Online-Shopping: 43 % der Käufer steuern ihren Wunschshop direkt an

Der Marktforscher Fittkau & Maaß liefert einige interessante Zahlen zum Thema E-Commerce und Suchmaschinen. Innerhalb der W3B-Studie stellte Fittkau & Maaßden deutschen Internet-Shoppern die Frage, wo sie bei ihrem letzten Einkauf mit der […]
Online-Shopping: 43 % der Käufer steuern ihren Wunschshop direkt an

Der Marktforscher Fittkau & Maaß liefert einige interessante Zahlen zum Thema E-Commerce und Suchmaschinen. Innerhalb der W3B-Studie stellte Fittkau & Maaßden deutschen Internet-Shoppern die Frage, wo sie bei ihrem letzten Einkauf mit der Online-Suche nach passenden Produkten begonnen haben. Das Ergebnis ist eine kleine Überraschung: Insgesamt 43 % der Online-Nutzer steuern den Online-Shop, in dem sie letztlich auch gekauft haben, direkt und ohne Umwege an. Ein beachtlicher Wert, wenn man bedenkt, dass fast alle Onliner (98 %) Google und Co. nutzen, um sich im Internet zu orientieren.

Die Übrigen Online-Nutzer starteten ihre Online-Suche woanders – beispielsweise in Suchmaschinen (28 %). Es folgen Preisvergleichs-Websites mit 7 % und Hersteller-/Marken-Websites mit knapp 4 %. Rund 3 % haben ihre Suche ursprünglich in einem anderen Webshop gestartet. Fazit der Untersuchung: Die Bedeutung von Suchmaschinen für den Kaufvorbereitungsprozess ist groß, aber nicht so übermächtig wie manche glauben. Ein Großteil der Online-Einkäufe beginnt dort, wo sie enden: Im Webshop, in dem der Kauf getätigt wird. Wer sich im E-Commerce somit einen Namen gemacht hat und den Onlinern im Lande ein Begriff ist, kann damit rechnen, dass viele potenzielle Käufer seinen Shop direkt ansteuern. Auf Suchmaschinenmarketing kann aber vermutlich trotzdem kein Shop verzichten.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.