Die 16 besten Recherche-Quellen für Blogartikel – Teil 1

Dass es für Start-ups viele gute Gründe zum Bloggen gibt, ist ja inzwischen klar und die Kategorien des zukünftigen Blogs, sein Themenkatalog, sind fürs Erste festgezurrt. Jetzt steigen wir langsam ins ‘Tagesgeschäft’ des […]
Die 16 besten Recherche-Quellen für Blogartikel – Teil 1

Dass es für Start-ups viele gute Gründe zum Bloggen gibt, ist ja inzwischen klar und die Kategorien des zukünftigen Blogs, sein Themenkatalog, sind fürs Erste festgezurrt. Jetzt steigen wir langsam ins ‘Tagesgeschäft’ des Bloggens ein. Denn als Blogger braucht man sie nicht nur vor dem Blogstart, sondern ständig: Gute Artikelthemen. Schließlich soll ja alle paar Tage oder sogar mehrmals pro Tag ein neuer Artikel erscheinen. Da wird viel und immer wieder Stoff gebraucht, der die Leser interessiert. Hier sind Tipps, in welchen Recherchequellen man die Perlen unter den möglichen Artikelthemen ertauchen kann:

1. Das eigene Unterbewusstsein mitarbeiten lassen

Ein guter Blogger ist eigentlich immer ‘auf Recherche’. Am wichtigsten bei der Themensuche für Blogposts ist es deshalb, den Themenkatalog des eigenen Blogs tief verinnerlicht, praktisch inhaliert zu haben.

Denn so fallen einem sofort Verknüpfungsmöglichkeiten zu einem Blogthema auf, wenn man ‘Passendes’ erlebt, Menschen begegnet, die etwas zum Inhalt des Blogs beitragen könnten oder im Netz auf Inhalte stößt, aus denen man etwas machen könnte.

2. Nachdenken und kreatives um-die-Ecke-Denken

Ja, ja, das Internet weiß alles. Aber das menschliche Gehirn wurde deswegen ja noch nicht in den Ruhestand geschickt ;-)

Also selbst nachdenken, sich Zielgruppe und eigenes Angebot vor Augen führen und überlegen, was die Zielgruppe von dem interessiert, was in Zusammenhang mit dem eigenen Portfolio steht.

Dabei dürfen die Zusammenhänge auch gern mal etwas um die Ecke gedacht sein, und dazu lohnt es sich, auch die kreativen Areale des eigenen Gehirns zu aktivieren.

3. Sich mit anderen austauschen

Nicht alle Ideen müssen aus einem selbst sprudeln. Man kann prima mit anderen brainstormen. Mit Leuten aus dem eigenen Team zum Beispiel. Besonders lohnenswert ist es, Freunde oder Bekannte nach ihren Themenvorschlägen, Ideen oder Fragen zu den Blog-Themen zu befragen.

Denn man selbst oder Leute aus dem eigenen Unternehmen sind so tief in der Materie, dass sie oft schon ein bisschen betriebsblind sind und den ‘Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen’.

Betriebsfremde gehen viel unbefangener und unvoreingenommener an die Themen heran. Und wenn sie dann zufällig noch zur Zielgruppe des Blogs gehören, dann heißt es: Mit größter Aufmerksamkeit und gezücktem Bleistift für Notizen zuhören!

4. Augen und Ohren auf im ‘echten Leben’

Auch, wenn man andere nicht direkt um Ideen-Input bittet, liefert das Leben oft tolle Inspirationen:

Geschichten, die man hört oder erlebt, ein Reklame-Poster, das einem plötzlich eine Idee liefert, Fragen oder Erzählungen, die einem in ganz anderen Zusammenhängen zu Ohren kommen und Inspiration liefern…

5. Messen, Tagungen, Konferenzen, Seminare

Zu nahezu allen Themen gibt es Messen, Konferenzen und Seminare. Start-Ups und deren Blogger sollten selbst zu den wichtigsten darunter hingehen.

Diese Treffen eignen sich hervorragend zum Netzwerken, man festigt Kontakte oder lernt interessante neue Menschen kennen. Und der Informationsinput bei solchen Veranstaltungen bietet ebenfalls viele geschäftliche Inspirationen und natürlich Ideen für Blogposts.

Oft gibt es für die teuren Konferenzen preisgünstige Blogger-Tickets – natürlich erwarten sich die Veranstalter davon, dass über die Veranstaltung berichtet wird. Selbst wenn von Blogger-Tickets nichts auf der Website der Konferenz steht, einfach beim Veranstalter anrufen und fragen. Oft geht da was.

Und wenn man rechtzeitig die Veranstalter kontaktet, kann man vielleicht sogar als Speaker bei einer solchen Konferenz dabei sein. Für Start-Ups gibt es da viele Möglichkeiten. Solch ein großes Fach-Auditorium schafft natürlich – zusammen mit der PR der Veranstalter – eine tolle Reichweitenerhöhung für ein junges Unternehmen. Und jede Menge Stoff für Blogartikel.

Damit man die Bewerbungsfristen als Speaker nicht verpasst, sollte man entweder regelmäßig die Websites der interessanten Veranstaltungen ansurfen oder sich Google Alerts zu den Stichworten “Call for Paper”, “Call for Papers” und andere passende Begriffe legen.

Bei von der Zielgruppe des Start-Ups besuchten Messen ist es sogar eine Überlegung wert, selbst dort auszustellen. Ist ein Messestand zu teuer, kann man ja über einen Gemeinschaftsstand mit passenden – natürlich nicht direkt konkurrierenden – Start-Ups nachdenken.

Bei der Vorbereitung der Messe-Materialien sollten dann unbedingt die Blogger des Unternehmens einbezogen werden. Sie könnten zum Beispiel auf der Messe dann eine Umfrage unter den Besuchern des Messestands machen, deren Auswertung sie hinterher im Blog veröffentlichen.

6. Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Kino-Filme und Fernseh-Sendungen

Auch in diesen Medien wimmelt es von Themenideen und Inspirationen und zwar durchaus nicht nur in themenbezogenen Sachbüchern oder Dokumentationen. Selbst Comics, Romane oder Action-Filme lassen immer wieder Ideen aufblitzen für ein Blogartikel-Thema.

Aber natürlich lohnt es sich besonders, themenspezifische Print-Medien zu lesen, einige vielleicht auch regelmäßig.

7. Google Alerts für Neuigkeiten aus Web und News

Neben den üblichen verdächtigen Stichwörtern, zu denen sich natürlich jedes Start-Up zwecks Eigen-Monitoring Google Alerts per E-Mail oder RSS-Feed zukommen lässt, legt man sich als Blogger auch Alerts zu allen möglichen Stichwörtern, die relevant für Blog-Artikel sein könnten.

So erfahren das Start-Up und dessen Blogger nicht nur zeitnah alles Neue, was über sie in Web und Online-News geschrieben wird, sondern bekommen zusätzlich jede Menge Inspirationen für Blog-Artikel einfach in ihr E-Mail-Postfach oder den Feedreader. (Anm.: Die Alerts für Vortrags-Bewerbungen – siehe oben – nicht vergessen.)

8. Google Adwords Keyword-Tool

Auch ohne einen Google AdWords-Account zu haben, kann man das Google Kewords-Tool zur Inspiration für Artikel-Themen nutzen. Zwar bekommt man dann deutlich weniger Ergebnisse angezeigt, als mit einem AdWords-Account, aber immer noch genug, um zu sehen, welche Suchbegriffe besonders häufig im Netz gesucht werden.

Und wahrscheinlich bringen einem einige der Keywords auf Ideen für Artikel, auf die man ohne das Tool vielleicht gar nicht gekommen wäre.

Im nächsten Teil dieser Serie gibt’s noch mehr Recherche-Quellen, dann mit dem Fokus auf dem Social Web.

Bisherige Teile dieser Serie:

  1. Wenn Start-ups nicht bloggen, ist das sehr schade – vor allem für sie selbst
  2. Bloggen, ja klar! Aber über welche Themen?
Foto: Sigrid Roßmann, bearbeitet, pixelio

Elke Fleing aus Hamburg liefert Texte aller Art, redaktionellen Content und Kommunikations-Konzepte. Sie gibt Seminare, hält Vorträge und coacht Unternehmen. Bei deutsche-startups.de widmet sie sich vor allem Themen und Tools, die der Erfolgs-Maximierung von Unternehmen dienen.