Campus Venture geht an den Start

Mit Campus Venture legen Michael Walser und seine langjährigen Mitstreiter von merconic, der Betreiberfirma des Studenten-Vorteilsclubs allmaxx.de (www.allmaxx.de), ein Gründerprogramm für Studenten auf. “Unsere Vision ist ein Unternehmensnetzwerk, das gemeinsam innovative und einzigartige […]

Mit Campus Venture legen Michael Walser und seine langjährigen Mitstreiter von merconic, der Betreiberfirma des Studenten-Vorteilsclubs allmaxx.de (www.allmaxx.de), ein Gründerprogramm für Studenten auf. “Unsere Vision ist ein Unternehmensnetzwerk, das gemeinsam innovative und einzigartige Dienstleistungen für die akademische Zielgruppe entwickelt”, sagt Walser, der als Geschäftsführer von Campus Venture wirkt. “Aufbauend auf unserer Erfahrung bei der Gründung und Führung von allmaxx.de, dem größten studentischen Vorteilsclub in Deutschland, möchten wir die nächste Generation von kreativen und engagierten Köpfen aus dem Hochschulumfeld bei der Gründung von Unternehmen unterstützen”, ergänzt Walser, der auch langjähriger Geschäftsführer von allmaxx.de ist.

Campus Venture will studentischen Gründern bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen helfen und bei der Suche nach Investoren unterstützen. “In spannende Ideen investiert Campus Venture auch direkt und stellt die Marketing-Infrastruktur von allmaxx.de zur Unterstützung zur Verfügung. Bevorzugt werden Geschäftsvorhaben, die sich wiederum an Studenten und Absolventen richten. Das können innovative Konzepte aus dem Bereich Internet und IT, E-Learning und bildungsnahe Inhalte sowie neue Marketing- und Direktvertriebsansätze sein”, sagt Walser. Zum Start unterstützt Campus Venture die Full-Service Marketingagentur We (www.wearehere.de) und das akademische Netzwerk Uniturm.de (www.uniturm.de). Das Unternehmen merconic betreibt allmaxx.de seit neun Jahren. Die rund 200.000 Mitglieder erhalten mit ihrer allmaxx-Card exklusive Rabatte und Vergünstigungen bei mehr als 3.000 Partnern.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Yella

    Der Knackpunkt daran ist vermutlich leider dass man sich trefflich darüber streiten kann, ob Studenten ideale Gründer sind oder die “Erfahrungs”komponente nicht eventuell bedeutender ist…

  2. Endlich ist es raus – Super,
    gutes Gelingen und viel Erfolg. Allmaxx ist absoluter Spezialist für targeted audience, und kann hier sehr gut als “enabler” operieren. Wir haben als Partner sehr Gute # Erfahrungen bisher gemacht.
    Beste Grüsse nach Berlin.



  3. kinder

    @yella:

    fitte Gründer + erfahrene Business Angel + vielleicht mit einer ersten VC Runde ein erfahrener CEO. Was gibts da zu streiten ? Passt sicherlich nicht auf alle Unternehmen, aber welcher “Berufserfahrene” arbeitet schon für Gründergehalt von 3000 Euro und ein paar Anteile 14+ Stunden am Tag ?

    Grüße,

    Kindergarten

  4. Menschen mit Überzeugung arbeiten für deutlich weniger :-)



  5. marc

    @Kindergarten

    wieviel sind denn “ein paar Anteile”?

    Ich finde bespielsweise 3.000 Euro und 25% schon eine ordentliche Vergütung

  6. @ Marc: Du darfst das nicht aus der Perspektive von uns Geisteswissenschaftlern betrachten ;-)



  7. oli

    @Thomas / @marc:

    Sehe ich genauso! Thumbs up.



  8. JAR

    “Gründergehalt von 3000 Euro und ein paar Anteile 14+ Stunden am Tag ?”

    3.000 Euro???

    die Jungs von MyMuesli bekommen 1.000 Euro im Monat..

    und hey, glaube kaum, dass andere sooo viel mehr bekommt. Höchstens…Lars Hinrichs… ;-)

    so long.

  9. Gehalt? hab ich etwas verpasst :-) ?!

  10. “Passt sicherlich nicht auf alle Unternehmen, aber welcher “Berufserfahrene” arbeitet schon für Gründergehalt von 3000 Euro und ein paar Anteile 14+ Stunden am Tag ?” – LOL ? Wer solche Vorstellungen hat kann das Gründen auch sein lassen. 3000 Euro gehalt… Und wovon ?

    Gründen tut man weil man ne Vision hat und ne gewisse Einstellung zu seinem (Arbeits-)Leben. Nicht (allein) um den großen Reibach zu verdienen. Bevor man sich Larry von Google zum Vorbild macht und was gründet sollte man eher mal mit Selbstständigen aus dem Bekanntenkreis reden: Da wachen einige Leute auf. Vorallem welche mit 3000 Euro Gehaltsvorstellung in einem 1-monate alten Startup.

    Ansonsten bin ich der gleichen Meinung wie yella. Jemand mit Berufserfahrung oder zumindest Branchenerfahrung hat einiges mehr an Chancen als ein Student der bisher grad mal ein wenig Praktikantenerfahrung hatte. (Ausnahmen bestätigen die Regel)



  11. marc

    das mittelfristige Ziel bei einer Unternehmensgründung sollte doch auch eine angemessene Vergütung der Geschäftsführer/Unternehmensgründer sein. Eine angemesse Vergütung hängt natürlich von Branche, Größe, Gewinn usw. ab. Aus meiner Sicht ist die untere Grenze 2.500 Euro. Lars Hinrichs verdient übrigens laut Geschäftsbericht 2008 ca. 20.000 Euro im Monat.

  12. @marc,
    ja mittelfristig, und es darf auch kein Thema sein, dass Mitarbeiter oder Dienstleister lange mehr Geld verdienen als der Chef/Gründer selbst – why not.
    Klar ist immer schön, wenn schonmal 500 K da sind, die dann als GF Gehalt und co. verblasen werden können! Aber es geht auch ohne oder mit wenig und das ist die Kunst. Anm. die erste Runde bei Xing / OpenBC war dann doch in einer Grössenordnung von > Mio, so dass man recht schnell ein Gehalt ausschütten konnte!

    On the side, einen Gründer aus der Cleantech Szene z.B. kennen wir sehr gut, der zahlt sich gar kein Gehalt, obwohl mehrere Mio. auf dem Konto sind – why, damit er seinen Business Plan ” outperformed “



  13. marc

    Sorry, ich meinte natürlich den Geschäftsbericht 2007. 2008 ist noch gar nicht veröffentlicht

  14. Ich finde diese Diskussion zeigt sehr deutlich welches Grundproblem in Deutschland herrscht. Es wird nach Erfahrung gefragt, bevor an Innovation gedacht wird. :-(

    Erfahrung ist mit Sicherheit wichtig, allerdings sollte man diesen Begriff auch definieren. Für mich ist Erfahrung in erster Linie ein über eine bestimmte Zeit angesammeltes Wissen, sowie die Möglichkeit neue, unbekannte Ereignisse mit schon erlebten Situationen vergleichen zu können.

    Ein Student kann in einem bestimmten Fachbereich also mit Sicherheit deutlich “erfahrener sein” als ein Angestellter mit 5 Jahren Berufserfahrung.

    Im nächsten Schritt darf man nicht vergessen, dass Studenten an einer potenziell sehr interessanten Zielgruppe sitzen, nämlich den Akademikern von morgen. Als Student kann man die Entwicklung dieser Leute hautnah mit erleben und so wertvolle Eindrücke für das weitere Leben sammeln.

    Dann muss man natürlich auch noch bedenken, dass Studenten in der Regel weniger zu verlieren haben als bereits im Geschäftsleben etabllierte Mitglieder der Gesellschaft. Ein Student muss keine Familie versorgen! Man kann sich einfacher einem risikobehafteten Projekt (und das sind in meinen Augen fast alle StartUps der letzten Jahre)widmen, da ein Scheitern keine so schwerwiegenden Folgen hat. Unternehmertum ist einfach zu einem gewissen Teil Trail and Error. Aus Fehlern lernt man schließlich.

    Und gerade für den Bereich der keine Fehler verzeiht (Steuern, Recht u.ä.) gibt es ja schließlich auch noch passende Berater von deren Wissen man profitieren kann.

    Kurz und knapp: Ich finde Campus Venture eine sehr gute Idee, da so auch endlich Studenten die Gelegenheit gegeben wird etwas zu erschaffen.

    Als letztes würde ich gerne noch etwas loswerden, dass mir schon lange unter den Nägeln brennt:

    In Deutschland wird jede Dönerbude und jedes Solarium mit einem Gründerzuschus gefördert. Hier hilft der Staat beim Aufbau einer (wenn auch kleinen) Existenz. Als Student gibt es solche Fördermittel nicht. Man könnte (überspitzt dargestellt) ein Mittel gegen HIV entwickeln und würde vom Staat keinen Cent sehen, während das x-te Solarium vor Ort einen Zuschuss erhält von dem sich der Gründer wenigstens eine warme Mahlzeit am Tag leisten kann ;-)

    Danke. VG Malte



  15. jk

    “Ein Student kann in einem bestimmten Fachbereich also mit Sicherheit deutlich “erfahrener sein” als ein Angestellter mit 5 Jahren Berufserfahrung.”

    Also wenn Vergleichen dann bitte richtig:

    Der Angestellte hat dann die Erfahrung aus seinem Studium plus! die 5 Jahre Berufserfahrung aus seinem Bereich.

    So als Tip, dass was Du an der Uni lernst ist ganz, ganz,ganz,ganz weit weg von der Praxis, nur mal so aus “5 Jahren” Erfahrung. Wenn ein Student in einer Abteilung anfängt, geht jeder erstmal davon aus das der nix weis, leider ist es meistens auch wirklich so;)



  16. Mäuschen

    Der mit den 5 Jahren Berufserfahrung hat aber auch schon die mentalen Leitplanken eingezogen und verlässt sich auf das, was er kann und was er schon gelernt hat. Innovatives Denken sieht anders aus.



  17. marc

    @Mäuschen

    solche Pauschalisierungen sind doch Unsinn. Es gibt Studenten mit mentalen Leitplanken und es gibt “Berufserfahrene” mit innovativem Denken. Es gibt solches und solches. Eine gesunde Mischung aus “Berufserfahrene” und weniger “Berufserfahrene” macht wahrscheinlich am meisten Sinn

  18. @ malte von http://www.uni-rank.com esgibt sowohl von der KFW als auch in den einzelnen Ländern jeweils Gründungsberater und Stipendien für ” akadmische Gründer ” direkt von der Hochschule aus – In Bayern heisst das Exist http://www.exist.de/exist-gruenderstipendium/gruendungsbeispiele/00516/index.phpsteht jedem zu und offen.
    Das mit dem Gründungszuschuss ist ein anderes Thema, weil nicht jeder bekommt die Genehmigung, und es macht auch nicht für jeden Sinn. Dazu gibt es Berater die von der AA beauftragt werden, ob Businesses “funktionieren” – klar ist für viele das nur eine kurze Übrbrückung bevor Sie wieder in das Berufsleben (/angestellt ) wieder einsteigen. Bei der # Arbeitsmarktlage eher schwieriger.

    Fazit:
    Nicht jeder hat das Gründer Gen und die nötigen Ideen, Kontakte, die Chuzpe etc. und auch Stars (gerade gibt es ein aktuelles Bsp. )” fallen “.
    Die Kunst ist es nicht aufzugeben, bzw. weiterzumachen.

    @ Allen Gründerinnen und Gründern “happy selling” und auf ein erfolgreiches Jahr 2009 !



  19. Anonym

    @ CAMPUSE VENTURE

    wie erfolgt die Kontaktaufnahme bzw. der Prozess? Habe bei Ihnen angerufen(TelNr auf Campus Venture Homepage), die Frau am Telefon hatte aber keine Ahnung über Campus Venture.

  20. @malte
    “Kurz und knapp: Ich finde Campus Venture eine sehr gute Idee, da so auch endlich Studenten die Gelegenheit gegeben wird etwas zu erschaffen.

    Als letztes würde ich gerne noch etwas loswerden, dass mir schon lange unter den Nägeln brennt:

    In Deutschland wird jede Dönerbude und jedes Solarium mit einem Gründerzuschus gefördert. Hier hilft der Staat beim Aufbau einer (wenn auch kleinen) Existenz. Als Student gibt es solche Fördermittel nicht. Man könnte (überspitzt dargestellt) ein Mittel gegen HIV entwickeln und würde vom Staat keinen Cent sehen, während das x-te Solarium vor Ort einen Zuschuss erhält von dem sich der Gründer wenigstens eine warme Mahlzeit am Tag leisten kann.”

    Ähm ich muss sagen ich hab genau die andere Erfahrung gemacht. Für Studenten gibt es schon so einige Programme. Aber für jemanden der nicht frisch ausm Studium kommt gibt es nur eins: Den Gründungszuschuss der aber lächerlich ist UND du musst arbeitslos sein. für jemand der sein Startup aber nebenher aufbaut was macht der ??? Da gibt es absolut null in Deutschland.

    Obwohl du da genau die Vorteile des Studenten hast: Keine Angst vor dem Versagen (bist ja teilweise schon abgesichert) UND jede Menge Berufserfahrung bzw. Branchenkenntnis. Dafür gibt es leider kein Programm. Wenn doch: Bitte her damit ;-)



  21. Phillip

    @alle – wie geht dann das bitte ? Gründer mit Erfahrung ,a ber möglichst billig ? Wie ists mit laufenden Kosten, die ein Mensch nach 10 Jahren Berufserfahrung im Monat hat ? Wohnnung, bestehende Verträge ?

    mit 35 gründen und in die Studenten-WG ziehen ?

    Ich habe mal in einem Techcrunch Artikel gelesen, daß die Ami VCs sich freuen, wenn die C-Ebene in einem Startup weniger als USD 120k verdienen.

    Da ist man ja mit 3000 brutto noch billig unterwegs.

    Am Ende des Tages hinkt das Cleantech-Beispiel, wie auch andere, die 1000 als Regelfall bezeichnen.

    Was hat der Investor davon, wenn der Gründer einen Zweitjob braucht, um laufende Kosten zu decken ? Bzw. wenn das neue innovative Startup 12 Monate ge- “bootstrapped” wird ?

    Wünsche mir eine sachliche Diskussion – und vielleicht mal eine Umfrage von Seiten Deutsche Startups (anonymisiert)

  22. Wir glauben an die Zielgruppe!

    Bisher haben wir wirklich spannende, interessante Konzepte bekommen. Ich glaube nicht dass das Problem ist, dass man als Student zu unerfahren ist. Manche Dinge würde man sich vielleicht später im Berufsleben einfach nicht mehr trauen. Da ist das Thema Gründergehalt nur ein Aspekt.

    Was wir brauchen sind daher noch mehr Studis die sich trauen Ihr Ding zu machen.

  23. Da kann ich Micha nur zustimmen!

    Nachdem wir mit Uniturm.de über 1 Jahr mit Campus Venture (bzw. dem Vorgänger) zusammenarbeiten, hier unsere Erfahrungen:

    Wenn ihr eine gute Idee mit langfristiger Perspektive habt, unterstützen sie euch da, wo es dem normalen Studi fehlt:

    – Erfahrungen –
    Sie kennen den Markt sehr gut und helfen euch, Fehler zu vermeiden.

    – Reichweite –
    Über allmaxx pushen sie euer Projekt, um schneller kritische Massen zu erreichen.

    – Kontakten –
    Sie helfen euch mit interessanten Hochschul- und Businesskontakten.

    Man kann sie weniger mit einem klassischen VC vergleichen, eher mit einem harten aber ehrlichen Coach.

    Wenn ihr Lust auf Erfahrungsaustausch dazu habt, meldet euch einfach!

    Alex

Aktuelle Meldungen

Alle