15 Fragen an Helge Hinrichs von Trionik

Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?  Das bin ich leider nicht und vermutlich wird dies auch ein unerfüllter Traum bleiben. Mir persönlich ist die absolute Identifikation mit dem Unternehmensinhalt wichtig […]

Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein? 
Das bin ich leider nicht und vermutlich wird dies auch ein unerfüllter Traum bleiben. Mir persönlich ist die absolute Identifikation mit dem Unternehmensinhalt wichtig – was angesichts meiner Triathlon-Leidenschaft naheliegend ist. Und es macht großen Spaß zu sehen, wie dieses aus Leidenschaft geborene Konzept zu funktionieren beginnt.

Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up? 
Beim Triathlon – zwischen der Frage “Warum tue ich mir das eigentlich an” und der Frage “Warum tue ich mir das eigentlich an”. Im Ernst: Hinter Trionik steht die Erfahrung, dass wir keine zentrale Anlaufstelle für alle Bedürfnisse des Ausdauersports fanden. So reifte im Kopf ein Store-Konzept, das es schlichtweg weder in Hamburg und Umland noch im Internet gab.

Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen? 
Trionik ist heute mit einem sehr großen Anteil an Eigenmitteln der Gründungsgesellschafter finanziert.

Was waren bei der Gründung Ihres Start-ups die größten Stolpersteine? 
Die “Stolpersteine” würde ich eher als Schlüsselkriterien für die eigentliche Gründung bezeichnen. Diese Kriterien waren – ohne besondere Reihenfolge – Kapital, qualifiziertes Personal, Standort und Lieferantenbeziehungen.

Was würden Sie rückblickend in der Gründungsphase anders machen? 
Eine schwere Frage. Alles oder nichts.

Jedes Start-up muss bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Sie besonders wichtig? 
Sponsoring und Online (SEM).

Welche Person hat Sie bei der Gründung besonders unterstützt? 
Die rund 1.000 begeisterten Triathleten, die am Eröffnungstag – dem 27. Februar 2010 – zu uns kamen. Wir waren überwältigt!

Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg? 
Das Ziel ist das Ziel ?

Sie treffen den Bundeswirtschaftsminister – was würden Sie sich für den Gründungsstandort Deutschland von ihm wünschen? 
Nix.

Was würden Sie beruflich machen, wenn Sie kein Start-up gegründet hätten? 
Die Gründung eines Start-ups vorbereiten oder mich bei einem Start-up, das tolle Ideen hat, aktiv einbringen.

Bei welchem deutschen Start-up würden Sie gerne mal Mäuschen spielen? 
Momox fände ich interessant – auch wenn’s kein Start-up ist.

Sie dürften eine Zeitreise unternehmen: In welche Epoche reisen Sie? 
In die 20er oder 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Sie haben eine Million Euro zur persönlichen Verfügung: Was machen Sie mit dem ganzen Geld? 
Das reicht in etwa für zwei neue Trionik Stores ?

Wie verbringen Sie einen schönen Sonntag? 
Radfahren und Laufen sind gerade in den Sommermonaten ein recht fester Bestandteil, den ich bisweilen aber schon sehr früh morgens mache. Idealerweise werden Familie und Sport kombiniert.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal auf einen Kaffee oder ein Bier verabreden? 
Der oder dem mit der Million.

Zur Person 
Helge Hinrichs ist verheiratet und Vater eines Kindes. Seit zehn Jahren ist Hinrichs als Unternehmer und Investor unterwegs (unter anderem Mikestar). Als begeisterter Triathlet brachte er es bis zur Ironman-Distanz. Zusammen mit Thomas Notemann gründete er 2010 Trionik (www.trionik.de), eine Kombination aus Onlineshop und Offline-Stores rund ums Thema Ausdauersport.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

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