inzumi setzt auf Reiseplanung

Im Reigen der vielen Reise-Plattformen positioniert sich inzumi (www.inzumi.com) als Angebot rund um die Themen Reiseplanung, -organisation und -dokumentation. Mit wenigen Klicks kann sich jeder Urlauber – egal ob nun für die Weltreise, […]

Im Reigen der vielen Reise-Plattformen positioniert sich inzumi (www.inzumi.com) als Angebot rund um die Themen Reiseplanung, -organisation und -dokumentation. Mit wenigen Klicks kann sich jeder Urlauber – egal ob nun für die Weltreise, den Strandurlaub, oder den Städtetrip seinen persönlichen Reiseführer erstellen und sogar ausdrucken. Derzeit sind nach eigenen Angaben rund 15.000 Tipps und Infos für rund 6.000 Reiseziele bei inzumi hinterlegt. Gründer der inzumi GmbH sind Alexander Zochowski, Marie-Therese Felten und Christian Felten. Unterstützung erhalten sich bisher von einem ungenannten Business Angel.

Die Ziele der Frankfurter sind hoch: inzumi soll zu einer festen Größe im Reiseführermarkt und mittelfristig die erste ganzheitliche Reiseplattform werden. “Wo sonst findet eine Community reisebegeisterter Internetnutzer ein weltumspannendes Verzeichnis authentischer und unabhängiger Reiseinformationen, die beliebig miteinander kombiniert werden können?”, sagt Geschäftsführer Zochowski. Eine flankierende Community ermögliche das gemeinsame Gestalten der Reiseführer sowie die gemeinschaftliche Reiseorganisation und -diskussion. Wie bei anderen Reise-Communitys können die Mitglieder alle Reisetipps bewerten und kommentieren. Für die immer größer werdende Schar an Individualreisenden ist ein Reiseführer, den man sich auch noch selbst zusammenstellen kann, sicherlich ein gute Alternative zu den unzähligen Standardführern.

Finanzierung über zielgerichtete Werbung

Für die Nutzer ist inzumi kostenlos – die Finanzierung der Plattform soll über zielgerichtete Werbung funktionieren. Bei anderen geplanten Finanzierungsmodellen wollen sich die Hessen noch nicht in die Karten gucken lassen. Die Vermittlung von Reisen dürfte für die inzumi-Macher allerdings eine weitere Option sein. Um sich im Reisesegment zu etablieren, müssen die Startupper aber ordentlich Gas geben und entweder einen finanzstarken Investor finden oder einen guten Kooperationspartner. Der Name inzumi ist übrigens nicht Suaheli oder einen anderen Sprache entnommen, sondern einfach nur eine Abkürzung für Internet zum Mitmachen.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.