Bei M Cube entstehen derzeit Comparon und Umzugsagenten

EXKLUSIV Mitte März ging der Inkubator M Cube, hinter dem Henrich Blase, Georg Heusgen, Eckhard Juls und Kostas Pyliouras, die Macher des Online-Vergleichsportal Check24 stecken, offiziell an den Start. Über die ersten Projekte […]
Bei M Cube entstehen derzeit Comparon und Umzugsagenten

EXKLUSIV Mitte März ging der Inkubator M Cube, hinter dem Henrich Blase, Georg Heusgen, Eckhard Juls und Kostas Pyliouras, die Macher des Online-Vergleichsportal Check24 stecken, offiziell an den Start. Über die ersten Projekte des brandneuen Brutkastens verriet M Cube-Geschäftsführer Jan Dzulko damals noch nicht viel, außer dass es sich bei einem Projekt um einen Anbieter im Dienstleistungssegment und bei einem Projekt um einen Produkt- und Preisvergleich handle. So weit so schweigsam! Nach Informationen von deutsche-startups.de treibt M Cube derzeit maßgeblich die beiden Projekte Comparon (www.comparon.de) und Umzugsagenten.de (www.umzugsagenten.de) voran.

Comparon positioniert sich als Preisvergleich für Themen wie Auto und Co., Mensch und Tier sowie Haus und Heim. Auf der Website heißt es: “Unser Ziel ist es, auch in kleinen Versicherungsmärkten große Transparenz unter den vielen Versicherungsanbietern zu schaffen. Hierbei suchen wir gezielt nach Anbietern mit einem guten Preis- / Leistungsverhältnis”. Damit ist Comparon in gewisser Weise als kleine Schwester von Check24, die sich um Themen kümmert, die beim Dickschiff nicht zum Zug kommen – etwa Sterbegeld, konzipiert. Umzugsagenten.de wiederum vergleicht Umzugsunternehmen und versucht dabei mit einer “Best Price Garantie” zu trumpfen. Richtig vorzeigbar ist Umzugsagenten.de aber im Gegensatz zu Comparon noch nicht. Wobei beide Projekte offiziell auch noch nicht gestartet bzw. verkündet worden sind.

Von 100.000 bis 250.000 Euro ist alles möglich

Zum Konzept von M Cube: Gründern, die in den Berliner Brutkasten ziehen, verspricht Geschäftsführer Dzulko, der zuletzt knapp drei Jahre als Vorstand bei Check24 wirkte, “neben einem fertig eingerichteten Büro” auch eine komplette Infrastruktur bestehend aus Internet, Telefon, Empfangsservice, Konferenzräumen und dem obligatorischen Kickerraum”. Und: Alle Startupper bekommen einen Mentor aus dem Investorenteam zugewiesen. So sollen die jungen Gründern von den Erfahrungen des Check24-Gründerteams profitieren können. Eine erste Kapitalspritze bekommen die Jungfirmen selbstverständlich ebenfalls. Bei der Höhe der ersten finanziellen Ausstattung wollen die Hauptstädter flexibel sein und sich nach den Bedürfnissen der jeweiligen Start-up richten. Von 100.000 bis 250.000 Euro ist alles möglich. Dementsprechend ist schwankt die Höhe der Anteile, die die Gründer abgeben müssen. Comparon und Umzugsagenten.de sind aber erst einmal Eigengewächse des neuen Inkubator. Mit diesen will der Brutkasten den Aufbau von Unternehmen erst einmal selbst durchziehen, um dann später Fremdprojekte besser unterstützen zu können.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.