Für Leckerschmecker: Bei Chefgourmet gibt\’s Delikatessen

“Weine und Delikatessen zu köstlichen Preisen” verspricht der brandneue Online-Shop Chefgourmet (www.chefgourmet.de). Neun Sorten Pesto, zahlreiche Antipasti, Black Tiger Gambas in sämtlichen Größen: Der Laden hält, was er verspricht. Und sorgt zumindest was […]
Für Leckerschmecker: Bei Chefgourmet gibt\’s Delikatessen

“Weine und Delikatessen zu köstlichen Preisen” verspricht der brandneue Online-Shop Chefgourmet (www.chefgourmet.de). Neun Sorten Pesto, zahlreiche Antipasti, Black Tiger Gambas in sämtlichen Größen: Der Laden hält, was er verspricht. Und sorgt zumindest was die deutschen Produkte angeht für Hersteller-Transparenz. Bei Chefgourmet stoßen Kunden auf eine leckere Mischung aus internationalen Spezialitäten, regionaler Feinkost, Bioland-Produkten und handgemachten Delikatessen aus deutschen Gourmet-Manufakturen. Sämtliche Gourmetsaucen stammen beispielsweise von den Hamburger “Alsterköchen” Michael Hansen und Christian Kutz-Kromnow. Ebenso liefern heimische Manufakturen spannende Gewürzmischungen, interessante Senfsorten und sinnliche Schokoladenkreationen. Über tausend Produkte liefert Chefgourmet bereits per UPS. Ein besonderer Service sind die “Themenpakete”, die sich für spezielle Anlässe oder als Geschenk eignen. Body & Soul Food, Hamburger Perlen, Hüftgold und andere Zusammenstellungen warten auf ihren Einsatz beim Dinner-for-two oder dem Freunde-Abend.

Neben kulinarischen Köstlichkeiten gibt es bei Chefgourmet auch Profi-Tipps, zum Beispiel von Wein-Expertin Ina Finn, die auch in den Fachjurys von “Der Feinschmecker” und dem “stern” sitzt. Daneben führt Euro-Toques-Sternekoch Clemens Faber auf unnachahmlich spröde Art vor, wie man in perfekter Manier Spargel kocht, Sauce Hollandaise oder Black Tiger Gambas zubereitet – da kommt (Koch-) Stimmung auf. Die Produktpreise sind auch für Normalbürger tragbar. Weine gibt es schon ab 3,99 Euro, ein Kilo Black Tiger Gambas kostet zwischen 9,99 Euro und 19,99 Euro. Sämtliche Gourmetsaucen, zum Beispiel Cassis-Orange, wechseln für 5,99 Euro den Besitzer. Auch die Versandkosten sind mit 4,75 Euro überschaubar, bei Tiefkühlprodukten kommt eine Pauschale von 5 Euro hinzu. Wer sich trotz der köstlichen Zutaten nicht selbst an den Herd traut, kann sich auch fertig zubereiteten Tafelspitz, Coq au Vin und weitere Speisen zuschicken lassen. Gegründet wurde das Hamburger Unternehmen von Christian Mager, Ex-RPR-Chef. Mager arbeitete vor seiner Medienkarriere in der Lebensmittelbranche, verfügt somit über gute Kontakt in die Branche.

Gourmondo versendet 4,3 Tonnen Frischfleisch

Dass der Handel mit exklusiven Lebensmitteln im Netz funktioniert, zeigt ein Blick auf Gourmondo (www.gourmondo.de). Im vergangenen Jahr wickelte der Gourmet-Shop, der 2002 gegründet wurde, 80.000 Aufträge ab. Selbst der auf den ersten Blick komplizierte Versand von Frischfleisch scheint zu funktionieren. Imposante 4,3 Tonnen frische Fleisch schickte der Shop im ersten Jahr auf die Reise – seit Februar 2009 bietet Gourmondo frisches Fleisch an. “Haben die Kunden erstmal die relativ hohe Hürde des Distanzkaufs von Frischfleisch überwunden, können wir mit Produkt- und Lieferqualität überzeugen. Kunden unseres Frischeangebots kaufen deutlich häufiger als Kunden, die bisher nur Produkte aus unserem Trockensortiment bestellen”, sagt Pascal Zier, Geschäftsführer von Gourmondo. Anders als Gourmondo und Chefgourmet spricht froodies.de (www.froodies.de) Otto-Normal-Esser an. Der im vergangenen Jahr gestartete Online-Lebensmittelshop, der sich zunächst auf Dortmund konzentrierte will in diesem Jahr will neue Standorte in Ballungszentren und Großstädten gründen und neue Liefergebiete erschließen.

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* Finanzspritze, Übernahme, Expansion – froodies gibt Gas

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

  1. Yummy ne leckere Sache :-) und der Namen ist ne Wucht. “Sterne” fähig. Ist aber ein reiner B2C ansatz oder ist B2B auch angedacht?



  2. LuGa

    Lebensmittel übers Internet verkaufen ist eine große Aufgabe. Kann mir nicht vorstellen, dass es im Massenmarkt funktioniert. Bei Ökosachen oder Delikatessen schon eher.

  3. Pingback: Amazon testet Lebensmittelverkauf – Start-up froodies mischt mit :: deutsche-startups.de

  4. Lebensmittel werden in naher Zukunft durchaus auch in Deutschland übers Internet gekauft werden. Sei es über “online-Supermärkte” (was in anderen Ländern schon üblich ist – in D ist z.B. froodies dran wobei ich mich frage warum die großen Supermarktketten in D es nicht selbst gebacken kriegen…Carrefour z.B. schaffts ja auch im Ausland) oder über Speciality-Shops die sich auf bestimmte Themen fokussieren und waren anbieten die es eben nicht im Supermarkt gibt.

  5. @ Sammy:
    Warum Carrefour (oder Tesco) das “schafft” und Deutsche es nicht “schaffen”? Das liegt in erster Linie an den Preisen und in zweiter an fehlender Nachfrage bei denen, die hohe Preise zahlen würden – und und und…
    Deutschland hat im internationalen Vergleich extrem niedrige Lebensmittelpreise. Die sind mit der Logistik der SB-Supermärkte machbar, aber nicht bei Hauszustellung. Ein Vollsortiment mit 10.000 Artikeln lässt sich nicht auf wirtschaftliche Weise online abbilden. Ein Frischesortiment geht gar nicht: Salat, Gurken, Pfirsiche im Postpaket? LOL. Getränke? Dafür gibt es Heimdienste, die Nische ist besetzt und nicht vergrößerbar, wenn man Geld dran verdienen will.
    Was theoretisch geht: Lokale Lieferdienste einzelner Supermärkte – aber nur mit schlüsselfertiger IT-Unterstützung der Kette (so hat es Tesco schon vor 10 Jahren gemacht). Das muss aber wiederum teurer sein als bei Selbstabholung – und dafür bekommt der Kunde das Gefühl, dass er frischere Ware erhielte, wenn er sie sich selbst aussuchte. Außerdem: Gerade bei Frischware hat man das Out-of-stock-Problem. Erdbeerjogurt von Landliebe ist aus, also greift der Shopper zu einer anderen Sorte oder Marke. Eine Realtime-Warenwirtschaft in dieser feinen Granularität ist illusorisch; in einem Mischbetrieb – stationärer Supermarkt macht Onlinehandel nebenher, die Verkäufer nehmen die Ware aus dem normalen Regal – lässt sich der Vorrat niemals genau bestimmen, weil die Ware, die bereits in den Einkaufswagen anderer Kunden liegt, von der Wawi erst aus dem Inventar gelöscht wird, wenn sie bezahlt wird. Der Computer geht also tendenziell von einem zu hohen Bestand aus. Also kann der Händler nur in den AGB festlegen, dass er irgendetwas als Ersatz liefern darf, oder Posten ersatzlos streichen. Beides macht den Kunden nicht glücklich.

    Letzte zwei Argumente: die Supermarktdichte (man hat es nicht weit) und die Neigung zum spontanen Kleineinkauf. Viele Kunden kaufen für weniger als zehn Euro – macht ja nichts, weil man mit dem Fahrrad oder Auto in zwei Minuten im Laden ist. Damit der Onlinekauf sich rentiert, muss man planen und für 40 oder 50 Euro auf einmal einkaufen.

  6. Pingback: UnitedCommerce ist insolvent – Chefgourmet und Co. vor dem Aus :: deutsche-startups.de

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