want2do gibt auf

Der Termin- und Aufgabenplanungsdienst want2do (www.want2do.de) wandert auf den Dotcom-Friedhof. “Wir haben uns entschieden die Entwicklung an want2do einzustellen. Wir haben es die letzten Monate deutlich ruhiger angehen lassen und den Fokus schon […]

Der Termin- und Aufgabenplanungsdienst want2do (www.want2do.de) wandert auf den Dotcom-Friedhof. “Wir haben uns entschieden die Entwicklung an want2do einzustellen. Wir haben es die letzten Monate deutlich ruhiger angehen lassen und den Fokus schon auf andere Projekte gelegt”, heißt es im Unternehmensblog. Und weiter: “Es hat großen Spaß gemacht an want2do zu arbeiten und wir sind nachwievor begeistert von der Idee, aber im Verlauf der Zeit mussten wir doch feststellen, dass es momentan für uns unmöglich ist, die Plattform zu monetarisieren. Da wir nicht gerne halbe Sachen machen, werden wir want2do in naher Zukunft auch komplett vom Netz nehmen.”

want2do ging erst im Sommer des vergangenen Jahres an den Start. Die Gründer Michael Bohmeyer und Daniel Thomaser wollten mit ihrem Projekt Menschen eine Plattform bieten, um sich über ihre Vorhaben, Wünsche, Träume und Ziele auszutauschen. Um die Wünsche und Vorhaben herum schrickten die Berliner ein klassisches Netzwerk. Die User von want2do konnten sich untereinander vernetzen, Nachrichten schicken und über die Vorhaben der anderen plaudern. Das Konzept kam bei der Webgemeinde jedoch nicht an. Geld in die Kasse von want2do sollten Werbung und Kooperationen spülen.

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* want2do verwaltet Wünsche

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.