Finanzspritze für gimigames

Schon wieder eine Finanzspritze für die im Sommer gestartete Online-Spieleplattform gimigames (www.gimigames.de). Nach DuMont Venture steigt nun die Mountain Super Angel AG beim jungen Unternehmen ein. Das börsennotierte beteiligungsunternehmen investiert einen sechsstelligen Betrag […]

Schon wieder eine Finanzspritze für die im Sommer gestartete Online-Spieleplattform gimigames (www.gimigames.de). Nach DuMont Venture steigt nun die Mountain Super Angel AG beim jungen Unternehmen ein. Das börsennotierte beteiligungsunternehmen investiert einen sechsstelligen Betrag in gimigames. Das frische Kapital will das Start-up, welches von Barbara Mifsud-Kempkens und Christian Weiß auf die Laufbahn geschoben wurde, “für die Marktentwicklung und den Ausbau der Userstruktur” nutzen.

Die Spieleplattform bietet ihren Nutzern momentan fünf Spiele. Alle Spiele leben davon, dass mehrere Leute gleichzeitig gegeneinander spielen können – auch über Ländergrenzen hinweg. Gespielt wird in mehreren Runden um echtes Geld. Der Mindesteinsatz beträgt 5 Cent. Die schnellste Hälfte der Mitspieler, die das Spiel lösen, kommt in die nächste Runde. Nach jeder Runde können die Spieler entscheiden, ob sie weiterspielen oder ihren Gewinn, der sich jede Runde verdoppelt, mitnehmen möchten. Ingo Drexler, Verwaltungsrat der Mountain Super Angel AG: “gimigames hat uns vor allem durch sein Geschäftsmodell überzeugt. Dieses nutzt den aktuellen Trend der Brain- und Skillgames und verknüpft ihn aktiv mit den Möglichkeiten des Internets. Nutzer werden weltweit per Mausklick zu einem Massive Multiplayer Online Game verbunden”.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  2. Sam

    eine whu-hand wäscht die andere (weiß auf der einen, wenzel und arntz auf der anderen – wobei der arntz gar nicht mehr dabei ist, seh ich gerade ?!?) …. wobei der track record bei Mountain “Super” Angel ja alles andere als gut ist …

  3. Gimigames ein “Massive Multiplayer Online Game” zu nennen zeugt auch nicht gerade von Sachkenntniss. Die Spieler haben in den Spiele null Interaktionsmöglichkeit (wohl das wichtigest Kriterium eines MMOG).

    Das Spiel und “Turnier-Konzept” von Gimmigames finde ich gut, auch wenn immer ein fader Beigeschmack bleibt wenn man von den Spiel Konkurennten gar nichts mitbekommt…



  4. Cisco

    Die ganzen “Finanzspritzen” könnten sich eines Tages als großes Problem herausstellen – zu viele Investoren, die da mitbestimmen wollen, wie das Unternehmen sich entwickeln soll…..

    An statt moderat zu wachsen und Eigenkapital aufzubauen werden nun die Tore für diverse Investoren geöffnet aber Finanzinvestoren sind nicht zwingend die besseren Geschäftsleute…naja – man wird sehen. Der Markt für online games ist groß und es werden sicher noch etliche Mitbewerber das Feld betreten – dann zählt der Content….



  5. pissflitsche

    Habe mich dort mal angemeldet und nach einer halben Stunde habe ich darum gebeten, meinen Account zu löschen.

    Die Games sind öde, bieten keinen Spaß auf Dauer und vor allem stört es mich, dass man überhaupt nichts davon mitbekommt, wie der Gegenspieler gespielt hat und mit wem man überhaupt um den Einzug in die nächste Runde angetreten ist.

    Kann mir nicht vorstellen, dass diese Form von Games dauerhaft Erträge aufweisen, es sei denn, sie überarbeiten ihr Konzept, lassen mehr Transparenz walten und bieten ihren Kunden verschiedene Games an, die auch langfristig gesehen Spaß bereiten können.

  6. Dass MMOG für ein “Mouseclick-Gamge” ein bisschen hoch gegriffen ist, brauch man nicht zu diskutieren. Der Name, die Page und selbst die Fotos auf der Page (vermutlich von Fotolia oder sonstwo) sind mindestens genau so austauschbar wie das Konzept des Ganzen. Sicher gibt es einige wirklich vereinsamte Menschen, die sich dort registrieren und gegen wieder Andere um Geld spielen möchten. Die Frage, welche einige vor mir in den Kommentaren schon angedeutet haben, ist: Wer kontrolliert, dass es sich dabei wirklich um Menschen handelt / nicht um eigens beschäftigte Mitarbeiter von gimigames (lustiger Name)? Seltsamerweise ist von meiner Seite aus kein Vertrauen in solche Webseiten vorhanden.

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