Fünzehn Fragen an Steffen Brünn von Yachtico

Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein? Nicht anders zu können. Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up? Die Idee kam seit Jahren immer wieder, wenn ich nach […]

Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?
Nicht anders zu können.

Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up?
Die Idee kam seit Jahren immer wieder, wenn ich nach einem geeigneten Segelboot für unsere Segeltruppe suchte. Da wir gern Reviere wechseln, entstand der Wunsch zu einer weltweiten Bootesuche für den Yachtcharter.

Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen?
Eigenes Kapital, Business Angels, IBB und von der Mediengruppe Pressedruck.

Was waren bei der Gründung Ihres Start-ups die größten Stolpersteine?
Den Vertrieb des Produktes bei fehlender Marktbekanntheit anzukurbeln.

Was würden Sie rückblickend in der Gründungsphase anders machen?
Mit mehreren Investoren gleichzeitig reden und keine Exklusivität vergeben, um so den Prozess der Finanzierung zeitlich zu optimieren.

Jedes Start-up muss bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Sie besonders wichtig?
PR und Suchmaschinenmarketing sind in der Startphase geeignet, um preiswert Wachstum aufzubauen. Guerilla Marketing und Social Media sind weitere Kanäle bzw. ein Kanal.

Welche Person hat Sie bei der Gründung besonders unterstützt?
Meine Frau.

Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg?
Eat your own dog food.

Sie treffen den Bundeswirtschaftsminister – was würden Sie sich für den Gründungsstandort Deutschland von ihm wünschen?
„Riskieren Sie mal was!“

Was würden Sie beruflich machen, wenn Sie kein Start-up gegründet hätten?
Ich würde Unternehmen dabei unterstützen, Business aufzubauen.

Bei welchem deutschen Start-up würden Sie gerne mal Mäuschen spielen?
Yachtico.com

Sie dürften eine Zeitreise unternehmen: In welche Epoche reisen Sie?
23. Jahrhundert

Sie haben eine Million Euro zur persönlichen Verfügung: Was machen Sie mit dem ganzen Geld?
Entweder alles für unsere TV-Kampagnen planen, wenn es nicht „persönlich“ verwendet werden darf. Ansonsten bevorzuge ich die Aufteilung: 10 % Charity, 30 % Immobilien, 30 % Eigenkapital Gründung, 20 % Aktien und Beteiligungen und die restlichen 10 % in persönliche Motivation: Reisen, Hobby, Sport und Gesundheit.

Wie verbringen Sie einen schönen Sonntag?
Auf meinem Boot.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal auf einen Kaffee oder ein Bier verabreden?
Horatio Nelson.

Steffen Brünn, Jahrgang 1975, studierte BWL und Wirtschaftsinformatik. 1999 gründet er sein erstes Unternehmen. Danach beriet er Webschwergewichte wie ImmobilienScout24 und gründete ViiF. Seine Leidenschaft liegt im Yacht-Segeln: Seit 1983 auf dem Boot, 1989 Landesmeister, seit 1991 selbst Charterkunde. Lieblingsreviere: Mit der Bora Halbwind durch die Kornaten. Heimatrevier: Müggelsee. Nach mehreren Monaten Vorbereitungszeit hievten Brünn und Ron Hillmann, Gründer von Iven & Hillmann und Business Angel, kürzlich Yachtico (www.yachtico.com), einen Marktplatz rund um das Thema Boot- und Yachtcharter, ins Netz.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Schönes Interview eines interessanten Projekts.

    Formulierungen wie “[…]um so den Prozess der Finanzierung zeitlich zu optimieren.” finde ich allerdings unnötig verkompliziert. “Die Finanzierung schneller abzuschließen.” würde genauso gelten – naja.

    Grüße

  2. Interessantes Interview noch interessanter wäre es zu wissen was “Jens the best” dazu zu sagen hätte.

  3. Pingback: Streit um die Marke Yachtico :: deutsche-startups.de

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