Vom Strand aus Aufträge erteilen dank Strandschicht

Spätestens seit dem Bestseller “The 4-Hour Workweek” von Tim Ferriss ist das Thema “virtuelle persönliche Assistenten” (VPAs) ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen. In seinem Werk beschreibt der Autor, wie er einfache Aufgaben an […]

Spätestens seit dem Bestseller “The 4-Hour Workweek” von Tim Ferriss ist das Thema “virtuelle persönliche Assistenten” (VPAs) ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen. In seinem Werk beschreibt der Autor, wie er einfache Aufgaben an indische Assistenten weiterleitet, die diese dank der vernetzten Welt auch über große Distanz hinweg zuverlässig erledigen – und zwar ausgesprochen günstig. Das junge Unternehmen Strandschicht (www.strandschicht.de) hat sich nun auf die Vermittlung solcher Assistenten spezialisiert – getreu dem Motto “Mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens!” Denn auch Deutsche sollen schließlich die Möglichkeit auf eine kürzere Arbeitswoche haben.

Die beiden Gründer Simon Barth und Bastian Kröhnert wissen, wovon sie sprechen, haben sie doch selbst ihre Homepage nach Nepal ausgelagert. Dort leben auch die VPAs, die das Gründerteam an Kunden vermittelt: “Kathmandu” und “Pokhara” lauten deren exotisch klingenden Heimatstädte. Die Vermittlung und Abwicklung von Aufträgen ist unkompliziert: Der Kunde erklärt beispielsweise per E-Mail den Auftrag und legt die Deadline fest. Nach Erledigung informiert der Assistent den Auftraggeber, auch zwischendurch sind weitere Absprachen möglich.

Kleine Dinge kosten Zeit

Denkbare Aufgaben sind Terminkoordinationen, Kundengespräche, das Erstellen von Präsentationen und vieles mehr. Hauptsache, es wird kein Expertenwissen benötigt. Der Mehrwert liegt darin, dass “kleine Dinge” letztens doch viel Zeit fressen: “Manchmal hielt uns die Recherche nach einer bestimmten Information oder die Einholung von Angeboten stunden- oder sogar tagelang auf”, erzählen die beiden Gründer aus eigener Erfahrung. Die Mannheimer erklären ausdrücklich, dass die Assistenten perfekt Deutsch und sehr gutes Englisch beherrschen. Die Preise für das Sekretariat am anderen Ende der Welt richten sich nach der monatlichen Stundenanzahl. Wird der Dienst nur eine Stunde pro Monat in Anspruch genommen, kostet dies 10 Euro. Bei 160 Stunden pro Monat reduziert sich der Stundenlohn hingegen auf die Hälfte.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.