Fünfzehn Fragen an Ron Lehnert von doxter

 Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?  Verantwortungsbewusstsein, Souveränität, Entscheidungsfrust und -freiheit. Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up?  Ärzte klagten über überlastete Praxishelferinnen und suboptimale Buchungsprozesse. Woher […]

 Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein? 
Verantwortungsbewusstsein, Souveränität, Entscheidungsfrust und -freiheit.

Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up? 
Ärzte klagten über überlastete Praxishelferinnen und suboptimale Buchungsprozesse.

Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen? 
Wir, das sind Kai Rubarth, Julian Hoffmann und ich, erhielten ein EXIST-Gründerstipendium von 100.000 Euro.

Was waren bei der Gründung Ihres Start-ups die größten Stolpersteine? 
Fehlende Ressourcen an allen Ecken und Enden, “make or buy” Entscheidungen.

Was würden Sie rückblickend in der Gründungsphase anders machen? 
Mehr Teambuilding-Veranstaltungen.

Jedes Start-up muss bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Sie besonders wichtig? 
Besonders wichtig ist für uns Online-Marketing, d.h. Social Media und Suchmaschinenmarketing.

Welche Person hat Sie bei der Gründung besonders unterstützt?
Das Profund Gründernetzwerk.

Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg? 
Versucht soviel Bootstrapping wie möglich!

Sie treffen den Bundeswirtschaftsminister – was würden Sie sich für den Gründungsstandort Deutschland von ihm wünschen? 
Das Fach Entrepreneurship an den Hochschulen, besserer Transfer von Forschungsergebnissen in die freie Wirtschaft – da wird bisher noch viel Potential verschwendet.

Was würden Sie beruflich machen, wenn Sie kein Start-up gegründet hätten? 
Ich würde als Arzt arbeiten.

Bei welchem deutschen Start-up würden Sie gerne mal Mäuschen spielen? 
Bei Soundcloud.

Sie dürften eine Zeitreise unternehmen: In welche Epoche reisen Sie? 
Natürlich in die Zukunft, vielleicht erst mal nur 100 Jahre, damit der Schock nicht zu groß ist.

Sie haben eine Million Euro zur persönlichen Verfügung: Was machen Sie mit dem ganzen Geld? 
Ich würde ein paar Monate lang reisen und dann einen Inkubator mit Schwerpunkt Health gründen.

Wie verbringen Sie einen schönen Sonntag? 
Ausgiebig Frühstücken und dann ins Tropical Island Spa.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal auf einen Kaffee oder ein Bier verabreden? 
Mit Cyrus Massoumi.

Zur Person
Ron Lehnert studierte Humanmedizin an der Berliner Charite. Als Arzt und Unternehmensberater im Bereich Medizin und Gesundheit konnte er wertvolle Erfahrungen sammeln, die nun in sein Engagement für doxter (www.doxter.de) einfließen. Doxter ist eine Plattform für die Online-Terminvereinbarung beim Arzt.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

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