann gleichwohl dazu verwendet werden, um Mitbewerber mit ihren Online-Aktivitäten im Auge zu  behalten.

Informiert lassen sich Firmen besser steuern und das gilt auch für Websites: Wer auf Trends oder Mitbewerber reagieren möchte, muss wissen, wo er steht. Konabeo informiert Kunden über den Status und die Performance ihrer Websites und fasst gesammelte Daten in Dashboards übersichtlich zusammen. Neben der Erreichbarkeit von Domains, der Ladezeit der Startseite und der Platzierung in Suchmaschinen-Ergebnissen stellt Konabeo auch Werkzeuge zur Link-Verwaltung zur Verfügung. Wer bereits Analyse-Werkzeuge nutzt, kann vorhandene Daten importieren und Dienste wie Google Analytics oder die Webmaster Tools anbinden. Jeder Kunde erhält eine eigene Installation, von Konabeo “Instanz” genannt. “Jeder Benutzer erhält seine eigene Datenbank und kann diese auch jederzeit sichern oder auf einem eigenständigen Server laufen lassen. So gewähren wir dem Kunden höchste Datensicherheit bei der Dokumentation seiner Tätigkeiten”, legt Geschäftsführer Sascha Albrink dar. Mitarbeiter können in einer Nutzerverwaltung mit eingeschränkten Rechten versehen werden, so dass sie lediglich zu bestimmten Bereichen Zugriff erhalten; neben eigenen Domains können darüber hinaus auch Konkurrenz-Websites analysiert und auf Aktivität überwacht werden.

Datenbasis + Zugriffsmöglichkeit = Produkt

Konabeo besteht aus zwei Teilen, die für das Endprodukt zusammenarbeiten: Aus der Datenbasis mit den gesammelten Performance-, Monitoring- und Suchmaschinen-Werten sowie der Programmierschnittstelle (API), über die auf die Daten zugegriffen wird. Im Hintergrund stehen zurzeit noch weit mehr Kennzahlen zur Verfügung als offensichtlich ist, Albrink lässt durchblicken: “Aktuell werden noch nicht alle vorhandenen Daten in der Benutzeroberfläche abgebildet, wir arbeiten daran, dass sich in Zukunft immer mehr dieser Daten, zum Beispiel Performance-Indizies, Web-Aktivitäten zu einer Website, in der Webumgebung wiederfinden.” Konabeos Geschäftsmodell beinhaltet neben drei Tarifen, in denen teilweise ein API-Zugriff möglich ist, auch eine separat buchbare “Whitelabel”-Option. Laut Albrink nutzen einige  Suchmaschinen-Tools und Affiliate-Netzwerke die Option bereits und binden die durch Konabeo gesammelten Daten in eigene Oberflächen ein.

Screenshot des Dashboards Domainüberwachung in Konabeo

Ein Start mit Hindernissen

Konabeo entstand aus einer Online-Marketing-Agentur heraus, in der die Funktionen des späteren Dienstes intern teilweise bereits genutzt wurden. Nach dem Start Mitte Februar 2013 schien potenziellen Kunden der Funktions-Schwerpunkt des Dienstes nicht ganz klar zu sein, was sich in der Akzeptanz niederschlug. Albrink resümiert: “Der Launch der Online-Marketing-Software war durchschnittlich. Die vorselektierte Zielgruppe sah die Software als SEO-Tool an, obwohl wir Perfomance- und Domainüberwachung in den Fokus rückten.”

Auf der Konabeo-Startseite gibt es einen farbigen Bereich, in dem drei Aspekte von Dienstleistungen textlich und grafisch dargestellt werden. Schaut jemand hauptsächlich auf diese Sektion, haben augenscheinlich zwei von drei Aspekten etwas mit Suchmaschinen-Auswertung zu tun. Wer Websites überwiegend scannt, könnte die falschen Schlüsse ziehen.

Kommt beruflich aus den Bereichen der Mediengestaltung und der Betreuung demenziell erkrankter Menschen. Seit Ende 2012 ist er freier Journalist mit dem Schwerpunkt Start-ups, interessiert sich aber auch für E-Reading und Open Source.