Exklusiv: Tengelmann zahlt 10 Millionen Euro für den Einstieg bei brands4friends

Seit gestern wird in der Branche wild spekuliert, welche Summe der Handelskonzern Tengelmann für den Einstieg beim geschlossenen Shopping-Club brands4friends (www.brands4friends.de) gezahlt hat. Wie deutsche-startups.de von einem mit dem Vorgang vertrauten Mitarbeiter in […]

Seit gestern wird in der Branche wild spekuliert, welche Summe der Handelskonzern Tengelmann für den Einstieg beim geschlossenen Shopping-Club brands4friends (www.brands4friends.de) gezahlt hat. Wie deutsche-startups.de von einem mit dem Vorgang vertrauten Mitarbeiter in Erfahrung bringen konnte, zahlte Tengelmann für den knapp zehnprozentigen Einstieg bei brands4friends imposante 10 Millionen Euro.

Die Anteile stammten von spreadshirt-Gründer Lukasz Gadowski und seinem Team Europe Ventures sowie einigen Business Angels. Die dürfen sich somit – zu recht – über einen äußerst luktrativen Exit freuen. Wie imposant der Verkaufspreis ist deutete Kolja Hebenstreit von Team Europe Ventures bereits am Donnerstag an: In seinem Blog schrieb er: “Ich freue mich über den Erfolg, der selbst studiVZ übertroffen hat, und über unseren Exit.” Team Europe Ventures will das üppige Exitgeld in neue Projekte und bereits aktive Neugründungen investieren.

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* Team Europe Ventures steigt bei brands4friends aus – Tengelmann kauft Anteile

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. christian

    Woooow!

    Tengelmann hat wohl bei der Berechnung des Kaufpreises einen Kommafehler mit drin gehabt.. oder wenn ich es genauer bedenke haben sie sich wohl sogar um 2 Kommastellen vertan.

    Glückwunsch zu diesem Preis!



  2. rald

    ist bestimmt nur PR, kenne keinen der dort was kauft

  3. @rald

    Deine Aussage kann man so nicht stehen lassen:

    Bei den schnäppchenliebenden deutschen Internet-Nutzern stößt dieser neuartige Vertriebskanal auf große Begeisterung, so das Ergebnis des aktuellen W3B-Report »Trends im E-Commerce«. Im Rahmen der W3B-Umfrage vom Oktober/November 2009 wurden insgesamt über 120.000 deutschsprachige Internet-Nutzer befragt.

    http://www.fittkaumaass.com/presse/fm_pm_shoppingclubs_110110.html



  4. Hendrik

    10 Mios für 10% ? Das wäre eine Bewertung von 100 Mios für ein defizitäres Handelsunternehmen mit 80 Mio. Umsatz.

    Da kann sich Team Europe stundenlang auf die Schulter klopfen, da wurde Tengelmann ganz elegant über den Tisch gezogen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie ungeschickt Großunternehmen investieren.

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  6. @hendrik

    Absolut! Das liegt daran, dass in diesen Konzernen Manager sitzen, die “jetzt auch mal was neues machen wollen” und sicher unter Druck stehen, den Konzern für die Zukunft auszurichten. Leider ist es dann so, dass die Herren Anzugträger (ich mag Anzüge) völlig falsche
    Wachstumserwartungen haben oder präsentiert bekommen. “Hippe” VC´s wie Team Europe Ventures mit einem noch hipperen Lukasz Gadowski bürgen da mit ihrem Namen, dass das schon gut gehen wird. Vllt. hätte sich Tengelmann mal die Story und Zahlen von dem genannten Studi VZ ansehen sollen. Da hat Holtzbrinck auch mal ordentlich daneben gelangt. Insofern witztig, dass TEV gerade Studi VZ in diesem Zusammenhang ins Spiel bringt, wo doch dem dortigen Investor nach alles andere als Schulterklopfen zumute sein dürfte.

    Wenn der VC einen guten Deal macht, dann macht der Käufer keinen so guten. Ist doch klar oder? Der Fokus auf Seed- und Startup Phase von TEV ist clever. Sie können anfangs mit beeindruckenden Zahlen aufwarten, können teuer verkaufen und müssen sich nicht mehr um spätere Erträge kümmern.

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