CrazyHammer geht auf Schnäppchenjagd

Wenn der Hammer fällt, gibt es einen Glücklichen und viele Unglückliche. Mit CrazyHammer möchte ein neues Aktionshaus potentielle Käufer an den Bildschirm bannen. Anders als beim Auktionsvorreiter eBay bieten Nutzer beim Neueinsteiger nicht […]

Wenn der Hammer fällt, gibt es einen Glücklichen und viele Unglückliche. Mit CrazyHammer möchte ein neues Aktionshaus potentielle Käufer an den Bildschirm bannen. Anders als beim Auktionsvorreiter eBay bieten Nutzer beim Neueinsteiger nicht mit Geldbeträgen sondern kaufen im Vorfeld Gebote, sogenannte CrazyBids. Diese kosten zwischen 40 und 70 Cent pro Bid, der Preis hängt von der gekauften Anzahl ab. Ein Konzept, welches Swoopo, Rabattschlacht und Luupo bereits im Markt etabliert haben. Startpreis aller Auktionen bei CrazyHammer ist 1 Cent. Auf neue Besitzer warten Produkte wie iPhones, Spielekonsolen und Beamer.

Wenn jemand für einen Artikel bietet, erhöht sich bei CrazyHammer der Produktpreis um einen Cent. Gleichzeitig springt die Countdownzeit für den Artikel wieder auf die Ausgangszeit zurück. Der Countdown endet, wenn keine neuen Gebote eingehen. Dann erhält der letzte Bieter den Zuschlag. Bieten kann man bei CrazyHammer auch von unterwegs per Telefonanruf oder SMS. “Wichtig ist es, mit der richtigen Strategie den richtigen Zeitpunkt zu erwischen”, erklärt Geschäftsführer Antoine Beinhoff. Gebote, die Nutzer abgeben und die letztlich nicht zum Erfolg führen, sind verloren. Über diese “Nieten” fianziert sich CrazyHammer, welches von der Kube & Au GmbH betrieben wird. Das Geschäftsmodell basiert auf einer Mischkalkulation: Ab einer bestimmten Anzahl an Geboten erzielt das neue Auktionshaus Gewinne für die unter Referenzpreis verkauften Artikel. “Wir rechnen damit, dass circa 50 % der Artikel nicht den Einkaufspreis einfahren, am Anfang wohl eher noch mehr”, sagt Beinhoff. “Allerdings wollen wir mit einer hohen Attraktivität der Produkte möglichst viele Bieter gewinnen.” Sogenannte Entertainment-Shoppingdienste wie Swoopo, Rabattschlacht, Luupo und jetzt CrazyHammer geraten immer wieder in die Kritik, weil viele Nutzer teure Gebühren zahlen, ohne Ware zu erhalten.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

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