King Keks verlost Preise

Bei King Keks (www.kingkeks.com) denkt der ein oder andere vermutlich zuerst an einen Online-Shop für Knabberzeug. Weit gefehlt! King Keks positiniert sich als Online-Losbude. “Unsere Kunden können Glückskekse kaufen und diese Glückskekse auf […]
King Keks verlost Preise

Bei King Keks (www.kingkeks.com) denkt der ein oder andere vermutlich zuerst an einen Online-Shop für Knabberzeug. Weit gefehlt! King Keks positiniert sich als Online-Losbude. “Unsere Kunden können Glückskekse kaufen und diese Glückskekse auf verschiedene Verlosungen setzen”, beschreibt Gründer Süleyman Acar, der bereits die Marktfoschungsfirma Blickwinkel startete, das Konzept. Gemeinsam mit Philipp Sommer , der unter anderem als Softwareentwickler bei SAP arbeitete, hat er die Plattform ins Leben gerufen. Die Verlosungen bei King Keks sind entweder zeitlich limitiert oder nach Anzahl der Lose ist limitiert. Die Bandbreite der Verlosungen reicht von einer H&M-Geschenkkarte über eine Krups Nespresso bis zum iPod touch. Wer eine dieser Verlosungen gewinnen möchte, muss einen Glückskeks, die Währung bei King Keks, setzen. Ein Glückskeks kostet 50 Cent.

“Wenn man einen Glückskeks auf eine Verlosung setzt, bekommt man – wie im Chinarestaurant auch – auf jeden Fall einen tollen Spruch per SMS aufs Handy geschickt”, verspricht Acar. Von der Grundstruktur erinnert King Keks an so genannte Entertainment-Shoppingdienste wie Swoopo (www.swoopo.de) und Co. Doch anders als bei diesen Groschengräbern steht bei King Keks der spielerische Wettbewerbcharakter stärker im Vordergrund. Beim Begriff Online-Losbude dürfte vielen Nutzer sofort klar sein, dass es sich um ein Gewinnspiel handelt. Ein Groschengrab ist King Keks trotzdem: Je mehr Glückskekse ein Nutzer setzt, desto größer ist die Chance auf den Gewinn. Bleibt die Frage: Ist das Konzept legal? “Wir haben King Keks so konzipiert, dass wir alle gesetzlichen Richtlinien eines Gewinnspiels einhalten. Dies haben wir uns durch Gutachten von Kanzleien bestätigen lassen”, versichert Acar auf Nachfrage. Dadurch, dass die Betreiber bestimmen, nach wie vielen Glückskeksen eine Verlosung startet, dürften sie immer mit einem guten Schnitt aus jeder Verlosung gehen. Am Anfang besteht viel mehr das Problem, genügend Leute auf die Plattform zu locken, das die Verlosungen nicht eine halbe Ewigkeit dauern.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Rainer

    Hmm,
    die Vorgänger von kingkeks, die ein fast gleiches Geschäftsmodell verfolgten, sind alle a) entweder betriebswirtschaftlich gescheitert (z.B. xgewinnt.de) oder b) verboten worden (z.B. Tombo24).
    An das Kingkeks.de-Team:
    Kennt ihr das Urteil gegen Tombo24 vom LG Köln?
    http://www.dr-bahr.com/news/verbotenes-tombola-gluecksspiel-im-internet-bei-50-cent-einsatz.html
    Tombo24 hat damals nichts anderes gemacht als ihr. Sprecht mal Eure Anwälte auf dieses Urteil an … sie scheinen es bisher nicht zu kennen, sonst hätten sie Euch niemals grünes Licht gegeben.



  2. Tim

    Naja im Gegensatz zu Swoopo & co fehlt jeder Anreiz für mich für an einem solchen Gewinnspiel teilzunehmen…

    Die eigentliche Entscheidung wird ja aufgrund des Countdowns und dem kleinen Betrag 0,xx Cent bei den ganzen Liveauktionen eher emotional entschieden.

    Hier ist sich der Nutzer allerdings im klaren dadrüber, dass es ein Gewinnspiel ist und er 1 von 1000 teilnehmern ist und wird daher wohl eher rational handeln und NICHT teilnehmen.

    Da kann ich auch direkt die Gewinnspiele von Affili.net bewerben: Bessere Preise + Auszahlung pro Teilnehmer 1,00+ Euro …

    Insgesamt glaube ich wird das Projekt wohl bald wieder offline gehen, auch ohne rechtliche Probleme.



  3. Rainer

    Tim, ich schließe mich Deiner Meinung an. Wenn ich die Seiten von Swoopo und Snipster öffne und gleichzeitig kingkeks, dann blinkt es kräftig bei Swoopo und Snipster, während kingkeks wie tot dasteht. Wenn ich an einer Verlosung teilnehmen kann, dann kann ich auch Lotto spielen gehen, ist ungefähr genau so spannend wie kingkeks. Bei den Live-Auktionen kann ich jeden Moment gewinnen und es hat wesentlich mehr mit Strategie / Emotionen zu tun und fasziniert deswegen die User umso mehr.

  4. Kurz gesagt. Dinge, die die Welt nicht braucht.

  5. Pingback: Web 2.0 Sammelalbum - Web2Null - King Keks



  6. Kaithi

    Hallo zusammen,
    aus meienr Sicht vollkommen richtig, Rainer! Tombo24 war ein klares Urteil! Wenn der zuständige Richter auch klar gegen jede Art der Gewinnspiele ist – auch gegen die Call-Ins. Aber es ist das einzige Urteil zu diesem Thema und daher leider wegweisend! Die Abmahnung und die folgende Hausdurchsuchung und Beschlagnahmung auseglöst durch Westlotto wird nicht lange auf sich warten lassen!



  7. Stefan

    Hey Kai,

    ich will dir nicht ins Beet pinkeln, aber eine Abmahnung hat nichts mit einem Urteil in einem Strafprozess zu tun. Ebenso wenig, wie eine Hausdurchsuchung mit einer Abmahnung was zu tun hat.

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal … ;)



  8. Stephan

    Also ich find die Idee Klasse und ein Freund von mir hat auch Tickets für das Deutschland – Türkei Spiel gewonnen. Bei den zeitlichen Verlosungen scheinen die Gewinnchancen sehr hoch zu sein, da die Webseite noch nicht so bekannt ist. Von dem her probier ich es auch mal!



  9. Paul K.

    Da der “Der Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland” nicht EU konform ist und daher vorerst nicht angewandt wird bewegt sich KingKeks in einer rechtlichen Grauzone. Entweder werden private Glücksspielanbeiter bald zugelassen oder das Gesetzt modernisiert und ein Totalverbot kommt…. Bis dahin dürft Ihr wohl einiges mit der Lotterie verdienen ;)

  10. @Rainer: Danke für den Hinweis. Urteil ist uns bekannt.
    @Tim: Danke fürs Feedback und bitte dran denken durch rationales Handeln kann man auch Dinge verpassen.
    @Anonym: Danke für den Kommentar, den die Welt noch weniger brauch.
    @Kai: Danke für den Hinweis, mussten uns auch schon vor den stürmenden SEK Beamten unter den Tischen verstecken. Ich hoffe nur, dass Du Deine Kunden qualifizierter beräts.
    @Stephan: Danke fürs Vertrauen.

    @all: Konstruktives Feedback jederzeit willkommen und nun aber viel Spaß beim Glückskekse setzen!

    Dicker Gruß & schönes Wochenende
    Süleyman



  11. Mirko W.

    Das Projekt scheint seriös zu sein, die Idee ist ebenfalls nicht schlecht. Aber leider haben diese Punkte keine bedeutung, wenn es bereits einen Urteil für solch ein Gewinnspielsystem gibt. Bald oder auch in einigen Monaten wird leider dieses Projekt auch seine Idee abschalten müssen.

    @ Stefan05
    Natürlich hat eine Abmahnung nichts mit einer Hausdurchsuchung zu tun – aber ein Urteil kann auf eine baldige Abstrafung deuten!!!!! – sofern das Prinzip des Projektes gleich ist!

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