5 neue Start-ups: Kunstgalerie, Saytya, licobo, BibaBox, Machbar, Nachbar!

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht […]
5 neue Start-ups: Kunstgalerie, Saytya, licobo, BibaBox, Machbar, Nachbar!

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht ihre brandneuen Ideen vor. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Start-ups deswegen aber nicht. Gerne stellen wir auch Ihr Start-up vor, schicken Sie uns einfach eine Mail. Diesmal stellen wir Kunstgalerie, Saytya, licobo, BibaBox und Machbar, Nachbar! vor.

Bei Kunstgalerie.de seine Werke ausstellen

Präsentationsplattform: Kunstgalerie.de (www.kunstgalerie.de) positioniert sich als Internet-Plattform, auf der sich jeder Künstler präsentieren kann. “Auf ein oftmals pseudoelitäres Auswahlverfahren verzichten wir ganz bewusst. Ob Kunst gefällt, das entscheidet nicht ein oftmals selbsternannter Kunstexperte, sondern ganz alleine der Betrachter”, sagt Andreas Frank, einer der Initiatoren der Ausstellungsplattform. Kunstgalerie.de ist zudem mehr als eine Verkaufsplattform. Der Präsentationsgedanke stehe im Vordergrund und nicht der Verkauf von Kunstwerken aller Art. Dabei steht Kunstgalerie.de Künstlern aller Gattungen offen. Jeder kann bis zu 20 Werke kostenlos präsentieren. “Nur wenn Sie Ihre Werke auch zum Kauf anbieten und wir über diese Seite etwas von Ihnen verkaufen, dann wird im Erfolgsfall eine Provision fällig”, heißt es auf der Plattform, die optisch gut rüber kommt, den Kunstwerken viel Platz einräumt und nicht zu verspielt ist. Künftig sollen dann auch Galerien die Möglichkeit haben, ihre Künstler zu präsentieren.

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Saytya-App verbindet Freunde telefonisch

Gespräch: Dass User immer und überall miteinander telefonieren zu können, ist das große Ziel diverser Anbiter von Apps und Mobildiesten. Der Nachteil: Ist der Empfang zu schlecht, funktionieren sie nicht richtig, das Gespräch stockt, das Bild pixelig. Die kostenlose iOS -App Saytya (www.saytya.com) will das ändern und verbindet Facebookfreunde automatisch über das Mobilfunknetz (SIM), sobald keine gute Online-Verbindung für Saytya-Telefonate über das Internet (VoIP) zur Verfügung steht oder das mobile Datenvolumen geschont werden soll. “Endlich sind alle Facebook-Freunde immer telefonisch erreichbar. Bei Verwendung einer Telefon-Flatrate sogar zum absoluten Nulltarif. Ansonsten entstehen maximal die Kosten eines Anrufs ins Festnetz,“ sagt Markus Ruiz, Geschäftsführer der Saytya betreibenden NHEO GmbH. Finanziert soll sich die App über Zusatzdienste, an denen derzeit gearbeitet würde, heißt es aus dem Unternehmen mit Sitz in München.

licobo sichert Adressbücher

Eigene ID: Als “Adressbuch der Zukunft” versteht sich das Projekt licobo (www.licobo.com) von David Amann und Felix Kollmar, eine Ausgründung der Hochschule Mannheim. Das Start-up entwickelt ein Online-Adressbuch, welches Kontaktdaten automatisch aktuell halten soll, die Zusammenarbeit erleichtern und sich mit allen Geräten synchronisieren wird – so das Versprechen. Licobo verwendet dabei das altbekannte Modell der Visitenkarten – nur digital und in der Cloud. Jeder legt sich im System seine persönliche Visitenkarte an und trägt dort alle Möglichkeiten der Kontaktaufnahme an: Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder soziale Netzwerke. Das Besondere: Diese Visitenkarte wird mit der so genannten licobo-ID verknüpft. Darüber hinaus können Kontakte oder Adressbücher mit mehreren Personen gleichzeitig geteilt werden. Auf diese Weise lassen sich leicht gemeinsame Adressbücher im Team oder der Familie anlegen, die dann einfach von jedem gepflegt und benutzt werden können.

Machbar, Nachbar! hilft Nachbarn

Hilfst Du mir, helf ich Dir: Nachbarschaftshilfen gibt es mittlerweile in vielen Städen – Kein Wunder: der Bedarf nach helfenden Händen wird immer wichtiger. Im Juli 2012 öffnete mit Machbar, Nachbar! (www.machbar-nachbar.de) eine Online-Community für Nachbarschaftshilfe in Deutschland ihre Pforten. Die Plattform bietet kostenlos die Möglichkeit, untereinander Gefälligkeiten zu organisieren und so die eigene Nachbarschaft völlig neu kennenzulernen. Gesucht oder angeboten werden kann so gut wie alles, was im alltäglichen Leben anfällt. Das Besondere: Anstelle von Geld wird die Hilfe in Form von einer Gegenleistung honoriert. Betrieben wird die Nachbarschaftsseite von den beiden Brüdern Florian und Simon Schulz, die die Idee zur Seite während eines Sofatransportes hatten. Die beiden betreiben die Seite aus München.

BibaBox verschickt Spielzeug aus Pappe

Kartonage: Überfüllte Kinderzimmer voll blinkendem Plastikspielzeug nervt Eltern und langweilt Kinder schon nach recht kurzer Zeit. Da kommt die Idee der beiden Gründerinnen und Graphikdesignerinnen Birgit Knabe und Julia Demel aus Dresden gerade recht und haben mit bibabox (www.bibabox.de) ein (Shop-)Lösung gefunden, dass Piratenschiffe und Drachen nicht immer nur von Playmobil oder Lego sein müssen, sondern auch einmal aus Pappe. „Wir möchten Kindern und Eltern mit unseren Produkten Anregungen geben und inspirieren, ohne ganz Fertiges vorzugeben. Ein Papphaus kann ein Puppentheater, ein Ein-Zimmer-Haus, ein Kaufmannsladen, eine Räuberhöhle oder wir-sind-gespannt-was-noch sein. Die Drachen können gefährliche Feuerdrachen oder glitzernde Perlendrachen für Prinzessinnen werden“, sagen die beiden Gründerinnen.

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.