studi.biz umwirbt Studenten

Studenten waren schon immer eine heiß umworbene Zielgruppe. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Studenten gelten als gebildet, sind oftmals Meinungsmacher und meist intressiert an hochpreisigen Markenprodukten. Mit studi.biz (www.studi.biz) haben David […]

Studenten waren schon immer eine heiß umworbene Zielgruppe. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Studenten gelten als gebildet, sind oftmals Meinungsmacher und meist intressiert an hochpreisigen Markenprodukten. Mit studi.biz (www.studi.biz) haben David Hanf, Silke Hippmann, Georgios Simoudis und Sven Ulrich ebenfalls Studenten im Visier. “Als erstes Big-Business-Portal wollen wir Studenten spannende Verdienstmöglichkeiten und Marken einen neuen Zugang zur attraktiven Zielgruppe der Studenten eröffnen”, sagt Gründer und Geschäftsführer Ulrich. Nach der Registrierung und dem damit verbundenen Nachweis einer Immatrikulationsbescheinigung erhalten Studenten bei studi.biz auf sie zugeschnittene Angebote. Wer bei diesen Aktionen zuschlägt, erhält im Gegenzug eine kleine finanzielle Entlohung. Im Grunde ist studi.biz damit ein Online-Bonusprogramm mit einer Fokussierung auf Studenten.

Besonders wichtig ist Ulrich die Präsentation der Marken: “Vor allem im Web tun sich Marken mit der Ansprache der Studenten schwer. Klassische Bannerwerbung funktioniert immer weniger. Werbliche Platzierungen innerhalb von studentischen Social Networks werden argwöhnisch beäugt”. Im besten Fall profitieren somit beide Seiten von studi.biz. Markenhersteller wie Sony, Vodafone und die Citibank kommen an eine attraktive Zielgruppe heran und die teilnehmenden Studenten erhalten für ihre Aktivitäten ein kleines finanzielles Zubrot. Ihr Studium werden die Mitglieder mit studi.biz allerdings nicht finanzieren können, es geht vielmehr darum, sich etwas Geld dazu zu verdienen. Gerade bei Produkten, wie einem Girokonto oder einer Kreditkarte, die viele Studenten ohnehin brauchen eine nette Sache. Allerdings werden Studenten solche Sachen ständig und überall feilgeboten. Die Kunst für das studi.biz-Team besteht darin, sich als erste Adresse für solche Angebote zu positionieren. Bisher konnten die Pforzheimer nach eigenen Angaben rund 1.000 Mitglieder von ihrer Idee begeistern.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Schöne Grüsse in die Heimat :-) Und viel Erfolg! Gruss Thomas



  2. Martin

    das logo hat was von studivz

  3. Ob da mal nicht bald eine Klage von StudiVZ eintreffen wird… (Wieder ein Marketingtrick?)

    Erst recht jetzt, nachdem StudiVZ doch ähnliche Vermarktungsstrategien angekündigt hatte…

    Mal sehen…



  4. Stefan

    Ui, das rockt aber sicher gewaltig. Sorry, aber wie sie sich da positionieren möchten… Erfolgsquote schätze ich mal auf 0,57 % daher viel Glück ;)



  5. wersie

    Mh, ich verstehe nicht ganz, wo jetzt der Zusammenhang vom Konzept und dem Slogan ‘big business’ zu finden ist …



  6. Frank

    Die haben schon seit längerem Anzeigen in Focus-Campus geschaltet. Redaktionelle Erwähnung gabs vom Verlag obendrauf ;-)



  7. Martin

    Na ja die Angebotsvielfalt wird nicht für viele Empfehlungen sorgen.

  8. Da muss in Sachen Funktionsumfang / Features sicherlich noch einiges nachgelegt werden, damit man sich gegenüber den bekannten Markbegleitern abheben kann und zur Aufholjagd ansetzen kann



  9. Nico

    Irgendwie sieht das Logo dem von StudiVZ sehr ähnlich. Gewollt?

    Generell eine nette Idee, jedoch meiner Meinung nach nicht für eine eigene Plattform geeignet. Vielmehr würde sich eine Integration in ein bestehendes Angebot vielmehr anbieten.

    Trotzdem wünsch ich viel Erfolg!

  10. Bin gespannt wie sich das entwickeln wird. Die Idee an sich find ich gut, auch die Umsetzung kann man lassen. Kommt darauf an wie es eben von der Zielgruppe angenommen wird.



  11. benny

    Ganz interessantes Projekt. Wenn wirklich Marken wie Sony kooperieren kann es so schlecht nicht sein. Der Vaio von letztens war echt ein guter Lap…Viel Erfolg wünsch ich auf jeden Fall!



  12. Martin

    Sehr erstaunlich, wie viele Unternehmen sich immer noch um die Zielgruppe Studenten kloppen – sicherlich kein unspannendes Feld, aber werden Studenten nicht vielleicht doch überschätzt in Ihrer Bedeutung für Kaufentscheidungen, Multiplikatorwirkung und Co?

  13. Etwas vergleichbares gibt es doch schon länger unter http://www.card4students.de

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  17. Sandra

    @Thomas Schulze: Interessant, sowohl allmaxx als auch unimall sind beide von der merconic GmbH. Scheinbar ein kleines Studentenimperium. ;-)

    LG Sandra von der http://digitalkamera-testportal.com Redaktion

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