Mit Mention professionell Online-Monitoring betreiben

Es gibt viele gute Gründe, Veröffentlichungen im Netz zu beobachten, die Namen oder bestimmte Begriffe enthalten: Was wird über das eigene Unternehmen, die eigenen Produkte geschrieben, was über den Mitbewerb, ein wichtiges Ereignis, […]

Es gibt viele gute Gründe, Veröffentlichungen im Netz zu beobachten, die Namen oder bestimmte Begriffe enthalten: Was wird über das eigene Unternehmen, die eigenen Produkte geschrieben, was über den Mitbewerb, ein wichtiges Ereignis, die eigenen Interessengebiete? Das Internet, die Blogs und jede einzelnen Social Web-Dienst regelmäßig zu durchsuchen, ist schon lange nicht mehr nötig, denn man braucht sich nur entsprechende Google Alerts einzurichten und wird in den gewünschten Abständen mit den Suchergebnissen beliefert. Ist allerdings ein bisschen unsortiert das Ganze und nicht besonders komfortabel zu bedienen. In diese Bresche springt jetzt mention (www.mention.net)

Bei Mention regiert der Komfort: Erwähnungen zu eingegebenen Begriffen werden jeweils fein säuberlich nach Quelle sortiert: Suchbegriff in Bildern, Blogs, Facebook, in Foren, im Netz allgemein, in den Neuigkeiten, bei Twitter und in Videos – und in Echtzeit ausgeliefert.

Aus der Oberfläche heraus kann man direkt auf jede einzelne mention reagieren: Man kann sie retweeten, teilen, weiterleiten, favorisieren. Außerdem – und das ist natürlich ein echter Mehrwert für die Zusammenarbeit in einem Team – kann jede Erwähnung mit einer Aufgabe versehen und diese einem Mitarbeiter zugewiesen werden.

Auch nützlich: Die von mention entwickelte ‘Anti-Noise-Technologie’ macht den Service lernfähig, verhindert also zunehmend, dass irrelevante Ergebnisse in die mentions aufgenommen werden.

Der Service kann entweder webbasiert bedient werden oder als Desktop-Application für Linux, Windows oder Mac. Auch eine iPhone-App gibt es schon. Die Android-App ist wohl noch in Arbeit, ich hab sie jedenfalls nirgends gefunden – aber in Planung ist sie definitiv.

Das Interface ist in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar, aber es gibt die Möglichkeit, mention in seine eigene Sprache zu übersetzen. Insgesamt werden 42 Sprachen im Netz durchsucht.

Gegründet wurde mention eigentlich wegen Eigenbedarfs

Gründer von mention, dessen Hauptsitz in Brüssel ist, sind Thibaud Elziere, dem Gründer von Fotolia.com und Co-Founder von eFounders, Quentin Nickmans, Edouard de La Jonquière, Arnaud Le Blanc und Didier Forest. Finanziert wird mention von efounders, einem Business Accelerator mit Projekten wie textmaster.de oder mailjet.de.

Die Idee zu mention entstand, weil die Gründer selbst solch ein Tool haben wollten: Sie suchten nach einem Media-Monitoring-Tool, das die Bedürfnisse von Internet Entrepreneuren abdeckt und dabei hilft, mehrere Quellen gleichzeitig in einer App zu verwalten. Letztendlich haben sie ein Tool entwickelt, das es auf dem Markt und vor allem in dieser Preisklasse noch nicht gab und hundertprozentig ihren eigenen Wünschen entsprach.

Denn natürlich gibt es schon diverse Media-Monitoring-Tools. Die großen Player wie Radian6, Synthesio, Netvibes … kennt fast jeder, kann aber kaum jemand bezahlen.

Und die kostenlosen oder preiswerten Tools wie Tweetdeck oder Seesmic sind eben weniger auf Data Monitoring insgesamt als auf Ergebnisse aus dem Social Web abgestimmt.

Google Alerts sind zwar gratis, bieten aber deutlich weniger Komfort und keinerlei Collaboration-Services.

Bei Selbständig im Netz findet sich ein kleines Interview mit Henrik Schleicher, mention-Country Manager für Deutschland, zum Thema Social Monitoring.

Bei mention sind bis zu 1.000 Erwähnungen pro Monat gratis, durch das Einladen von Freunden etc. kann man dieses Kontingent aufstocken. Wer mehr Erwähnungen monatlich bearbeiten will, greift auf eine der Premium-Varianten zurück, deren Staffeln von 7,90 Euro pro Monat für bis zu 2.000 Mentions bis zu 199,90 Euro monatlich für mehr als 50.000 monatliche Mentions reicht.

Mention zunächst einmal gratis auszuprobieren, lohnt sich. Besonders natürlich für Teams, die zum Beispiel gemeinsam eine Community managen. Es ist wirklich sehr komfortabel und übersichtlich. Es steht nur zu befürchten, dass man, ungern zu Google Alerts zurückkehrt, wenn das Erwähnungsaufkommen hoch wird – denn man kann sich sehr schnell an die Vorteile von mention gewöhnen.

Ausführlich vorgestellt wird mention auch bei techcrunch in dem Artikel Like Vanity Searches? Mention Launches Social Media Monitoring For The Rest Of Us

Elke Fleing aus Hamburg liefert Texte aller Art, redaktionellen Content und Kommunikations-Konzepte. Sie gibt Seminare, hält Vorträge und coacht Unternehmen. Bei deutsche-startups.de widmet sie sich vor allem Themen und Tools, die der Erfolgs-Maximierung von Unternehmen dienen.

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