bettenjagd.de sucht Hotelzimmer

Mit einer recht verspieltem Optik positionieren Sebastian Pempelfort und Robert Elsner ihren Hotelpreisvergleichsdienst bettenjagd.de (www.bettenjagd.de). Wiederkehrendes Element der ansehnlichen Meta-Suchmaschine sind kleine Figürchen mit Speeren, diese sind natürlich auf der Jagd nach günstigen […]

Mit einer recht verspieltem Optik positionieren Sebastian Pempelfort und Robert Elsner ihren Hotelpreisvergleichsdienst bettenjagd.de (www.bettenjagd.de). Wiederkehrendes Element der ansehnlichen Meta-Suchmaschine sind kleine Figürchen mit Speeren, diese sind natürlich auf der Jagd nach günstigen Preisen. “Gejagt wird aber nicht nur der günstigste Anbieter, sondern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis nach ausgewählten Kriterien. Dabei spielen Konditionen wie Frühstücks­preise und Stornie­rungsbedingungen eine Rolle”, erklärt Gründer Pempelfort das Konzept. Der gelernte Hotelfachmann baute zuletzt die Hotelvermittlung Hotels-Potsdam.de auf. Mitgründer Elsner, ebenfalls Hotelfachmann, wirkte zuletzt als F&B Controller und Einkaufsleiter im Steigenberger Hotel Berlin.

Die Jagd beginnt bei bettenjagd.de mit der Eingabe des Ortnamens. Über die Eingabe eines Hotelnamens bzw. dem Namen einer Kette, die Anzahl der Sterne und die Höhe des Preises lässt sich die Suche verfeinern. “Die Direktabfrage relevanter Hotels wird ergänzt durch Suchergebnisse gängiger Internet­buchungs­systeme – zum Beispiel HRS.de, Hotel.de und booking.com, teilen die Macher mit. Dies garantiere den Bettenjägern eine erhebliche Zeitersparnis und große Angebotsvielfalt. Zu guter Letzt stöbert bettenjagd.de auch Sonderangebote auf. Nachteil: Die kostenlose Meta-Suchmaschine ist momentan noch sehr langsam. Derzeit sind die Potsdamer mit ihrer bettenjagd.de in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. Demnächst soll eine englischsprachige Version an den Start gehen. Um sich im Markt der Hotelbuchungsseiten durchzusetzen, müssen Pempelfort und Elsner allerdings ordentlich Gas geben, den die Konkurrenz ist groß.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.