5 neue Start-ups: AppMe, SquadMail, Immopoly, Nina June, friedhofskerze.de

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht […]
5 neue Start-ups: AppMe, SquadMail, Immopoly, Nina June, friedhofskerze.de

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht ihre brandneuen Ideen vor. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Start-ups deswegen aber nicht. Gerne stellen wir auch Ihr Start-up vor, schicken Sie uns einfach eine Mail. Diesmal stellen wir AppMe, SquadMail, Immopoly, Nina June und friedhofskerze.de vor.

Mit AppMe bei Apps einchecken

* Plaudern und mehr: Als Mischung aus sozialem Netzwerk, Messengerdienst und App-Empfehlungsplattform will AppMe (www.app.me) – wie bereits ausführlich berichtet – etablierten Plauder-Apps wie WhatsApp (www.whatsapp.com) das Leben schwer machen. AppMe lief bisher unter dem Arbeitstitel oxolo und sollte bereits Ende des vergangenen Jahres an den Start gehen. Jetzt endlich ist AppMe kostenlos im AppStore verfügbar. Eine Android-Version soll bald folgen. Eine wirkliche Besonderheit von AppMe – im Vergleich zu anderen Plauder-Apps – ist die Möglichkeit, dass man bei Applikationen einchecken kann. So sollen Nutzer ihren Kontakten das Auffinden spannender Smartphone-Apps ermöglichen. Denn was den Freunden gefällt, kann schließlich nicht schlecht sein. Finanziell wird AppMe von Digital Pioneers unterstützt. Zunächst erhielt das Start-up eine sechsstellige Summe.

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SquadMail verknüpft Mail-Konten

* IMAP-Ordner teilen: Mit SquadMail (www.squadmail.com) können sich Freunde und Kollegen das sinnlose Weiterleiten von Nachrichten per E-Mail künftig sparen. Der Webdienst verknüpft die Mail-Konten ausgewählter Nutzer und ermöglicht es, einen öffentlichen IMAP-Ordner für alle Beteiligten freizugeben. So landen weitergeleitete Nachrichten gleich im richtigen Ordner und nicht im Posteingang der ausgewählten Personen. SquadMail ist für jeden beliebigen Email-Dienst nutzbar. Als User legt man einfach einen IMAP-Ordner an und lädt Freunde dazu ein, sich über den erstellten Ordner auszutauschen. Über eine eigene Email-Adresse können eingeladene Personen auch Direktnachrichten an den öffentlichen Ordner versenden. „Der Dienst ist in unter einer Minute und ohne Downloads oder Softwareinstallation ist einsatzbereit“, erklärt Mitgründer Philipp Mayer. Zum Gründerteam des in Berlin ansässigen Start-ups gehören noch Jan Brunnert und Benjamin Eckart.

Bei Immopoly Makler spielen

* Wohnungssuche als Spiel: Beim brandneuen Makler-Spiel Immopoly (www.immopoly.org) geht es darum, Wohnungen in der Umgebung zu finden, die auf dem richtigen Wohnungsmarkt schnell vermietet werden. Die kostenlose App waret im iTunes-Store und im Android-Market auf Nutzer. “Ein Spieler kann durch Immopoly eine Wohnung in seiner Nähe entdecken und diese über Social Media seinen Freunden empfehlen. Die Annahme der Empfehlung hat wiederum Auswirkungen auf seinen Spielstatus. So hat das Spielen eines mobilen Online-Games endlich auch mal einen wirklich praktischen Nutzen!“, sagt Yan Minagawa, der das Spiel gemeinsam mit einem unabhängigen Entwicklerteam ins Leben gerufen hat. Finanzielle Unterstützung erhielt das Team durch den ImmobilienScout24-Inkubator You is Now. “Die innovative und spielerische Herangehensweise an das Thema Wohnungssuche ist einzigartig. Es hat uns begeistert was auf Basis unserer Immobiliendaten entstehen kann”, sagt Torsten Oelke, Initiator von You is Now. Mal sehen, was aus dieser Spielerei noch wird.

Nina June schneidert Brautjungfernkleider

* Individuelle Kleider: Bei Nina June (www.nina-june.de) gibt es maßgeschneiderte Brautjungfernkleider. “Brautjungfern werden auf deutschen Hochzeiten immer beliebter. Bisher gab es allerdings keine Anbieter aus Deutschland für farblich passende Kleider in verschiedenen Schnitten”, teilt das Unternehmen, welches von Carin Mauch geführt wird, mit. Jedes Kleid bei Nina June wird auf die persönlichen Maße der Kundin angefertigt. Zur Auswahl stehen 13 stehen 13 Farben. Nina June wagt sich in eine extreme Nische, denn Brautjungfernkleider mögen in Deutschland zwar ein Trend sein, aber noch lange kein Massenmarkt.

friedhofskerze.de bietet Grablichter

* Pietätvoll: Mit friedhofskerze.de (www.friedhofskerze.de) gibt es neuerdings einen ganzen Online-Shop für dekorativen Grabschmuck. Das Sortiment besteht aus Grabschriftrollen, Grablichter und -vasen, Grabtafeln sowie Laternen. Ins Leben gerufen wurde der ungewöhnliche E-Commerce-Laden, der optisch leider nicht viel hermacht, von Marc Altenburger und Dirk Kreuzer, die bereits seit 2003 den Online-Shop weihnachtskult.de (www.weihnachtskult.de) betreiben. Mit Nischen kennen sich die Hamburger somit aus. “Menschen, die Gräber von Angehörigen oder Freunden pflegen, wollen ihnen mit Grabschmuck ihre Anerkennung zeigen“, sagt Altenburger. “friedhofskerze.de bietet den Vorteil, dass die Dekorationsgegenstände vor dem Gang zum Friedhof in Ruhe ausgesucht werden können, so dass nur der Schmuck in Frage kommt, der auch wirklich gewollt ist.”

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Ist Appme denn kostenfrei?



  2. Dieter

    “So sollen Nutzer ihren Kontakten das Auffinden spannender Smartphone ermöglichen”

    Da fehlt wohl ein “Apps” hinter Smartphone.

    Also die einzige Besonderheit ist das “Liken” von Apps und damit das Nerven der Freunde mit eben diesem?
    Na wenn das mal kein Grund ist von WhatsApp umzusteigen.

    Genau deswegen sind ja damals auch alle von StudiVZ zu Facebook gewechselt, nur wegen der Like-Funktion ;-)

  3. Stimmt, da fehlt ein “Apps” hinter Smartphone. Ist hinzugefügt. Danke für den Hinweis.



  4. Dav

    @Dieter

    stimmt vollkommen.

    Da haben die Investoren wohl krampfhaft nach einem USP gefragt, und irgendwie müssen sie ihren Angels ja einen pitchen. Heraus kam diese, völlig überflüssige, Funktion.

    Aber geniale Sache mit den Grablichtern. Ich warte ja nur darauf: MakemyownSarg.com – individuelle Särge zum Auswählen!

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