The Oryx Project – Ex-Rocket-Team stellt erstmals seine Pläne vor

Unter großen Interesse der deutschen und internationalen Gründerszene verließ ein wichtiger Teil des Rocket Internet-Führungsteams Ende des vergangenen Jahres den Berliner Inkubator – siehe “Umbruch bei Rocket Internet: Mitten im Wandel zum globalen […]
The Oryx Project – Ex-Rocket-Team stellt erstmals seine Pläne vor

Unter großen Interesse der deutschen und internationalen Gründerszene verließ ein wichtiger Teil des Rocket Internet-Führungsteams Ende des vergangenen Jahres den Berliner Inkubator – siehe “Umbruch bei Rocket Internet: Mitten im Wandel zum globalen Internetkonzern geht fast das komplette Führungsteam“. Nun wagen sich die ehemaligen Rocket-Macher Christian Weiß erstmals an die Öffentlichkeit. Am Montag ging The Oryx Project (www.oryx-project.de) ins online. Auf der Infoseite informieren die Rocket-Abtrünnigen erst über ihr Vorhaben. Dort heißt es: “Seit Beginn dieses Jahres arbeiten wir, Uwe Horstmann (ehemaliger Geschäftsführer von Rocket Internet), Thies Sander (ehemaliger CEO von TopTarif) und Christian Weiss (Gründungsgeschäftsführer von Rocket Internet) an einem neuen Projekt”.

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Weiter heißt es: “Unser Ziel ist es, führende Unternehmen in den Bereichen Internet und Mobile aufzubauen und nachhaltig zum Erfolg zu führen. Dabei freuen wir uns insbesondere auf technologisch anspruchsvolle, innovative Projekte, unterstützen aber auch gerne Themen, die bereits in ähnlicher Form in anderen Märkten erfolgreich etabliert wurden”. Somit haben bei “The Oryx Project” künftig offenbar neben Copycats auch Innovationen einen Chance.

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Äußerst interessant ist der folgende Absatz: “Unterstützt von einem etablierten, sehr renommierten und starken Investor, gehen wir mit einem Team von erfahrenen Experten aus den Bereichen Online Marketing, IT, Produktentwicklung und HR an den Start, das in den letzten Jahren relevanten Anteil am Aufbau verschiedener internationaler Unternehmen wie z.B. Zalando, Groupon und eDarling hatte. Unser Anspruch ist es, in allen erfolgskritischen Unternehmensbereichen führend zu sein, dauerhaft zu bleiben und dabei die Qualität unserer Umsetzung höher zu priorisieren als Umsetzungsgeschwindigkeit und Masse. Wir schätzen es sehr, ausschliesslich mit Leuten zusammenzuarbeiten, die persönlich zueinander passen und fachlich in ihrem Bereich exzellent sind”. man darf gespannt sein, wer dieser “renommierte und starke Investor” ist.

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Lesenswert sind in Sachen “The Oryx Project” auch die Kommentare einiger Szenegrößen. So schreibt Team Europe-Macher Lukasz Gadowski bei Facebook: “Adler, mach mir bloss keine Konkurrenz, bau einen VC-Fonds mit Medienhaus als Partner!! ;)”. DuMont Venture_Chef Jörg Binnenbrücker ?wiederum schreibt: “…..Adler, mach mir bloß keine Konkurrenz!! Mach nen Inkubator… ;))”. Rocket Internet-Mitstreiter und Bayern München-Fan Matthias Müller schreibt “Congrats! :-) Der FCB freut sich schon auf das kommende Spiel gegen den SV Werder ;-)…” Beim Berliner Inkubator wird man sicherlich ganz genau beobachten, was das ehemalige Führungsteam zurzeit so treibt.

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UPDATE (15:08 Uhr): Nach Informationen von deutsche-startups.de soll es sich bei dem erwähnten Investor um die Versandriesen Otto handeln. Und zwar um das Unternehmen Otto direkt und nicht den bekannten Beteiligungsableger eventure Capital. Ob der Einstieg kurz bevor steht oder schon in trockenen Tüchern ist, bleibt dabei momentan offen. Die Hauptstädter um Weiß und Co. verhandeln – wie zu hören ist – zudem mit einigen weiteren großen Geldgebern. Zum offiziellen Start will das Team offenbar einen prall gefüllten Tresor präsentieren. Inzwischen ist auch der Name des neuen Inkubators klar: Aus dem Arbeitstitel The Oryx Project wird schon bald Project A Ventures. Das selbsternannte A-Team sucht schon in diversen Stellenanzeigen nach neuen Mitarbeitern. Und kurz noch etwas zum ersten Projekt des A-Teams: Die Berliner wagen sich nach Informationen von deutsche-startups.de (unter anderem) zuerst an das Thema Online-Weinhandel.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.