Familien-Kochservice: Mit KommtEssen herrscht Frieden am Essenstisch

Viele setzen “Fast Food” mit kalorienreichem, nährstoffarmem Mikrowellenfutter gleich. Der Hamburger Liefer- und Kochdienst KommtEssen (www.kommtessen.de) könnte dem Begriff einen Bedeutungswandel verpassen. Das Start-up ermöglicht Familien zeitsparendes, gesundes und abwechslungsreiches Kochen, indem es […]
Familien-Kochservice: Mit KommtEssen herrscht Frieden am Essenstisch

Viele setzen “Fast Food” mit kalorienreichem, nährstoffarmem Mikrowellenfutter gleich. Der Hamburger Liefer- und Kochdienst KommtEssen (www.kommtessen.de) könnte dem Begriff einen Bedeutungswandel verpassen. Das Start-up ermöglicht Familien zeitsparendes, gesundes und abwechslungsreiches Kochen, indem es frische Zutaten inklusive passende Rezepte und Kochanleitungen nach Hause liefert – für jeweils eine Woche und ausgelegt auf eine Familie mit zwei Kindern. Ursprünglich stammt das Konzept aus Schweden, wo Middagsfrid – gegründet von Kicki Theander – schon seit 2007 für das friedliche Familienzusammensein sorgt (Middagsfrid = “Abendessenfrieden”) und schon über 5.000 Familien beliefert. In Deutschland führt Lisa Rentrop, ebenfalls mit skandinavischen Wurzeln, die Geschäfte. Das Konzept könnte auch hierzulande groß rauskommen, da es das Leben von Doppelverdiener-Familien entscheidend erleichtert.

Die Idee von KommtEssen beziehungsweise Middagsfrid ist bis ins Detail durchdacht. Statt einer großen Kiste kommen die Zutaten in zwei vollgepackten Einkaufstüten nach Hause, die sich gut verstauen lassen und wenig Abfall produzieren. Von den durchschnittlich 25 Artikeln stammen mindestens sieben aus biologischem Anbau, viele der Rohwaren sind saisonabhängig und werden regional bezogen. Fertiggerichte oder Zutaten mit chemischen Zusätzen kommen buchstäblich nicht in die Tüte. Pro Woche sind jeweils ein Fleisch-, Fisch- und Geflügelgericht sowie ein vegetarisches Essen vorgesehen, verderbliche Produkte werden vakuumsverpackt. Die Rezepte sind leicht verständlich und auf eine halbe Stunde Zubereitungszeit konzipiert – trotzdem kommen kreative Essen wie “Topinambur-Salat mit Schinken-Hühnchen und Reis” oder “Lachs-Frikadellen mit Ananassalsa und Bulgur-Salat” heraus. Auch für Abwechslung ist gesorgt, erst nach sechs Monaten wiederholen sich die Rezepte. Wer die Gerichte bewertet, entscheidet mit darüber, welche bleiben und welche eher ein “netter Versuch” waren. Der Nutzen für Familien ist enorm: Minimaler Zeitaufwand für maximale Essensqualität. Dank der Kalkulation bleiben außerdem kaum Reste übrig.

Für die Ausführung “5Mahl” bezahlen Familien 78 Euro pro Woche

Natürlich ist das Angebot nur etwas für Familien, die für gesundes Essen ein gewisses Budget einplanen können oder wollen. Für die Ausführung “5Mahl” bezahlen Familien 78 Euro pro Woche (zum austesten: 49 Euro!). Die “3Mahl”-Woche kostet 63 Euro. Wer den Service nur alle zwei Wochen in Anspruch nimmt, spart Geld und kann auch weiterhin die eigenen Lieblingsrezepte kochen. Da das Unternehmen eine 100%ige Tochter von Middagsfrid ist – Gesellschafter sind die schwedischen Gründer Kicki und Victor Theander – sind die Homepages nahezu identisch und transportieren die Liebe fürs familiäre Essen. Hier finden Eltern auch zusätzliche Infos, zum Beispiel darüber, wie man Kindern Kochen und gesundes Essen nahe bringt oder wie man auch als Zwei-bis Drei-Personenhaushalt vom Kochservice profitiert. Einziger Wermutstropfen: KommtEssen liefert noch nicht in alle Städte. Freuen dürfen sich bisher Menschen im Großraum München, Berlin, Hamburg und in Schleswig Holstein.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

Aktuelle Meldungen

Alle

#DealMonitor Takeaway kauft Foodarena – und alle Deals des Tages

Takeaway kauft Foodarena – und alle Deals des Tages
Freitag, 22. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (22. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Delivery Hero etwa verkauft seinen Schweizer Ableger an Takeaway.com.

15 Fragen an Dirk Owerfeldt Gründen? Selbstverantwortung! Selbstverwirklichung!

Gründen? Selbstverantwortung! Selbstverwirklichung!
Freitag, 22. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Im Firmen-Marketing ist PR sehr wichtig. Doch was nutzt der bekannteste Name, wenn das Unternehmen am Markt scheitert? Deshalb sind im B2B-Bereich vor allem ein gutes, ausgefeiltes Produkt und professioneller Service essenziell”, sagt Dirk Owerfeldt, Gründer von Gastrofix.

#DealMonitor Silexica bekommt 18 Millionen – und alle Deals des Tages

Silexica bekommt 18 Millionen – und alle Deals des Tages
Donnerstag, 21. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (21. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Baze sammelt Kapital ein. Zudem bekommt talpasolutions 1,5 Millionen.

#Zahlencheck Lesara: Zahlensalat pur! Rohertrag nur 24,7 Millionen

Lesara: Zahlensalat pur! Rohertrag nur 24,7 Millionen
Donnerstag, 21. Juni 2018 Alexander Hüsing

Der Lesara-Jahresabschluss für 2016 ist da! Der Zahlensalat um das Startup wird dadurch nur noch schlimmer. Der Rohertrag des Unternehmens lag damals bei 24,7 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2015 ein Wachstum in Höhe von 254 %.

App für den Schulalltag Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit

Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit
Donnerstag, 21. Juni 2018 Alexander Hüsing

“In den vergangenen Monaten haben wir unser Geschäftsmodell sukzessive weiterentwickelt. Inzwischen nutzen wir die Datentiefe, um Angebote zur Berufs- und Ausbildungsorientierung zielgenauer an interessierte Schülern zu adressieren”, sagt Mitgründer Danny Roller.

#DealMonitor 16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages

16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages
Mittwoch, 20. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (20. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Das Stuttgarter Startup VirtualQ sammelt Millionensumme ein.

#Zahlencheck Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen

Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen
Mittwoch, 20. Juni 2018 Alexander Hüsing

Wir werfen einen Blick in den Jahresabschluss der Startup-Bank N26 für das Jahr 2016. Demnach lag der Jahresfehlbetrag des Startups vor zwei Jahren bei 14,7 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahr (4,7 Millionen) ein Plus von 214,1 %. Das Wachstum auf zuletzt 1 Millionen Kunden dürfte somit teuer erkauft sein.

Eversports: Vom holprigen Start zum Millioneninvestment

Eversports: Vom holprigen Start zum Millioneninvestment
Mittwoch, 20. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Die Idee zu Eversports wurde geboren, als ich in Klagenfurt, durch Recherche erfahren habe, wie viel die Stadt an Sportaktivitäten zu bieten hat. Gleichzeitig habe ich jedoch gemerkt, dass nur Wenige von dieser Vielfalt wissen”, sagt Mitgründer Hanno Lippitsch.

#DealMonitor 11,5 Millionen für abracar – und alle VC-Deals des Tages

11,5 Millionen für abracar – und alle VC-Deals des Tages
Dienstag, 19. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (19. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Allianz X investiert 11,5 Millionen Euro in abracar. Crate.io bekommt zudem 11 Millionen US-Dollar.

Interview “Mit Geschwistern kann man offener kommunizieren”

“Mit Geschwistern kann man offener kommunizieren”
Dienstag, 19. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Wir sind von Hause aus mit sehr ähnlichen Werten und der gleichen Leistungsbereitschaft ausgestattet – was die Zusammenarbeit enorm erleichtert”, sagt Pauline Koehler, die WeddyPlace gemeinsam mit ihrem Bruder Daniel Koehler hochzieht.