ClickYourPic sagt “Bitte lächeln!”

In Schreibtischschubladen stapeln sie sich zuhauf: Passfotos, die einem nicht mehr gefallen oder noch nie gefallen haben. Dem Phänomen der häufigen Unzufriedenheit mit eigenen Passbildern widmet sich der Online-Bilderdienst clickyourpic (www.clickyourpic.de). Als Hilfsmittel […]
ClickYourPic sagt “Bitte lächeln!”

In Schreibtischschubladen stapeln sie sich zuhauf: Passfotos, die einem nicht mehr gefallen oder noch nie gefallen haben. Dem Phänomen der häufigen Unzufriedenheit mit eigenen Passbildern widmet sich der Online-Bilderdienst clickyourpic (www.clickyourpic.de). Als Hilfsmittel für das perfekte Porträtfoto benötigen Nutzer lediglich eine Webcam, die mithilfe einer Maske das Gesicht biometrisch (für Passfotos) oder leicht schräg (für Bewerbungsfotos) ablichtet. Hat der Kunde das perfekte Bild erstellt, kann er es in 12facher Ausfertigung bestellen und bekommt es innerhalb von drei Tagen zugeschickt.

Die Vorteile des Online-Fotodienstes liegen auf der Hand: Jeder drückt so oft auf den Auslöser, bis ihm sein Bild wirklich gefällt, und entscheidet sich nicht irgendwann zähneknirschend für das beste der schlechten Exemplare. Außerdem ist der Service mit 5,80 Euro pro 12 Bilder (inklusive Versandkosten) ein echtes Schnäppchen im Vergleich zum Fotografenbesuch. Die Handhabung ist dabei spielend einfach, mit nur wenigen Klicks liegen die Fotos im Warenkorb. Allerdings sollte man sich im Vorfeld um ein paar wichtige Details wie den passenden Hintergrund und gute Lichtverhältnisse kümmern – Dinge, die einem der Fotograf normalerweise abnimmt. Ob die selbstgemachten Bewerbungsfotos einen Personalchef überzeugen, ist allerdings fraglich, denn auch das beste selbstgeschossene Bild unterscheidet sich qualitativ von einem wirklich professionell aufgenommenen. Aber für Studentenausweis, BahnCard, elektronische Gesundheitskarte oder auch den Führerschein stellt der Dienst von Kommunikationswissenschaftler Konstantin Kutzer eine tolle Alternative zum Fotostudio oder Passbildautomaten dar.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.



  1. Rene

    Ist jetzt schon wieder April?



  2. johannes

    Ich finde die Idee echt super. Fotografenbesuche nerven und die Fotos aus dem Automaten sind meist ziemlich schlecht.

    @Rene: was meinst du damit?



  3. Michael M.
  4. Ganz nett gemacht, denke für den CV lohnt sich trotzdem der Gang zum Profi :-)



  5. Mike S

    Wer schon mal Bilder mit einer Webcam gemacht hat weiß, dass man da so nah ran muss, dass das alles Kuhfotos werden, wenn ihr versteht was ich meine.

    Und die Testimonials von Kollegen und Kumpels (Simon Jochim, Florian Komm und Konstantin Kutzer himself) sind natürlich der absolute Hammer. Spricht zwar nicht gegen den Service, aber come on…. Der Junge ist doch “Kommunikationswissenschaftler”!

  6. Hm… ich finde dass immer ziemlich bescheiden um ehrlich zu sein…

    Wenn ich Transparenz fördern will und von meinem Produkt überzeugt bin, dann gibt es einen Bereich wo JEDER seine Meinung äußern darf. (Solange gewisse Formalien eingehalten werden)

    Alles andere ist immer Fake und bringt gar nix.

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  8. Stefan S.

    Interessante Idee. Aber wenn schon Passbilder oder sogar Bewerbungsbilder selber machen dann doch bitte mit einer guten Digitalkamera. Webseiten wo man Passbilder online an die biometrische Schablone anpassen kann, gibt es ja schon z.B http://www.persofoto.de oder http://www.passbild-online.de/.



  9. Marius

    Ich kann mich nur beömmen! Ich habe gerade den Link von Michael gelesen. Das ist ja echt mal peinlich auffällig…

    Aber abgesehen von dieser Fake-Aktion sind die Bilder doch auch mal echt nicht tauglich, die da oben auf der Startseite präsentiert werden, oder?!

    Die sind ja nicht einfach nur pixelig, sondern auch total auffällig und unsauber freigestellt…

    Naja… Das kann man ja selber besser machen…

  10. Pingback: Virtuelle Fotokabine: Bei ePortrait fotografiert man sich selbst :: deutsche-startups.de

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