Initiative gestartet: Haiti – die Deutsche Internetwirtschaft hilft

Vor wenigen Tagen traf ein schweres Erdbeben Haiti. Tagtäglich flimmern seitdem erschütternde TV-Bilder über den Bidschirm, die jedem klar machen, Haiti ist auf fremde Hilfe angewiesen. Zahlreiche deutsche Internet-Unternehmen schließen sich deswegen zur […]

Vor wenigen Tagen traf ein schweres Erdbeben Haiti. Tagtäglich flimmern seitdem erschütternde TV-Bilder über den Bidschirm, die jedem klar machen, Haiti ist auf fremde Hilfe angewiesen. Zahlreiche deutsche Internet-Unternehmen schließen sich deswegen zur Initiative “Haiti – Die Deutsche Internet-Wirtschaft hilft” zusammen. Zum Start haben sich bereits über 20 Unternehmen der Initiative angeschlossen. deutsche-startups.de unterstützt die Aktion als Medienpartner. Die vom Ticket- und Eventdienst ins Leben gerufene Aktion setzt auf Viralität, um bisher Unentschlossene zu Spendern und Spendensammlern zu machen.

Die Spenden werden in einer Online-Tombola gesammelt. Für jeden gespendeten Euro erhält der Spender ein Los. Um weitere Lose zu erhalten, kann jeder online per Twitter, Facebook oder Email seine Freunde auf die Spende aufmerksam machen und so die Aktion weiterempfehlen. So bekommt jeder, der weitere Spender für die Aktion gewinnt, ein zusätzliches Los pro geworbenen Spenden-Euro. Der Erlös geht zu 100 % an die “Aktion Deutschland hilft e.V.” Die “Aktion Deutschland hilft e.V.” wurde von zehn renommierten deutschen Hilfsorganisationen, wie Malteser und World Vision gegründet, um im Falle von großen Katastrophen den betroffenen Krisenregionen schnell und effektiv Hilfe leisten zu können. Die Tombola enthält Preise im Wert von mehr als 40.000 Euro. Die Gewinne werden von namhaften Partnern der Internetwirtschaft gestiftet, darunter XING, Sixt, be2, Experteer.de, SinnerSchrader, edelight, Spreadshirt, Geschenkkartenwelt, Bigpoint und viele weitere.

Hier lang zur Initiative “Haiti – die Deutsche Internetwirtschaft hilft

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  2. Was auch schon wunderbar viral gestartet ist, ist die Initiative von Johnny Häusler und Spreeblick “Rettungsanker für Haiti” über helpedia. Schön dort zu sehen, wie die “Engagierten Szene” und die Blgosphäre sich aufeinander zu bewegegt haben und so konkret etwas bewirken können (schon zweimal das Ziel nach ober gesetzt worden, innerhalb von 2,3 Tagen sind schon 22 Tsd. zusammen) Wäre tolll wenn es in der Zukunft mehr Gemeinsames geben wird:

    http://www.helpedia.de/spenden-aktionen/rettungsanker

  3. Auf die Aktion von spendino möchte ich auch noch hinweisen:

    Die Deutsche Internetwirtschaft hilft den Menschen in Haiti
    Die Unternehmen VZnet (studiVZ / meinVZ), wer-kennt-wen.de, edarling, MySpace, Mister Spex, Hitflip, Hitmeister, Channel21, und VOBIS haben sich als Erste dem Internetunterstützerkreis von spendino angeschlossen und helfen damit den Menschen im zerstörten Haiti. Dabei leisten die Unternehmen unter dem Motto „Internet for Good“ verschiedene Arten der Unterstützung – veröffentlichen beispielsweise Spendenaufrufe auf Ihren Internetseiten und in Newslettern oder legen ihren Warensendungen Informationen der Hilfsorganisationen bei. Die Hilfe kommt damit immer über einen oder auch mehrere der zahlreichen Partnerorganisationen von spendino, darunter die Aktion Deutschland Hilft, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Katastrophenhilfe, die Stiftung UNESCO, UNICEF oder Caritas International, den Opfern in Haiti zu Gute. Die Idee zum Internetunterstützerkreis ist nicht neu, aber jetzt kam es auf eine schnelle Umsetzung an „Es ist großartig, dass sich zahlreiche Unternehmen schnell und unkompliziert dieser Initiative angeschlossen haben.“ sagt das Sascha Schubert, Gründer und Geschäftsführer von spendino und ergänzt „Wir freuen uns über weitere Unternehmen, die sich diesem Kreis anschließen möchten.“ Interessenten wenden sich dazu einfach direkt über die Emailadresse supporter@spendino.de an Sascha Schubert.



  4. MaikCapetown

    OK; und was bringt das außer PR für die beteiligten Unternehmen? Geld ist doch in Haiti nicht das Problem. Dort hapert es an logistischen Problemen massiv. Die Infrastruktur vor Ort ist nicht für diesen Hilfsbedarf ausgelegt. Zudem fehlt es an einer koordinierten Vorgehensweise, die auch greift.



  5. Jim

    @MaikCapetown klar fehlt es auch an Koordination, aber es ist kein Geheimnis, dass für Hilfe und Wiederaufbau 2 Milliarden Euro notwendig sind.

    Ich bin kein Freund davon, wenn man nur spendet, um PR zu bekommen!!! Aber es ist doch eine tolle Sache, wenn sich Unternehmen zusammenschließen, um etwas zu bewirken.

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