Yoose verbreitet Rabattcoupons

Nach etlichen Monaten Vorbereitungszeit schickt Yoose (www.yoose.com) eine erste Version seines Mobile-Couponing-Systems auf die Startrampe. In einer Mail teilt Gründer Christian Geissendoerfer mit: “Indem wir die bei Händlern und Verbrauchern gleichermaßen beliebten Rabatt-Angebote […]

Nach etlichen Monaten Vorbereitungszeit schickt Yoose (www.yoose.com) eine erste Version seines Mobile-Couponing-Systems auf die Startrampe. In einer Mail teilt Gründer Christian Geissendoerfer mit: “Indem wir die bei Händlern und Verbrauchern gleichermaßen beliebten Rabatt-Angebote auf das Handy bringen, hat der Nutzer bei jeder Gelegenheit alle Vergünstigungen parat”. Coupon-Besitzer brauchen in den teilnehmenden Geschäften nur das Handy-Display an der Kasse vorzeigen und bekommen den Rabatt gewährt. Nach der Fertigstellung der technischen Infrastruktur setzt das Berliner Team nun alles daran, möglkichst viele Händler von ihrem System zu überzeugen. In einer ersten Aktion laufen Radiospots bei Jam FM und Paradiso, die auf einen einen Coupon für die Play Berlin Wii-Lounge hinweisen.

“Auf Anbieterseite ermöglicht Yoose sowohl für lokale Einzelhändler als auch überregionale Filialketten sowie Restaurant- und Kinobesitzer und viele mehr die effizienteste Lösung, Rabatt-Aktionen durchzuführen”, sagt Geissendoerfer. Die Kunden würden nicht nur auf Basis ihrer selbst angegebenen Präferenzen gezielter angesprochen, sondern auch zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu den Angeboten eingeladen. “Somit steigt die Einlösequote und mit ihr Umsatz und Kundenbindung”. Richtig spannend könnte das Yoose werden, wenn die mobile Komponente voll zum Tragen kommt und man über den Service nach Rabattaktionen von Restaurant, Bars und Hotels in der Umegebung stöbern kann. Dann wäre zudem die Verbreitung der Coupons wesentlich einfacher für Yoose. Für Nutzer ist der Mobile-Couponing-Anbieter kostenlos.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.