ForHer buhlt um Frauen

Die Zahl der Frauenplattformen im Netz, die das weibliche Geschlecht mit redaktionellen Inhalten beliefern wollen, wird immer größer. Das Gedränge im Netz ist fast schon mit der Auswahl an einem druchschnittlichen Bahnhofskiosk zu […]

Die Zahl der Frauenplattformen im Netz, die das weibliche Geschlecht mit redaktionellen Inhalten beliefern wollen, wird immer größer. Das Gedränge im Netz ist fast schon mit der Auswahl an einem druchschnittlichen Bahnhofskiosk zu vergleichen. Die neueste Vertreterin im Boomsegment hört auf den Namen ForHer (www.forher.de). Betrieben wird das optisch recht altbackene Angebot von der Hamburger aha.de Internet GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen von Seriengründer Jens Kunath und media ventures, der Beteiligungsgesellschaft des Medienunternehmers Dirk Ströer. “Ich bin mir bewusst, dass bereits starke Wettbewerber auf dem Markt aktiv sind. Erst kürzlich haben Holtzbrinck, Pro7Sat.1 und die RTL-Gruppe jeweils ein eigenes Portal gelauncht. Aber der Markt ist groß genug für mehrere Anbieter und wir glauben mit unseren Möglichkeiten gut gerüstet zu sein”, schreibt Kunath in seinem Blog.

ForHer ist vor allem für Frauen zwischen 18 und 39 Jahren gedacht. Dabei deckt das Webmagazin die Themen wie Beauty, Fashion, Entertainment, Astro, Liebe und Stars ab. „Wir freuen uns über den Start von forher.de und sind uns sicher, mit unserem Mix aus Mode, Beauty und Promi-News vielen Leserinnen eine interessante Informationsquelle zu bieten“, sagt Claudia Schneider, Chefredakteurin von ForHer. „Sowohl unsere Themenauswahl als auch das moderne und ansprechende Layout machen forher.de nicht nur für die \’Sex and the City\’-Fans interessant“, ist sich Schneider sicher. Wie bei media ventures üblich wird für das neue Projekt kräftig mittels Plakatwerbung getrommelt. Diese Medialeistung im Hintergrund kann sicherlich nicht schaden, zumal das Rennen um die Gunst der weiblichen Zielgruppe noch völlig offen ist. Die vielen neuen Plattformen sind alle noch sehr frisch.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.