SnackTV liefert Videos für umme

Hochwertige Videos für alle und jeden – so könnte man das Konzept von SnackTV (www.snacktv.de) in aller Kürze beschreiben. Nach mehrmonatiger Entwicklungszeit ist die Video-On-Demand-Lösung vor wenigen Tagen offiziell an den Start gegangen. […]
SnackTV liefert Videos für umme

Hochwertige Videos für alle und jeden – so könnte man das Konzept von SnackTV (www.snacktv.de) in aller Kürze beschreiben. Nach mehrmonatiger Entwicklungszeit ist die Video-On-Demand-Lösung vor wenigen Tagen offiziell an den Start gegangen. Mit an Bord sind hochwertige Videoanbieter wie DMAX, SID, Kiya.tv, Spiegel TV, AFP und Splash. Alle Beiträge sind in elf Kategorien – darunter Sport, News und Musik sortiert. Websitebetreiber können die Clips kostenlos in ihr Angebot einbauen. Falk.de, KinoNews.de und WomenWeb.de gehören zu den Startkunden der simplen Videolösung. SnackTV übernimmt die komplette rechtliche Abwicklung mit den Lizenzgebern und Verwertungsgesellschaften wie der GEMA. Die Kosten für die Playertechnologie inklusive Storage, Streaming und Einrichtung übernimmt das Start-up ebenfalls. Die Finanzierung von SnackTV soll über Werbeerlöse, die über ein Revenue-Share-Modell unter allen Partnern aufgeteilt werden, funktionieren Tremor Media kümmert sich um die Vermarktung.

Entwickelt wurde die Video-On-Demand-Lösung für Video-Inhalte vom Mehrheitsgesellschafter Peter Christmann, Ex-ProSiebenSat.1-Vorstand. Beteiligt waren außerdem der US-Video-Spezialist Brightcove, das Münchner Medienunternehmen und SnackTV-Gesellschafter Wunder Media, der Hamburger Kreativschmiede Jung von Matt und die Münchner CMS-Spezialisten itechWorks. “SnackTV ist die ideale Basis für die digitale Markenführung, denn SnackTV kombiniert die Emotionalität des Fernsehens mit den Vorzügen des Internets. Wir erreichen die moderne Mediengeneration in einem qualitativ hochwertigen Umfeld. Marken, die im Rahmen unseres \’Best-of-TV\’-Angebots werben, können auf eine Vielfalt von Werbeformaten für ihre Inszenierung zurückgreifen”, sagt Peter Christmann, Geschäftsführer von SnackTV. Die vielen bekannten großen Namen sprechen für SnackTV. Noch ist die Vermarktung von Videoinhalten aber sicherlich keine leichte Ausgabe.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Blah

    Zum Scheitern verurteilt: Wie soll nach Adservingkosten, Traffic, Personalkosten, Bürokosten, Serverkosten, Share an den Vermarkter Tremor und Share an die Websitebetreiber noch Geld übrig bleiben, um rentabel zu arbeiten? Warum wird gerade die Vermarktung, das WESENTLICHE Element dieses Startups, exklusiv in fremde Hände gegeben?

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  3. Martin Geber

    Die Rechtesituation scheint kritisch: Content-Provider lizenzieren nur für SnackTV. Die wiederum müssen bei den Publishern Microsites implementieren, um die Lizenzbedingungen zu erfüllen. Auf den Publisher kommen also zusätzliche Aufwendungen für die Implementierung der Microsite zu bzw. werden diese auch von SnackTV übernommen? Siehe dazu einen Auszug aus einem Artikel aus der OneToOne: “Abgespielt werden die Inhalte auf einer Microsite der Snack-TV-Lizenzgeber, die vom Publisher präsentiert wird. Damit soll sichergestellt werden, dass keine Rechte verletzt und Snack TV für alle Beteiligten ein legales Angebot ist.”

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