SaaS-Start-up Conceptboard sammelt Kapital ein

Die Online-Collaborationssoftware Conceptboard (www.conceptboard.com), über die deutsche-startups.de im März dieses Jahres erstmals berichtete, überträgt das Prinzip Whiteboard auf Laptop, TouchPad und iPad. Teammitglieder tauschen über das Programm Dokumente aus, Brainstormen, geben Design-Feedback und […]
SaaS-Start-up Conceptboard sammelt Kapital ein

Die Online-Collaborationssoftware Conceptboard (www.conceptboard.com), über die deutsche-startups.de im März dieses Jahres erstmals berichtete, überträgt das Prinzip Whiteboard auf Laptop, TouchPad und iPad. Teammitglieder tauschen über das Programm Dokumente aus, Brainstormen, geben Design-Feedback und managen gemeinsame Projekte – jeder vom eigenen Gerät aus und doch zusammen. Die drei Business Angels Matthias Storch, Michael Pott (beide Mitgründer von Förderland) und Christopher Münchhoff (Mitgründer von DealPilot.com) statten das junge SaaS-Start-up aus Stuttgart, welches von Daniel Bohn und Christian Schröder gegründet wurde, nun mit einer sechsstelligen Summe aus.

“Wir freuen uns, dass wir drei so erfahrene Gründer und Unternehmer von uns überzeugen konnten”, sagt Conceptboard-Gründer Bohn. “Mit dem frischen Kapital können wird die Software weiter voranbringen und unser Team weiter ausbauen. Langfristig soll Conceptboard eine offene Plattform werden. Mit Hilfe einer API können Drittanbieter dann eigene Lösungen auf Conceptboard anbieten und z.B. die Scribble-Funktion in den eigene Software integrieren.” Investor Storch zum Einstieg: “Wir sind überzeugt vom Conceptboard-Konzept, das gerade vor allem in den USA und Japan für Furore sorgt.”

Die Optik spricht an, das System ist intuitiv bedienbar

Zum Markt, in dem sich Conceptboard bewegt: Teamworking-Tools gibt es viele! Es gibt Anwendungen für Projektmanagement (www.workspace.com), Mindmapping (www.mindmeister.de), Design-Feedback (www.notableapp.com) und Dokumentenaustausch (www.colaab.com). Conceptboard (www.conceptboard.com) will all diese “Whiteboard-Tools” vereinen. Und Conceptboard macht sogar Spaß: Die Optik spricht an, das System ist intuitiv bedienbar und eignet sich auch für Menschen und Berufsgruppen ohne große Internetaffinität. Teammitglieder sind in einer Leiste per Profilbild sichtbar und können Kommentare hinterlassen – ähnlich wie im Chat, aber auch direkt im virtuellen Whiteboard selbst. Alle Änderungen werden getrackt und sind zurückverfolgbar. Gäste können unkompliziert mit einsteigen, ohne dass sie einen eigenen Account benötigen. Klingt nach einem spannenden Konzept – und SaaS, also Sachen Software as a Service, ist ohnehin einer der 10 Trends, die die deutsche Gründerszene momentan bewegen.

Artikel zum Thema
* Conceptboard verlagert das Whiteboard ins Internet

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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