Fünfzehn Fragen an Mustafa Behan von WhoFinance

Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein? Ständig sich selbst zu hinterfragen. Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up? Bei einer Diskussion mit Freunden, was wir denn 2007 […]
  • Von Christina Cassala
    Freitag, 27. Februar 2009
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Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?
Ständig sich selbst zu hinterfragen.

Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up?
Bei einer Diskussion mit Freunden, was wir denn 2007 zusammen unternehmen.

Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen?
Aus den Mitteln der Gründer

Was waren bei der Gründung Ihres Start-ups die größten Stolpersteine?
Die richtigen Mitarbeiter zu finden war sehr schwierig, um so glücklicher sind wir mit dem Team, das wir jetzt haben

Was würden Sie rückblickend in der Gründungsphase anders machen?
Ich würde mehr Zeit vorab auf die Teamaufstellung verbringen.

Jedes Start-up muss bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Sie besonders wichtig?
Qualität und Transparenz in der Finanzberatung ist ein enorm wichtiges Thema für die Presse – von daher ist PR unsere Priorität.

Welche Person hat Sie bei der Gründung besonders unterstützt?
Meine Mitgründer Jutta Kurz, Hajo Riesenbeck und Peter Schmid – dann natürlich Torsten Daus, der das Produkt ein Jahr nach dem Launch nochmals völlig umgebaut hat und Martin Schlegel, der uns mit Büroräumen und als Sparringspartner geholfen hatte. Es geht in der Gruppe immer viel leichter.

Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg?
Mut und harte Arbeit wird man nie bereuen.

Sie treffen den Bundeswirtschaftsminister – was würden Sie sich für den Gründungsstandort Deutschland von ihm wünschen?
Aktuell ehrlich gesagt, einen erfahrenen Bundeswirtschaftsminister, der nicht in der Krise vom Schiff hüpft. Dann mehr ernst gemeinte Förderungsprogramme.

Was würden Sie beruflich machen, wenn Sie kein Start-up gegründet hätten?
Am liebsten Kampfsportlehrer

Bei welchem deutschen Start-up würden Sie gerne mal Mäuschen spielen?
Statista ist nicht nur gut überlegt, sondern auch noch toll umgesetzt finde ich.

Sie dürften eine Zeitreise unternehmen: In welche Epoche reisen Sie?
Ich habe hier und jetzt viel zu viel zu tun, um eine Zeitreise zu unternehmen. Viel mehr interessiert mich, wie ich die Gegenwart rückblickend in ein paar Jahren einschätzen würde.

Sie haben eine Million Euro zur persönlichen Verfügung: Was machen Sie mit dem ganzen Geld?
Ich würde ein Kinderheim in Ägypten unterstützen.

Wie verbringen Sie einen schönen Sonntag?
Um halb sechs aufstehen, bis mittags arbeiten, dann zum Sport und danach weiterarbeiten. (Dafür sind aber Samstage bei mir frei)

Mit wem würden Sie sich gerne einmal auf einen Kaffee oder ein Bier verabreden?
Gern mit den Google Gründern, um über mathematische Methoden zu sprechen. Und mit jedem, der eine hilfreiche Geschichte über Finanzberatung zu erzählen weiß.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.