5 neue Start-ups: locaside, boost, Vamida, Dreizagg, Schokostück

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht […]
5 neue Start-ups: locaside, boost, Vamida, Dreizagg, Schokostück

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht ihre brandneuen Ideen vor. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Start-ups deswegen aber nicht. Gerne stellen wir auch Ihr Start-up vor, schicken Sie uns einfach eine Mail. Diesmal stellen wir locaside, boost, Vamida, Dreizagg und Schokostück vor.

locaside weiß, wo die Party sind

Freizeitgestaltung: Die Frage, wie die Generation App ihre Abende gestalten kann, beschäftigt so manches Gründerteam. Was sind die besten Locations, wo finden die besten Partys statt und wo trifft man in der eigenen Stadt wohl die hipsten Menschen? Auch Hannes Becker, Tobias Meinhardt, André Pfohl und Marco Weber stellten sich nach ihrem Uni-Abschluss diese Fragen und gründeten locaside (www.locaside.com) mit Sitz in Karlsruhe. Damit wollen die vier Junggründer das soziale Event- und Nightlife-Portal werden und bieten einen tagesaktuellen Überblick über die neusten Veranstaltungen in einer Stadt. Besucher und Nutzer können entweder auf der Seite von locaside oder in der gleichnamigen Smartphone-App sehen, in welchem Club die beste Party steigt, wann die Lieblingsband das nächste Mal auftritt, in welcher Bar man sich gemütlich mit Freunden auf ein Bier treffen kann oder in welcher Lounge sich die besten Cocktails – idealerweise zu Happy-Hour-Preisen – trinken lassen. Das derzeit bestehende Angebot soll weltweit aufgebaut werden. Zudem basteln die Gründer derzeit auch an einem CRS-System, damit Locations über das Nightlife-Portal zielgerichtet Marketingmaßnahmen durchführen können. Durch die Schnittstelle zu Facebook entfällt für die Locations gleichzeitig der hohe Zeitaufwand für das mehrfache Pflegen von Events auf verschiedenen Plattformen.

boost spendet beim Shoppen

Social ist in: Wem das Fundraising auf der Straße oder im TV nicht ganz geheuer ist und dennoch Gutes tun will, kann künftig beim Shoppen im Netz Gutes tun. Mitte 2012 ging das Projekt boost (www.boost-project.com) von Frank C. Eckert und Benjamin Vahle online und seither kostenlos gemeinnützige Organisationen unterstützt werden. So funktioniert es: Die über 500 angeschlossenen Online-Shops zahlen eine Provision, sobald ein Nutzer über boost auf ihre Seite gelangt und etwas kauft. Im Anschluss spendet boost 90% der Provision, der Nutzer entscheidet wofür. Er leitet zunächst 50% der Spende an die Organisation seiner Wahl weiter. Wer dann noch auf Facebook mitteilt, an wen die Spende fließt, verdoppelt diese. Klassische win-win-Situation: Der Online-Shopper wird so zum Botschafter seiner Lieblingsorganisation und steigert ihre Bekanntheit. Die aktuelle Spendenliste wird auf boost veröffentlicht.

Vamida verschickt Arznei aus Österreich

Gesund: Seit November 2012 ist Vamida.at (www.vamida.at) online. Damit startete die erste österreichische Online-Apotheke mit Standort in Wien. Mit Schnelligkeit und Preisvorteil will das Unternehmen um Martin Wallner als Mitbegründer und Geschäftsführer auf dem Markt punkten. Als einzige Versandapotheke kooperiert Vamida.at eigenen Angaben nach als Premium-Select-Partner mit der österreichischen Post, das ständig wachsende Sortiment aus derzeit über 1000 rezeptfrei zugelassenen Arznei- und Naturheilmitteln, Kosmetika und Drogerie-Artikeln stammt zu 100% von österreichischen Großhändlern. Allerdings, so verspricht Vamida, liege der Preis für diese Artikel bis zu 40 % unter der Preisempfehlung. Seit 2010 drängen einige Versandapotheken aus dem Ausland (hauptsächlich Deutschland und Holland) in den Markt, welche Österreich von den Unternehmenszentralen aus mit betreuen und die Produkte von einer Apotheke in einem Nachbarland (hauptsächlich Deutschland und Tschechische Republik) aus versenden. Vamida.at (wird zum Großteil von den Investoren PP Investments und dem Österreicher Fred Kranich (Inari Investments) finanziert.

Mit Dreizagg Möbel selbst designen

Eigenkreationen: Möbel selbst designen, das geht? Fast, meinen die Dreizagg (www.3zagg.de) Gründer Oliver Brach, Tevfik Sayin und Bernd Wunder. Das Start-up aus dem bayrischen Kulmbach bietet Polyrattan-Möbel und Acrylglasprodukte, die in kundenindividuellen Farbvarianten, mit unterschiedlichsten Motiven sowie Accessoires hergestellt und geliefert werden können. Die Eigen-Marken des Unternehmens hören dabei auf die Namen nuloox (www.nuloox.de) und acryloox (www.acryloox.de). Dahinter verstecken sich zwei Konzepte die modular und maximal kompatibel sein sollen. „Die Innovation allerdings ist die Beleuchtung der Produkte mit hoch energieeffizienten und langlebigen LED-Leuchtsystemen“, heißt es aus dem Marketing. Insbesondere für die Acrylprodukte sollen sich daraus vielfältige Einsatzgebiete als Dekorelemente und Werbeträger ergeben.

Schokolade in Boxen bei Schokostück

Zarter Schmelz: Willkommen im Himmel, so lautet das Versprechen an jenen, der die Seite von Schokostück (www.schokostueck.de) öffnet. Auf der Plattform von Christina Raftis und Benjamin Bauer können Box, gefüllt mit ausgesuchter Schokolade im Abo bestellt werden. Die Gründer preisen ihr Start-up als Marketingtool für Schokoladenfirmen, die in Deutschland aufgrund eines niedrigen Marketingbudgets noch weniger bekannt sind und gleichzeitig süße Überraschung für die Abonnenten. Da haben doch alle was davon.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.