Spielspaß für Zwischendurch: yumji setzt auf Casual Games und attraktive Preise

Der Vorteil von Casual Games ist ungeschlagen: Kurzes Zwischendurch-Zocken ohne übermäßige Gehirnschmalz-Beanspruchung. Der jüngste Anbieter heißt yumji und winkt Nutzern mit interessanten Gewinnen. Damit fordert das Spiele-Start-up ein echtes Dickschiff heraus: Gameduell (www.gameduell.de). […]
Spielspaß für Zwischendurch: yumji setzt auf Casual Games und attraktive Preise

Der Vorteil von Casual Games ist ungeschlagen: Kurzes Zwischendurch-Zocken ohne übermäßige Gehirnschmalz-Beanspruchung. Der jüngste Anbieter heißt yumji und winkt Nutzern mit interessanten Gewinnen. Damit fordert das Spiele-Start-up ein echtes Dickschiff heraus: Gameduell (www.gameduell.de). “Im Gegensatz zu unserem Mitbewerber bieten wir neben Duellen auch Direktturniere und eine Spielart an, die wir selbst konzipiert haben: das Steps-System. Außerdem gibt es nicht nur Bargeld sondern tolle Sachpreise zu gewinnen”, erklären Moritz Stelter und Benjamin Wegener, zusammen mit Martin Hampel, die Gründer der neuen Kölner Spieleplattform.

Yumjis interessanteste Spielvariante ist das Steps-System. Dabei spielen Nutzer auf jeder Stufe gegen neun weitere Spieler und versuchen, so viele Stufen wie möglich zu erklimmen. Nur die besten erhalten jeweils ein Ticket für die nächsthöhere Stufe. Nach jedem Step kann man sich entscheiden, ob man den Gewinn einheimst oder weiterzockt – ähnliche wie beim Erfolgskonzept “Wer wird Millionär?”. Auf Stufe zehn geht es dann um ein schickes Auto. Das “Direktturnier” ist eher etwas für Ungeduldige: Hier spielen Nutzer direkt um ein bestimmtes Produkt, zum Beispiel um ein iPhone. Noch ist das Spiele-Portfolio mit drei Spielen recht überschaubar. Die Spiele selbst sind aber so, wie man es von Casual Games erwartet: intuitiv bedienbar, unkompliziert und mit einer ansprechenden Grafik. Das Spiel “Funny Farm” hat deutliche Anklänge an das legendäre Moorhuhn-Spiel (nur dass es leider keine Dinge gibt, die man nicht abschießen darf). Bei den anderen beiden Spielen frisst man als Hai kleinere Fische oder schießt als Affe Kokosnüsse ab.

49 Cent pro Spiel

Bei der Preisstruktur hat sich das Team für ein unkompliziertes Modell entschieden. Jedes Spiel erfordert eine Coin, die jeweils 49 Cent wert ist. Beim Steps-System kostet nur die erste Stufe etwas, für alle weiteren Stufen erhält man Tickets. Zum Ausprobieren kann man die Spiele auch kostenlos spielen: Nach der Registrierung erscheint rechts oben ein Feld “Schnellstart”, wo man sich ein Spiel aussuchen und den Button „üben“ anklicken kann. Nun geht es für yumjis darum, möglichst viele weitere Spiele zu launchen. Verschiedene befinden sich bereits in der Pipeline. Anschließend wollen die Kölner den Mobile Markt erobern.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.