Brille24.de auf Expansionskurs – Online-Shop peilt 40 Millionen Euro Umsatz an

Seit vier Jahren bringt Brille24.de (www.brille24.de) Sehhilfen an die Mann und die Frau. Das besondere am Brille24.de-Konzept: Beim Online-Optiker kostet jede Sehhilfe nur 39,90 Euro. Die Brillen produziert die Sehhilfenschmiede in Fernost. Im […]

Seit vier Jahren bringt Brille24.de (www.brille24.de) Sehhilfen an die Mann und die Frau. Das besondere am Brille24.de-Konzept: Beim Online-Optiker kostet jede Sehhilfe nur 39,90 Euro. Die Brillen produziert die Sehhilfenschmiede in Fernost. Im Gegensatz zu Start-ups wie Mister Spex (www.misterspex.de) und Netzoptiker (www.netzoptiker.de) stand das Oldenburger Unternehmen aber bisher kaum im Mittelpunkt. Dabei ist Brille24.de gut im Geschäft: Im vergangenen Jahr verkaufte Brille24.de nach eigenen Angaben eine sechstellige Anzahl Sehhilfen. Am besten Tag gingen rund 2.000 Brillen über die virtuelle Ladentheke. Mit frischem Kapital will das Start-up weiter wachsen: Stattliche 3 Millionen Euro sammelte Brille24.de dafür ein.

Das Kapital stammt von CFP & Founders Investments, dem Investmentableger von Corporate Finance Partners. Zu den weiteren Gesellschaftern von Brille24.de zählen unter anderem CFP-Gründer Andreas Thümmler, Xing-Gründer Lars Hinrichs sowie Martin Ostermayer, Thorsten Rehling und Dirk Freise, die Gründer des Telefondienstleisters blau.de. Gegründet wurde Brille24.de von Matthias Hunecke, der vor dem Einstieg von CFP & Founders Investments mit knapp 80 % am Online-Optiker beteiligt war. Ganz oben auf der Agenda des Start-ups steht die Expansion in andere Länder. Gründer Hunecke gibt sich in diesem Punkt äußerst verschlossen: “Wir unterhalten Beteiligungen im In- und Ausland, die wir jedoch nicht namentlich benennen”, sagt er auf Anfrage von deutsche-startups.de.

“2013 verkaufen wir über eine Million Brillen”

Zumindest Ableger in Belgien, Frankreich und Großbritannien lassen sich im Netz ausfindig machen. Einige davon werden offenbar als Joint Venture mit einem lokalen Partner betrieben. Genaue Umsatzzahlen und -erwartungen für das vergangene bzw. das laufende Jahr lässt sich Hunecke ebenfalls nicht entlocken. In die Zukunft blickt Hunecke dagegen gerne: “2013 verkaufen wir über eine Million Brillen”, sagt er siegessicher. Was bei einem Preis von 39,90 Euro pro Brille einen Umsatz von knapp 40 Millionen Euro Umsatz ergeben würde. Ein ambitioniertes Ziel, dass das schweigsame Start-up aber sicherlich erreichen wird.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.