“Wir haben ein klassisches Umsatzmodell” – Patrick Frey von Schutzklick

Mit Schutzklick (www.schutzklick.de) setzt der Berliner Inkubator Rheingau Founders – wie bereits berichtet – zum Sprung ins Versicherungssegment an. Pikantes Detail dabei: Schutzklick-Macher Robin von Hein wirkte zuvor einige Zeit beim Wettbewerber easyCARD […]

Mit Schutzklick (www.schutzklick.de) setzt der Berliner Inkubator Rheingau Founders – wie bereits berichtet – zum Sprung ins Versicherungssegment an. Pikantes Detail dabei: Schutzklick-Macher Robin von Hein wirkte zuvor einige Zeit beim Wettbewerber easyCARD (www.easycard.de). Im Gründer-Kurzinterview mit deutsche-startups.de spricht Mitgründer Patrick Frey über Produktschäden, klassische Umsatzmodelle und Absatz-Meilensteine.

Welche Idee steckt hinter Ihrem Start-up?
Mit Schutzklick können Endverbraucher online mit wenigen Klicks und ohne Angabe von personenbezogenen Daten günstige Produktversicherungen abzuschließen, und zwar direkt über unsere Webseite oder über die Webseite eines unserer Shop-Partner. Solche Produktversicherungen ermöglichen Verbrauchern durch Herstellergewährleistung nicht abgedeckte Produktschäden günstig reparieren zu lassen.

Wie sehr bzw. in welchen Punkten hat sich ihr Konzept von der ersten Idee bis zur Gründung verändert?
Das Konzept hat sich in dem Zeitraum natürlich stark konkretisiert um sämtlichen Geschäftsprozessen Rechnung zu tragen. Das Grundprinzip ist jedoch nach wie vor das Ursprüngliche.

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von ihnen ab?
Es gibt im hiesigen Markt einige Anbieter mit ähnlichen Angeboten. Diese bieten aber nicht unseren Grad an Automatisierung und Vereinfachung, sowohl für Endkunden als auch für Partner. Im Vergleich reduziert Schutzklick den Verwaltungsaufwand vom Vertrag bis hin zur Schadensregulierung auf ein Minimum, was unseren Kunden letztlich als Kosten- und Zeitersparnis zugutekommt.

Was ist der entscheidendste Faktor, damit Ihr Start-up den Durchbruch schafft?
Der entscheidende Faktor ist es, schnell genug die richtigen Leute für unser Team zu finden, um die Vision Schutzklick zu verwirklichen.

Wie wollen Sie Geld verdienen und wann schreiben sie schwarze Zahlen?
Wir ermöglichen Kunden den Kauf von günstige Produktversicherungen online, sowohl über eine eigene Webseite, als auch als Cross-Selling-Produkt im E-Commerce-Bereich. D.h. wir haben ein klassisches Umsatzmodell bei dem Endverbraucher unsere Produkte käuflich erwerben und sind nicht etwa auf Werbeeinnahmen angewiesen. Momentan ist es noch zu früh, genaue Angaben bezüglich schwarzer Zahlen zu machen. Generell ist unser Modell sehr skalierbar, so dass wir relativ flexibel auf verschiedenen Marktsituationen eingehen können.

Welche Märkte wollen Sie mittel- und langfristig erobern?
Wir fokussieren uns derzeit auf den deutschsprachigen E-Commerce Markt. Mal gucken wo es uns langfristig noch hin verschlägt!

Welche Meilensteine wollen Sie in den kommenden zwölf Monaten auf jeden Fall erreichen?
Wir verfolgen konkrete Absatz-Meilensteine. Die sind allerdings derzeit nur unseren Gesellschaftern bekannt und werden nicht verraten.

Im Fokus: Weitere Interviews mit jungen Gründern gibt es im Special Gründerinterviews

Zur Person
Patrick Frey, ehemals United Renewables Power, gründete Schutzklick gemeinsam mit Robin von Hein und Felix Jankowski.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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